DNG-Veranstaltungen
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25. /26. September 2026 23. Deutsches und 59. Süddeutsches Münzsammlertreffen in Stuttgart zu "125 Jahre Württembergischer Verein für Münzkunde" [ Programm ] |
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Münzsammlertreffen
| Münzsammlertreffen | |
10. - 11. Juli 2026 69. Norddeutsches Münzsammlertreffen in Haltern Veranstalter: Verein der Münzfreunde für Westfalen und Nachbargebiete e.V. Thema: Haltern - Augustus, Kupfer & Co. [ Programm ]
8. - 10. Mai 2026 33. Mitteldeutsches Münzsammlertreffen in Leipzig Thema: Die Handelsstadt Leipzig als bedeutendes Zentrum Sächsischer Münz- und Geldgeschichte Veranstalter: Gesellschaft für Thüringer Münz- und Medaillenkunde [ Programm ]
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Tagungen
| Tagungen | |
29. August 2026 Jahrestagung des Arbeitskreises Sächsische Münzkunde in Dresden Einladung mit Programm [ Link ]
3.-11. September 2026 13. Internationales Numismatisches Sommerseminar in Wien, Thema: “What's in a Coin? The many faces of coins as historical documents“
23. - 25. Oktober 2026 Deutsche Gesellschaft für Medaillenkunst, DGMK-Jahrestagung in Kressbronn am Bodensee
5. -10. Mai 2026 Internationale Tagung zur islamischen Numismatik
5. und 6. März 2026 Wissenschaftlicher Workshop "Numismatisch Ausstellen", veranstaltet vom Numismatischem Verbund in Baden-Württembergin Wertheim
23. und 24. Januar 2026 23. Jahrestreffen des Freundeskreises Mittelaltermünzkunde in Magdeburg
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Planung
| In Planung | Vorschau |
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23. - 25. April 2027 34. Mitteldeutsche Münzsammlertreffen in Nordhausen Veranstalter Gesellschaft für Thüringer Münz- und Medaillenkunde e.V. Thema: "1100 Jahre Freie und des Reiches Stadt - eine Zeitreise durch 900 Jahre"
12. - 17. September 2027 XVII. Internationaler Numismatischer Kongress in Frankfurt/Main |
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Münzbörsen
| Münzbörsen 2026 |
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| Angaben ohne Gewähr | |
4. Juli 2026 Duisburg, Münzbörse der Grafschafter Münzfreunde Moers e.V., Glückauf-Halle, Dr.-Kolb-Straße 2,47198 Duisburg, 9.30-13 Uhr, Ulrich Heßeler, Tel. 01577/2177604, wwwgmf-moers.de
5. Juli 2026 Marktoberdorf, Tel. 0157/7445819, E-Mail: hermannhipp[at]gmx.de
Vorschau 2026 1.8. Duisburg, Tel. 01577/2177604, www.gmf-moers.de 30.8. Wuppertal, Tel. 0202/443224, info[at]wuppertaler-muenzfreunde.de 30.8. Tilburg (NL), www.muntenbeurstilburg.nl, E-Mail: muntenbeurs[at]gmail.com 5.9. Duisburg, Tel. 01577/2177604, www.gmf-moers.de 5.9. Dresden, Tel. 0177/2817174, www.sammlerwelt-dresden.com 19.9. Goslar, Tel. 0170/4577419 19.9. Hoyerswerda, Tel. 035602/51838 20.9. Bad Staffelstein, Tel. 09261/92186 20.9 Bautzen, www.sachsen-numismatik.de 25.-27.9. Maastricht (NL), Paper Money Fair, www.mifevents.com 4.10. Ulm, Tel. 0731/25092004, E-Mail: muenzfreunde[at]gmx.de 10.10 Berlin, Tel. 030/5503359 10.10. Duisburg, Tel. 01577/2177604, www.gmf-moers.de 11.10 Bischofswerda, Tel. 0174/3243846, E-Mail heiko.ziesch[at]t-online.de 11.10 Lux-Mondorf, Tel. 0035/2621/185786 11.10. Pirmasens, Tel. 06333/5790, E-Mail: w.klug[at]web.de 11.10. Wuppertal, Tel. 0202/443224, info[at]wuppertaler-muenzfreunde. de 17.10. Freiberg, Tel. 03731/245763, helmut.herholz[at]web.de 18.10. Hamburg-Harburg, www.harburger-bsw.de 18.10. Hettstedt, Tel. 03476/852941 18.10. Pulsnitz, Tel. 0177/2817174 25.10. Cottbus, Tel. 0355/25148 25.10. Landau, Tel. 0176/21994791, E-Mail: arnoldo-47[at]t-online.de 25.10. Magdeburg, Tel. 0391/8114750 25.10. CH-Zürich, Tel. 0041/81/ 5110404, https://nvz-ch.org 1.11. Reichenbach, www.neuberinhaus.de 1.11. Wiesbaden, Tel. 0611/508394, www.damc-wiesbaden.de 7.11. Duisburg, Tel. 01577/2177604, www.gmf-moers.de 8.11. Karlsruhe, Tel. 0170/3077810 14.