Präsident:
Dr. Rudolf Reimann

Elsteraue 114
01917 Kamenz
Tel. (03578) 303483
Fax (03578) 301031
E-Mail: dr.reimann[at]online.de

Jahrestreffen "Arbeitskreis Sächsische Münzkunde" 2017

Das Jahrestreffen unseres Arbeitskreises findet am Sonnabend, dem 08.04.2017 statt!

Erfreulicherweise steht uns für unser Treffen auch in diesem Jahr wieder der Hans-Nadler-Saal im Dresdner Residenzschloss, Taschenberg 2, zur Verfügung.

Wie immer in den letzten Jahren wird es bereits am Vorabend, am Freitag dem 07.04.2017 ein erstes Zusammentreffen für eine zwanglose Gesprächsrunde geben, das ab 18.00 Uhr im Sächsisch-böhmischen Bierkeller, Altmarkt Nr. 4 stattfinden wird.

 

Der Beginn der eigentlichen Tagung ist am Sonnabend, dem 08.04.2017, 10.00 Uhr und zwi-schen 15.00 und 16.00 Uhr wird die Tagung enden.

 

Das folgende wissenschaftliche Programm erwartet uns:

  1. Dr. Rainer Grund: Interessante Neuerwerbungen des Münzkabinetts der StaatlichenKunstsammlungen Dresden im Jahr 2016
  2. Mirko Schöder: Münzprägung in Leipzig vom Hochmittelalter bis nach Ende des Siebenjährigen Krieges - Beitrag zum 1000-jährigen Stadtjubiläum
  3. Holger Mehner: Judenkopfabbildungen auf meißnisch-sächsischen Münzen
  4. Lars-Gunter Schier: Die Geschäftsordnung des Arbeitskreises Sächsische Münzkunde
  5. Dr. Thomas Arnold: Neuigkeitendienst, neue Funde, neue Literatur, bisher unbekannte sächsische Münzen. Weitere Kurzbeiträge anderer Teilnehmer zu diesem Themenkomplex sind ausgesprochen erwünscht

 

Nach Beendigung unserer Tagung besteht noch die Möglichkeit, im Kunst-Café Antik unterhalb der Brühlschen Terrasse in gemeinsamer Runde die neuen Eindrücke zu verarbeiten und ausklingen zu lassen.

Seien Sie zu allem herzlich nach Dresden eingeladen, wie immer freuen wir uns auf Ihr Kommen

 

Dr. Thomas Arnold, Jens Reuther

Bericht "Tag der Sachsen in Limbach-Oberfrohna"

Der Tag der Sachsen das größte Volksfest des Freistaates war trefflich vorbereitet und lief außerordentlich erfolgreich.
Auch viele neue Numismatiker halfen an unserem Stand mit. Sonnabend Mittag waren alle großen Medaillen ausverkauft. Sonntag hatten wir keine Ronden mehr zum prägen des Schaugroschens.
 
 
Die 3 Damen der Staatskanzlei (Org-Team) ließen sich den frisch gebackenen Pflaumenkuchen von Frau Reimann bei uns eben so schmecken wie Familie Iltgen. Mit Familie Exner gab es ein freudiges Wiedersehen wie mit den Oberbürgermeistern der vergangenen und zukünftigen Tage der Sachsen. Den Löbauer OB mit Gefolge als Ausrichter im nächsten Jahr findet Ihr in Aktion bei den Bildern. Auf unserem Rundgang am Freitag Nachmittag wurden wir als alte Bekannte begrüßt und man versorgte uns ausgiebig mit Dingen die der Mensch nicht täglich braucht.
Zum Empfang am Abend, nach dem Gespräch mit dem Ministerpräsidenten Tillich, trafen wir uns in bequemen Sesseln mit Familie Rösler-Landtagspräsident und Herrn Biedenkopf mit Gattin zum angeregten Gespräch.
Als wir uns verabschiedeten war es spät geworden.
Zum Festumzug am Sonntag mit unserer frisch renovierten sächsischen Wandermünzstätte hatten wir bei 300.000 Gästen wie jedes Jahr zu wenig Medaillen zum auswerfen.
Zum Jubiläumslauf 25. Tag der Sachsen der OB's der Ausrichterstädte verlieh die Sächsische Numismatische Gesellschaft 25 große Medaillen in Klippenform am Bande zur Siegerehrung an die Teilnehmer - die Oberbürgermeister der Städte.
Bitte beachten Sie unsere Große Münzbörse am 18. September 9-14 Uhr im Haus der Sorben Postplatz 1 in Bautzen.
Wir laden alle Numismatiker herzlich zu unserer numismatischen Ausstellung vom 29. September - 9. November in die Volksbank Bautzen ein.

Bericht "Festsitzung zum 700. Geburtstag Kaiser Karls IV."

Lediglich zu einer „Festsitzung“ am 21. Mai 2016 anlässlich des 700. Geburtstages des römisch-deutschen Kaisers Karl IV. (1316-1378) hatten im NNB 4/2016 die Oberlausitzer Münzfreunde nach Oybin geladen. Offenbar traf das Thema, am Ende wurden 116 Teilnehmer gezählt, was die Veranstalter zu einem Wechsel in den großen und hochmodernen Oybiner Kongresssaal nötigte. Das, was den Gästen dann in Oybin geboten wurde, war alles andere als eine „Sitzung“, die zweitägige Veranstaltung hielt jedem Vergleich mit überregionalen Numismatikertreffen stand und wird gerade wegen der perfekten Organisation und des ausgewogenen Verhältnisses von Vorträgen, dem Besuch der Ruinen der Burg- und Klosteranlage Kaiser Karls IV. auf dem Berg Oybin und dem Begleitprogramm in Erinnerung bleiben.

Der böhmische König und deutsche Kaiser Karl W. war einer der bedeutendsten Herrscher des Spätmittelalters. Seine Goldene Bulle bestimmte als Grundgesetz die Geschicke des Deutschen Reiches bis zu seinem Untergang 1806, verhinderte gleichzeitig aber auch die Entwicklung eines Zentralstaates. Böhmen und seine Hauptstadt Prag wurden unter Karl IV. zum Zentrum des Reiches. Durch die stetige Erweiterung seiner böhmischen Hausmacht, z. B. durch Erwerb Schlesiens, der Ober-und Niederlausitz, der Oberpfalz und schließlich auch Brandenburgs, strahlte die kulturelle Blüte Böhmens auch in diese Regionen aus. Auf dem Berg Oybin in der Oberlausitz errichtete der Kaiser in schwindelerregender Höhe eine Kaiserburg und stiftete 1369 dem Cölestinerorden ein Kloster. Baumeister der Prager Dombauhütte waren es, welche die Stätten in vollendeter Gotik erschufen, deren Überreste seit Jahrhunderten Romantiker wie Historiker magisch anziehen. Solch unverändert erhaltene Architektur Kaiser Karls IVV, findet sich nur selten in Deutschland. Zudem führten am Fuße des Berges privilegierte Handelswege von Prag nach Brandenburg, weshalb es nicht verwundert, dass auf dem Oybin und an seinen Pfaden mehrfach Münzfunde zutage traten. Vornehmlich waren es Prager Groschen, mit denen die Steinmetze auf dem Oybin entlohnt wurden oder Kaufleute Handel betrieben. Kein Ort Deutschlands wäre besser geeignet gewesen, dem festlichen Anlass der Tagung Rechnung zu tragen - ein Glücksgriff der Veranstalter.