-15.11. Berlin, Numismata, Tel. 089/ 20043777, www.numismata.de, E-Mail: emz[at]numismata.de 21.11. Stralsund, 03831/499606, E-Mail: dieter[at]amitosch.de 22.11. NL-Tilburg, www.muntenbeurstilburg.nl, E-Mail: muntenbeurs[at] gmail.com 22.11. Würzburg, Tel. 0931/71572 5.12. Duisburg, Tel. 01577/2177604, www.gmf-moers.de 6.12. Wuppertal, Tel. 0202/443224, info[at]wuppertaler-muenzfreunde.de 12.12. Hoyerswerda, Tel. 035602/51838 13.12. Aachen, Tel. 0151/46352134 13.12. Neusäß bei Augsburg, Tel. 0821/813446, muebriel[at]web.de 19.12. Dresden, Tel. 0177/2817174, www.sammlerwelt-dresden.com |
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Auktionen
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Ausstellungen
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Aschaffenburg. Im Pompejanum in Aschaffenburg ist bis zum 31. Oktober 2026 die Ausstellung „Antike Troublemaker - Sind die Mischwesen noch zu bändigen?“ zu sehen. Mischwesen sind fantastische Kreaturen, zusammengesetzt aus den Körpern von Menschen und Tieren. In den mythischen Erzählungen der Antike störten sie die Ordnung der Menschen und verbreiteten Angst und Schrecken. Fünf der „Troublemaker“ (Medusa mit dem tödlichen Blick, die feuerspeiende Chimaira, der stierköpfige Minotauros, die ungehobelten Kentauren und die rätselstellende Sphinx) haben sich Studenten in einer museumspraktischen Übung am Institut für Klassische Archäologie der LMU München ausgesucht, um sie selbst zu „bändigen“ und in den Mittelpunkt der diesjährigen Sonderausstellung im Pompejanum zu stellen. Dafür sind hochkarätige Objekte aus den Staatlichen Antikensammlungen in München nach Aschaffenburg gebracht worden. Nicht alle Mischwesen standen allerdings den Menschen feindlich gegenüber. So finden wir mit dem Flügelpferd Pegasos einen treuen Helfer, der sich sogar gegen ein anderes Mischwesen wendete. Unter den Kentauren begegnet uns Cheiron, der sich von seinen Artgenossen so sehr unterschied, dass er die Erziehung einer Vielzahl von Heroen übernahm. Und dann ist da noch Pan, der Züge eines Ziegenbocks trägt und kein sterbliches Wesen, sondern ein Gott war. Von allen diesen mythischen Geschöpfen erzählt die Ausstellung.
Berlin. Das Bode-Museum auf der Berliner Museumsinsel zeigt bis zum 20. September 2026 die „Pazzi-Verschwörung“. Am 26. April 1478 wurden Lorenzo und Giuliano de' Medici im Chor der Kathedrale von Florenz überfallen. Giuliano verlor sein Leben, Lorenzo überlebte und bestrafte anschließend die Drahtzieher dieser Verschwörung, allen voran die Familie Pazzi. Das Münzkabinett besitzt Medaillen, die alle Protagonisten der Affäre darstellen, während viele dieser Figuren auch durch Porträts dargestellt werden, die sich jetzt in der Skulpturensammlung und in der Gemäldegalerie befinden - angefangen mit Giuliano, dessen Züge Sandro Botticelli nach seinem Tod mit gesenktem Blick malte. Die „Pazzi-Verschwörung“ ist eine tragische und entscheidende Geschichte des florentinischen Quattrocento, die allein die Bedeutung der italienischen Renaissance zusammenfasst: eine Epoche, in der gewalttätige politische und religiöse Konflikte in unvergessliche künstlerische Kreationen umgewandelt wurden.
Bonn. Die Bonner Münzfreunde und die Sparkasse KölnBonn setzen ihre langjährige Ausstellungskooperation mit der Ausstellung „Konrad Adenauer auf Münzen und Medaillen“ fort. Der aktuelle Anlass zu dieser Ausstellung ist der 150. Geburtstag von Konrad Adenauer am 5. Januar dieses Jahres, der auch Anlass für die Herausgabe der aktuellen 2-Euro-Sondermünze der Bundesrepublik Deutschland war. Konrad Adenauer war nicht nur der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, sondern auch der deutsche Politiker, auf den wohl die meisten Medaillen geprägt wurden. Dabei reichen die Themen der Medaillen von seinen kommunalpolitischen Aktivitäten über private Jubiläen bis zu weltpolitischen Verdiensten wie der Aussöhnung mit Frankreich und der deutsch-amerikanischen Freundschaft. Der Sammler Ferdinand Dahl hat in den letzten 25 Jahren 350 Münzen und Medaillen zu Konrad Adenauer erfasst, die er nun im Buch „Adenauer-Medaillen - Eine Sammlerhilfe“ auf 190 Seiten vorstellt. In der Ausstellung, die vom 2. Juni bis zum 17. Juli in der Zweigstelle der Sparkasse KölnBonn am Friedensplatz in Bonn zu sehen sein wird, ist ein Teil dieser Münzen und Medaillen zu sehen. Das Buch ist über die Homepage der Numismatischen Gesellschaft Bonner Münzfreunde beim Autor zu beziehen.
Frankfurt. Am 30. April 2026 eröffnet die Ausstellung „Die Welt im Geld“ im Historischen Museum Frankfurt. In der Ausstellung lässt sich Frankfurt als Knotenpunkt weltweiter Verflechtungen von der Antike bis in die Gegenwart entdecken. So wird Globalgeschichte durch das Schlüsselloch finanzgeschichtlicher Objekte erfahrbar. Geschichte wird nicht als menschliche Fortschrittserzählung, sondern als vielschichtige weltweite Verflechtungsgeschichte begreifbar. Koloniale Expansion, Krieg, Migration oder Klimakatastrophen fließen in die Betrachtungen ebenso ein wie technologische Innovationen und kultureller Wandel. Mit einem Schwerpunkt auf der Frankfurter Sammlung numismatischer Objekte nutzt die Ausstellung das Potenzial materieller Kultur für die historische Vermittlung. Der bewusste Perspektivwechsel - vom Objekt zum globalen Zusammenhang und zurück - ermöglicht unerwartete Einsichten in wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Entwicklungen. Die Ausstellung läuft bis zum 31. Januar 2027.
Fürstenfeldbruck. Historische Münzen, die ab sofort im Museum Fürstenfeldbruck ausgestellt sind, zeigen Personen, die eher selten im Scheinwerferlicht stehen - römische Kaiserinnen. Die neu im Museum eingetroffenen Münzen stammen aus einer Privatsammlung eines verstorbenen langjährigen Vorstandsmitgliedes des Historischen Vereins (HFV), Mitbegründer der archäologischen Museumsabteilung sowie der Bürgerstiftung für den Landkreis Fürstenfeldbruck. Die Stiftung bewahrt die Münzsammlung auf und hat nun einen Teil davon an den HFV ausgeliehen, um sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Julia Agrippina, die Gründerin der Stadt Köln, Mutter Neros und später auf sein Geheiß ermordet, mag noch ein Begriff sein. Andere Herrschergattinnen und ihre Geschichten dürften dagegen kaum bekannt sein, lesen sich aber nicht minder dramatisch. Manche Kaiserinnen wurden verehrt und übten großen Einfluss aus, andere wurden aus unterschiedlichsten Gründen - von Abneigung bis Kinderlosigkeit - verbannt oder gar umgebracht Die Ausstellung läuft noch bis 15. März 2027.
Graz (A). Das Museum Joanneum zeigt im Münzkabinett auf Schloss Eggenberg die Sonderausstellung „Die blühende Sprache des Geldes. Florale Motive auf Münzen und Banknoten“. Bereits im antiken Griechenland wurden Blumen und Pflanzen auf Münzen dargestellt. Die Tradition der Darstellung von floralen Motiven auf Münzen lässt sich über das Mittelalter bis in die Neuzeit weiterverfolgen. Auch auf Banknoten sind Blumen oder Pflanzen beliebte Motive. Die Ausstellung bietet einen Überblick über Münzen und Banknoten mit Blumen- und Pflanzenbildern von der griechischen Antike bis zum Euro und entschlüsselt die Botschaften, die in diesen Darstellungen stecken. Im Zentrum der Schau stehen Münzen und Medaillen, bei denen Lilien, Rosen, Alpenblumen, Palmen und Lorbeerkränze wichtige Darstellungselemente sind. Die gezeigten Münzen mit floralen Motiven stammen nicht nur aus Europa, sondern auch aus Amerika, Asien und Ozeanien. In der Ausstellung treten die Münzen und Banknoten mit Kunstwerken und Interventionen des Künstlers Ryts Monet in Dialog, der sich in seinen Arbeiten immer wieder mit der Ikonographie des Geldes beschäftigt und die Blume auf Banknoten und Münzen und ihre wandelbare Aneignung und Identifikation untersucht. Information: https://www.museum-joanneum.at/muenzkabinett/unser-programm/ausstellungen/event/die-bluehende-sprache-des-geldes. Die Ausstellung läuft noch bis 31. Oktober 2026.