Das Vortragsprogramm begann mit der Vorstellung Kaiser Karls IV. durch Lars-Gunter Schier, der zugleich auch Spiritus Rector der Veranstaltung war. Die eher historischen Fakten des Lebens und Wirkens des Protagonisten wurden von Schier durch zahlreiche numismatische Objekte illustriert. Überraschend war es zu vernehmen, dass während der Hussitenzeit das Prager Domkapitel den Berg Oybin als sicheres Exil erwählte und selbst seine größten Heiligtümer, so z. B. die Häupter des hl. Lukas, des hl. Markus oder des Papstes Urban, die Überreste des hl. Königs Richard von England, die Gebeine des hl. Lazarus und fünf Köpfe der 11.000 Jungfrauen der hl. Ursula, hierher verbrachten. Im zweiten Vortrag stellte dann Heiko Ziesch die Entwicklung der Prager Groschen vor, ging auf die Gepräge Kaiser Karls IV. ein und gab als Neuigkeit die Umstände zweier Oybiner Münzfunde zum Besten. Als numismatischer Höhepunkt folgte ein Vortrag von Dr. Wolfgang Steguweit über die Provenienz der seit Johann David Köhler (1684-1755) als so genannte „Prager Judenmedaillen“ bezeichneten Suite von etwa 25 goldenen Medaillen. Unter den Pretiosen befindet sich auch ein Stück auf Kaiser Karl W. Trotz zunehmender Bedenken wird die Serie selbst in aktueller Literatur noch immer den betrügerischen Absichten Prager Juden zugeschrieben. Steguweit geht dagegen einer 1705 von Wilhelm Ernst Tentzel in der Vorrede seines Corpus der sächsischen Medaillen (Saxonia Numismatica) gelegten Spur über benutzte Inventare nach und kommt zum überraschenden Schluss, dass die Suite letztendlich um 1600 auf Initiative des Nürnberger Juristen und Prokanzlers der Altdorfer Universität Dr. Johann Christian von Oelhafen (1574-1631) entstanden sein dürfte. Als Urheber kommt dabei aufgrund der Beschaffenheit der Stücke ein bisher unbekannter Nürnberger Goldschmied infrage. Steguweit schlägt deshalb vor, fortan als „Namen“ des künstlerischen Schöpfers der Serie statt „Prager Judenmedaillen“ eine für kunsthistorische Termini nicht ungewöhnliche Hilfsbezeichnung „Meister der goldenen Medaillensuite um 1600“ zu verwenden. Ein wichtiger Vortrag, welcher der prächtigen goldenen und wohl ältesten Medaillen auf Kaiser Karl IV. eine neue Provenienz gibt.

Nach einem Stehbankett vor großartiger Bergkulisse ging es dann mit Fanfarenklang auf den Oybin. Schon unterwegs gab es Überraschungen. Zum ersten ein Orgelchoral in der Oybiner Dorfkirche am Berghang und des Weiteren an authentischer Stätte des Oybiner Münzfundes von 1894, der Brücke über die sogenannte Ritterschlucht, ein spaßig und von Matthias Koksch mit viel Tamtam inszeniertes erneutes Heben des Münzschatzes. Die 1. Dresdner Medaillenmünze Glaser & Sohn hatte eigens dafür silberne Erinnerungsstücke geprägt, welche jeder Teilnehmer mit nach Hause nehmen durfte.

Das Bergmuseum wurde erst unlängst neu konzipiert und gab Informationen über die Geschichte der Anlage. Es folgte als Höhepunkt des Nachmittags ein stimmungsvolles Konzert in der Klosterkirchruine. Countertenor Felix Weickelt aus Zittau bot instrumentale, vorgetragene und gesungene Solostücke, die wegen des magischen Ortes die Teilnehmer bewegten. Lars-Gunter Schier wies dabei auf Architekturbesonderheiten der Klosterkirche hin, denn es ist eine Einmaligkeit, wie im 14. Jahrhundert eine solch große Kirche in unglaublicher Weltabgeschiedenheit auf extrem schwierigem Terrain errichtet wurde. Der Besuch des Grabes von Alfred Moschkau, dem Pionier der wissenschaftlichen Philatelie, eine Umrundung des Felsens auf dem Bergringweg und eine Kaffeepause im historischen Berggasthof, wo einst schon sächsische Kurfürsten und Könige weilten, rundeten den Besuch des Oybins ab. Kaum ein Gast wollte nach Hause gehen und so nahmen auch über 50 Teilnehmer an der Abendveranstaltung auf der nahen Hochwaldbaude, eine der schönsten Bergbauden Sachsens mit fantastischen Blick nach Böhmen bis hin zum Riesengebirge, teil.