Hamburg. In der Sonderausstellung „Skulptural. Die neuen Galerien“ präsentiert die Hamburger Kunsthalle erstmals umfassend ihre Skulpturensammlung in einer medien- und epochenübergreifenden Schau. Ein besonderer Fokus gilt einem neu entdeckten Sammlungsschatz: den Kleinstskulpturen, Spitzenwerke der Münz-, Medaillen- und Reliefkunst aus Gold, Silber und Bronze. Diese Neuentdeckungen begegnen Meisterwerken aller Medien, so den überlebensgroßen Plastiken von Auguste Rodin oder Aristide Maillol, antike Porträts treten in Dialog mit zeitgenössischer Fotografie, Reliefs von Käthe Kollwitz mit Videoarbeiten. Der außergewöhnliche Sammlungsschatz von filigranen, aus Gold, Silber und Bronze geschlagenen, geprägten oder gegossenen Kleinstskulpturen umfasst ausgewählte Spitzenwerke der Münz-, Medaillen- und Reliefkunst aus Antike, Renaissance, Barock, Impressionismus, Jugendstil und Moderne. Die Ausstellung läuft vom 24. April 2026 bis 11.April 2027.
München. Am 9. Juli 2026 findet die Ausstellungseröffnung „Der Sonnenkönig in Medaillen“ in der Staatlichen Münzsammlung statt. König Ludwig XIV. von Frankreich (1638-1715) hat wie kein zweiter Herrscher Medaillen geschaffen, um seine grenzenlose Macht zu demonstrieren. Sein Bildnis und seine Taten sollten dadurch unsterblich werden. In der Ausstellung „Der Sonnenkönig in Medaillen“ zeigt die Staatliche Münzsammlung München die berühmte Medaillenserie König Ludwigs XIV. Die sogenannte srie uniforme gilt als die umfangreichste und bedeutendste Medaillenserie der europäischen Geschichte. Sie wurde im Auftrag des „Sonnenkönigs“ geschaffen, um seine Herrschaft und politischen Erfolge für Zeitgenossen und Nachwelt dauerhaft zu dokumentieren. Die Ausstellung beleuchtet die Entstehung dieses einzigartigen Repräsentationsprojekts, an dem Gelehrte der Acadmie française, renommierte Künstler und die bedeutendsten Stempelschneider Europas beteiligt waren. Gezeigt werden neben den Medaillen ihre außergewöhnliche Dokumentation in den prachtvollen Druckwerken von 1702 und 1723, die das von Ludwig XIV. selbst geprägte Bild seiner Herrschaft über ganz Europa verbreiteten.
Tübingen. Das Museum der Universität Tübingen MUT präsentiert die Ausstellung „Apostel Paulus und das Geld“, die im Sonderforschungsbereich 1391 „Andere Ästhetik“ unter der Leitung von Stefan Krmnicek kuratiert wurde und in Kooperation mit dem Masterprofil „Digital Humanities“ präsentiert wird. Die Ausstellung rückt einen bislang wenig beachteten Aspekt der frühen christlichen Gemeinden ins Zentrum - den Umgang mit Geld - und vermittelt auf spielerische Weise Wissen über die Orte, die der Apostel Paulus während seiner Reisen im östlichen Mittelmeerraum um die Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. besuchte. Dank modernster Virtual-Reality-Technologie können die Besucher ein eigens für die Ausstellung entwickeltes virtuelles Museum erkunden. Durch interaktive Begegnungen mit Avataren und detailreichen 3D-Modellen authentischer antiker Münzen wird erleb-bar, welche Rolle Geld im Umfeld des Apostels Paulus spielte. Dies reicht vom Bemühen, in den neu gegründeten Gemeinden Spenden für die Jerusalemer Gemeinde zu sammeln, über den Hinweis in der Apostelgeschichte auf seine Tätigkeit als Zeltmacher zur Sicherung des eigenen Lebensunterhalts bis hin zu den mehrfach geschilderten Konflikten mit lokaler Bevölkerung und staatlichen Autoritäten, die nicht selten in körperlichen Angriffen auf Paulus und seine Begleiter mündeten. All diese Aspekte können durch virtuelle Geschicklichkeitsspiele in der Ausstellung aktiv erlebt werden. Die Ausstellung läuft vom 3. bis 25. Juli 2026, jeweils Freitag und Samstag von 11 bis 15 Uhr im Museum der Universität Tübingen MUT I Museum Alte Kulturen.