Eigens gestaltete Briefmarken der Deutschen Post (vergriffen), Postkarten und eine große Künstlermedaille von Peter Götz Güttler erinnern an die Tagung. Von der Güttlermedaille sind noch wenige Restexemplare bei Matthias Koksch erhältlich (Tel. 03591/480498). Jeder Tagungsteilnehmer wurde zudem kostenfrei mit wertvoller Fachliteratur zum Thema ausgestattet.

Der Sonntag stand dann ganz im Zeichen des Generals Albrecht von Wallenstein (1583-1634). Sein Grab befindet sich nur wenige Kilometer von Oybin entfernt im tschechischen Münchengrätz/Mnichovo Hradiste. Das Schloss Münchengrätz gehörte bis 1945 der Familie Waldstein, welche 1785 die sterblichen Überreste des 1634 in Eger ermordeten Feldherrn des Dreißigjährigen Krieges hierher holte. Münchengrätz war 1833 zudem Gastgeber des letzten Treffens der Heiligen Allianz zwischen Österreich, Russland und Preußen und 1866 Mittelpunkt einer Schlacht im Deutschen Krieg. Das imposante Grabmahl Wallensteins mit der lateinischen Inschrift „Was leuchtet heller als die Sonne? Und auch sie weicht der Finsternis“ wurde 1934 zum 300. Todestag Wallensteins vom Reichenberger Künstler Prof. Karl Kolaczek (1898-1959) erschaffen, welcher auch als Medailleur in Erscheinung trat.

Verbunden war der Ausflug mit einem Besuch der erst 1996 von Papst Johannes Paul II. zur „Basilica minor“ erhobenen St. Laurentius-Kirche in Deutsch-Gabel/Jablonné v Podjestèdi, der Ruhestätte der in Tschechien hochverehrten hl. Zdislava. Was das kleine Organisationsteam Lars-Gunter Schier aus Seifhennersdorf und Matthias Koksch mit seinen Helfern vom Numismatischen Verein Bautzen in Oybin auf die Beine stellte, gebührt allerhöchste Anerkennung. Für mich war es eine Freude zu erleben, mit welchem Enthusiasmus unsere sächsischen Münzfreunde in der Oberlausitz derartige Events organisieren und immer aufs Neue so zahlreiche Besucher mobilisieren und begeistern. Udo Becker

Jahresversammlung 2016

Das übliche Programm der Jahresversammlung der SNG wurde in diesem Jahr mit der Neuwahl des Vorstandes erweitert. Entsprechend umfangreich war der Teilnehmerkreis. Auch die drei bisherigen Ehrenmitglieder waren der Einladung gefolgt. Als Auftakt nahm Alt-Landtagspräsident Iltgen die (späten) Glückwünsche zum 75. Geburtstag in Form einer Güttler-Medaille entgegen. Unser ständiger Gast Dr. Schubert überbrachte Grüße seines Frankfurter Vereins. Er zeigte sich beeindruckt von der regen Arbeit der sächsischen Vereine. Im Tätigkeitsbericht des Vorstands bildete die Würdigung der beim MMT und der Feier des 25jährigen Jubiläums der SNG in Pirna präsentierten Arbeitsergebnisse einen erfreulichen Einstieg. Die drei Buchausgaben - das Bestimmungsbuch „Grossus March Misnensis“, der Sammelband „Studien zur Oberlausitzer Numismatik“ und der Katalog der „Medaillen der SNG“ - lagen pünktlich vor. Uneingeschränktes Lob verdienten die Pirnaer Münzfreunde, deren Mitwirkung bei der Organisation zeigte, dass ihr Verein wiedererstanden ist. Dem Landrat des Kreises „Sächsische Schweiz“ und dem Oberbürgermeister der Stadt Pirna verdankte die SNG beste organisatorische Bedingungen. Die Mitwirkung der SNG an den Tagen der Sachsen wurde und wird kontinuierlich fortgesetzt. Auch für 2016 liegt die Festmedaille schon vor, Gestaltung und Finanzierung des Sachsentaggroschens sind auch für 2016 gesichert. Im Weiteren ging Dr. Reimann auf die unbefriedigende Entwicklung des Kulturgutschutzgesetzes ein. Dabei zitierte er die Meinung des Münzhändlers Diller, die den Sachverhalt treffend beschreibt. Abschließend erging die Aufforderung an die sächsischen Numismatiker, die Arbeit der Kollegen in Brandenburg mit reger Beteiligung am DMT und MMT in Potsdam zu würdigen. Der anschließende Bericht des Schatzmeisters wies eine erfreuliche Bilanz aus. Vor der Wahl zeichnete der Vorstand seinen Präsidenten für seine-25-jährige Arbeit aus. Hans Friebe und Ewald Hausmann, die sich nicht wieder zur Wahl stellen, wurden als Ehrenmitglieder der SNG verabschiedet.

Der neue Vorstand stellte sich in folgender Zusammensetzung vor: Präsident: Dr. Rudolf Reimann, Vizepräsidenten: Matthias Koksch und Udo Becker, Schatzmeister: Heiko Ziesch, Beisitzer: Dr. Thomas Arnold (für den Arbeitskreis „Sächsische Münzkunde“), Eberhard Friedrich (für die „Freunde keramischer Münzen und Medaillen“) und Thomas Uhlmann. e.h.

Festsitzung zum 700. Geburtstag Kaiser Karls IV.

Festsitzung zum 700. Geburtstag Kaiser Karls IV.

Im Jahr 1316 wurde in Prag der römisch-deutsche Kaiser Karl IV. geboren, ein Kaiser aus dem Haus Luxemburg, der ab 1355 wie kaum ein anderer die deutsche Geschichte beeinflusste und Prag zur Hauptstadt des Reiches machte. Die berühmte Karlsbrücke und die Karlsuniversität, die älteste Universität nördlich der Alpen, gehen ebenso auf ihn zurück wie die Goldene Bulle von 1356, das „Grundgesetz“ des Reiches bis zu seinem Untergang 1806.

Schon 1347 wurde Karl zum König von Böhmen erhoben und noch im selben Jahr unternahm er eine Huldigungsreise nach Bautzen, der Hauptstadt des böhmischen Nebenlandes Oberlausitz. Hier, genauer im Zittauer Gebirge, finden sich heute beeindruckende Geschichtszeugnisse seines Wirkens: So die Ruinen der Geleitsburg Karlsfried am Lückendorfer Pass, allem voran aber die beeindruckende Klosteranlage samt Residenzburg auf dem Berg Oybin - dem mons imperialis.

Zur 700. Wiederkehr des Geburtstages Kaiser Karls IV. im Mai 1316 veranstalten am 21. Mai 2016 auf dem Oybin, an authentischer Stätte, die Münzfreunde in der Oberlausitz im Bunde mit der Sächsischen Numismatischen Gesellschaft eine offene Festsitzung mit numismatisch-historischem Begleitprogramm. Gäste sind gern willkommen und herzlich eingeladen.

Programm

9.30 Uhr

Treff am oberen Burgtor (Kasse)

10.00 Uhr

Begrüßung und Vortragsprogramm im Rittersaal des Berggasthofes:

Lars-Gunter Schier: Kaiser Karls Residenzburgen in den Kronlanden nebst einer heraldischen Überraschung

Heiko Ziesch: Die Prager Groschen von 1300 bis 1547 und die Groschenfunde Oybin 1894 und 1928

Dr. Wolfgang Steguweit: Kaiser Karl IV. und weitere Medaillenpretiosen von einem „Meister der goldenen Medaillensuite um 1600“

12.00 Uhr

Mittagessen im Berggasthof

13.30 Uhr

Wanderung auf dem Bergringweg, Besuch des Bergmuseums, Empfang durch die Burgherrschaft und unterhaltsame Führung, anschließend Kaffeepause im Kurort Oybin

17.00 Uhr

Fahrt auf den Hochwald ab Ortsteil Hain (alternativ Wanderung)

Abendbrot und gemütliches Ausklingen in der Hochwaldbaude

Es wird keine Tagungsgebühr erhoben - Burgeintritt, Führung und Verpflegung zahlt jeder selbst.