Wien. Sonderausstellung „Kopf & Kragen. Münzen machen Mode“, bis 6. September 2026 im Kunsthistorischen Museum Wien, Münzkabinett. Münzbilder zählen zu den kleinsten Porträts der Welt - und erzählen dabei große Geschichten. Täglich gingen sie durch unzählige Hände, wurden massenhaft geprägt und prägten im wahrsten Sinn das Bild ihrer Zeit. Das Porträt auf einer Münze war oft jenes, das die Untertanen am häufigsten sahen - ein machtvolles Medium der Selbstdarstellung. Umso bedeutsamer war, wie sich die Herrscher auf den wenigen Quadratzentimetern inszenierten. Die Kleinheit der Münzporträts erfordert nicht selten eine symbolkräftige Bildsprache. Die dargestellten Frisuren, Kleidungsstücke und Accessoires sind ein Spiegel des Zeitgeistes und ein Fenster in die Kultur vergangener Epochen. Auf engstem Raum vereinen sich Mode, Macht und Identität: Frisuren, Kronen, Hüte und Krägen werden zu Symbolen von Status und Stilbewusstsein. Ein besonderes Augenmerk der Ausstellung gilt den symbolträchtigen Kopfbedeckungen, wie Lorbeerkranz und prunkvollen Kronen. Wie Kleidung oder Kopfbedeckungen unterlagen auch Frisuren und Bärte stets dem Wandel der Mode. Sie wurden zum Zeichen von Modebewusstsein, Macht, Würde und Repräsentation der Herrschenden. Adelige Frauen zeigten sich mit aufwendigen Flechtfrisuren und reich bestickten Hauben. An den europäischen Höfen des Barock ließen sie sich ihre Haare zu künstlerischen Hochsteckfrisuren kämmen, die Fürsten trugen überdimensionale Lockenperücken. Die Ausstellung präsentiert knapp 200 Münzporträts aus kulturhistorischer Perspektive. Begleitend zur Ausstellung erscheint die Publikation „Coins in Fashion“ - gestaltet wie ein Modemagazin, das historische Trends und moderne Inspirationen elegant verbindet. Ausstellungswebsite: www.khm.at/ausstellungen/kopf-kragen-muenzen-machen-mode.
Zürich (CH). Sonderausstellung „Kunst.Macht.Geld“, Finanzmuseum, Pfingstweidstraße 110. Kunst ist weit mehr als Ästhetik; der Kunstmarkt ist ein bedeutendes wirtschaftliches Gefüge, das beträchtliche Summen bewegt. Denn Kunst macht Geld. Ob als Anlage für Investoren, Teil von Sammlungen oder als Museumsstücke, Kunst hat eine intrinsische und materielle Wertigkeit - und zwar mit enormen Summen. Diese Ausstellung beleuchtet die vielfältigen Verflechtungen von Kunst und Finanzen und deren Entwicklung - insbesondere der Malerei. Sie zeigt auf, welche Rollen Agierende im Markt einnehmen, welche Parallelen es zur Börse gibt und wie Kunst die Wirtschaft beeinflusst und umgekehrt. Doch der Kunstmarkt birgt auch Schattenseiten: Im Gegensatz zum Finanzmarkt ist er weitgehend unreguliert, und darum oftmals der Kritik von Steuerhinterziehung und Geldwäsche ausgesetzt. Teil der Ausstellung sind auch historische Wertpapiere, von Akteuren des Kunstmarkt sowie auch Kunst auf Aktien. Die Ausstellung läuft noch bis 11. Dezember 2026. |
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Internet-Veranstaltungen
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2026
Münzhandlung Höhn, 18 Uhr; 8. Juni 2026 Paul Höffgen (Münzkabinett Gotha) – Die englischen Silbertoken von 1811/1812 sowie deren Rolle im alltäglichen Zahlungsverkehr Info und Beitritt [ Link ] |
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