Zur reibungslosen Organisation ist es erforderlich, dass Interessenten ihre Teilnahme (mit oder ohne Abendessen auf dem Hochwald) bei Lars-Gunter Schier (seifenhaeusl[at]web.de) alsbald per E-Mail anzeigen.

Für auswärtige Gäste mit Übernachtung wird am Sonntag eine kleine Exkursion in das nahe Münchengrätz (Mnichovo Hradiste/Tschechien) zum imposanten Grabmal des 1634 in Eger ermordeten Generalissimus Albrecht von Wallenstein angeboten (mit Schlossbesichtigung).

Arbeitskreis Sächsische Münzkunde 2016

Arbeitskreis Sächsische Münzkunde

in der Sächsischen Numismatischen Gesellschaft

Geithain, 19.02.2016

 

Liebe Mitglieder des Arbeitskreises Sächsische Münzkunde, liebe Interessenten an der Numismatik Sachsens, liebe Sammlerfreunde,

 

wir hoffen, dass Sie das Ende des alten und den Beginn des neuen Jahres mit Ihren Familien fröhlich verlebt haben und zuversichtlich das nun schon laufende neue Jahr begonnen haben.

Nunmehr blicken wir auf unser diesjähriges Jahrestreffen, zu dem wir Sie heute mit dieser Nachricht herzlich einladen!

Sehr erfreut sind wir, dass unsere Tagung wieder im Dresdner Residenzschloss stattfinden kann. Allerdings stehen wegen Bauarbeiten nicht die Räume des Münzkabinetts zur Verfügung, sondern der Tagungsort wird der Hans-Nadler-Saal sein, der über den Haupteingang Taschenberg 2 zu erreichen ist.

Wie immer in den letzten Jahren wird es bereits am Vorabend, am Freitag dem 15.04.2016 ein erstes Zusammentreffen für zwanglose Gespräche ab 18.00 Uhr im Sächsisch-böhmischen Bierkeller, Altmarkt Nr. 4 geben.

Der Beginn der eigentlichen Tagung ist am Sonnabend, dem 16.04.2016, 10.00 Uhr und gegen 15.00 Uhr wird die Tagung enden.

Das folgende wissenschaftliche Programm erwartet uns:

  1. Dr. Rainer Grund: Die Neuerwerbungen des Münzkabinetts der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden im Jahre 2015
  2. Mirko Schöder: Einblicke in das künstlerische Schaffen des Barockmedailleurs und Stempelschneiders Albrecht Krieger
  3. Jan-Erik Becker: Die Rekonstruktion des Brakteatenfundes bei Leipzig (1831). Ein Beitrag zur Münzgeschichte des Osterlandes am Übergang vom 13. zum 14. Jahrhundert
  4. Jens Reuther: Die Güttlermedaille auf Klaus-Peter Brozatus zur Fertigstellung der "Reformatio in nummis"
  5. Dr. Thomas Arnold: In memoriam Klaus Thieme; Königsbrakteaten aus dem mitteldeutschen Raum
  6. Dr. Thomas Arnold: Zwei Miszellen zur meißnisch-sächsischen Geldgeschichte
  7. Verschiedenes: Neue Münzen, neue Literatur, Münzfunde, Organisatorisches

Im Anschluss, etwa ab 15.00 Uhr ermöglichen uns freundlicherweise die Herren Dr. Grund und Dr. Hollstein eine Führung durch die neue Dauerausstellung des Münzkabinetts. Diese ästhetisch herausragende, gehaltvolle und wissenschaftlich aktuelle Darstellung unseres Interessengebietes, von solch sachkundiger Seite dargeboten, sollte unbedingt genutzt werden. Die Führung erhalten wir kostenlos, jedoch der Eintritt ist von jedem Teilnehmer selbst zu entrichten. Nach Beendigung unserer Tagung besteht noch die Möglichkeit, im Kunst Café Antik unterhalb der Brühlschen Terrasse in gemeinsamer Runde die neuen Eindrücke zu verarbeiten und ausklingen zu lassen.

Seien Sie zu alldem herzlich nach Dresden eingeladen, wie immer freuen wir uns auf Ihr Kommen und verbleiben

mit freundlichen Grüßen.

Dr. Thomas Arnold, Jens Reuther

Jahreshauptversammlung 2016

Liebe Freunde der Numismatik,

 

wir wünschen Ihnen und Ihren Vereinen für das neue Jahr eine Zeit der Schaffensfreude, des Erfolges und des persönlichen Wohlergehens.

Den numismatischen Auftakt für 2016 bildete vom 8.-10. Januar die 21. Jahreshauptversammlung der SNG in Dresden.

45 Vereinsvorsitzende, Ihre Vertreter und die Ehrenmitglieder der Gesellschaft wählten den Vorstand neu.

Im Mittelpunkt standen neben der Aussprache der Vereinsvorsitzenden und Vorträgen, das Kulturgutschutzgesetz und die Planungen für 2016.

Herr Hausmann und Herr Friebe wurden mit der Ehrenmitgliedschaft der SNG für 25 Jahre Vorstandsarbeit und ein Leben für die Numismatik geehrt. Die Vereinsvorsitzenden gratulierten mit einer persönlichen Güttlermedaille der Ehrenurkunde und einer namentlichen 3 Unzen Feinsilbermedaille.

Dr.Reimann wurde für 25 Jahre der erfolgreichen Präsidentschaft mit der Ehrenurkunde und einer namentlichen Medaille geehrt. Herrn Iltgen, den langjährigen Landtagspräsidenten des Freistaates, gratulierte die SNG zum 75. Geburtstag mit einer Güttlermedaille.

Wir begrüßten als Gast herzlich Dr.Schubert, Vorsitzender der Numismatischen Gesellschaft Frankfurt a.M.

Herr Fahron stellte das 13. Deutsche und 24. Mitteldeutsche Münzsammlertreffen vom 17.-19. Juni in Potsdam vor. Das Programm finden Sie im Anhang. Die Planungen für das MMT 2018 sind bereits weit fortgeschritten. 

Die Vorsitzenden entlasteten nach dem Rechenschaftsbericht des Präsidenten, dem Rechenschaftsbericht des Schatzmeisters und dem Bericht der Revisionskommission den Vorstand.

Die Neujahrsmedaille von Peter Götz Güttler zeigt uns Europa rittlings auf dem Stier, der Amerika mit dem schnellen Dollar im Blick hat und den Abgrund nicht sieht. Das ehemals große Frankreich wedelt nur noch mit dem Schwanz. Quo Vadis Europa - Wohin gehst Du ? 

 

Wir wünschen Ihnen ein friedliches Jahr 2016.

 

Ihre Sächsische Numismatische Gesellschaft

Medaille auf den Tag der Sachsen 2016

Die große Kreisstadt Limbach-Oberfrohna organisiert gemeinsam mit dem Kuratorium Tag der Sachen den 25. Tag der Sachsen. Als größtes Volksfest der Vereine im Freistaat Sachsen ist es ein besonderes Jubiläum. Jeweils immer am ersten Wochenende im September treffen sich aus dem ganzen Land die Vereine zu ihrem Fest. Teilnehmerzahlen von 250 000 bis 350 000 sind es in der Regel, die diese schöne Tradition fortführen. Als 1992 in Freiberg/Sachs. die sächsischen Vereine zum ersten Mal ihr ganz besonderes Volksfest organisierten, war nicht abzusehen, welchen hohen Stellenwert ihr Fest einmal im gesellschaftlichen Leben unseres Landes einnehmen wird. In den Reden zum Tag der Sachsen heben die führenden Vertreter unseres Landes regelmäßig hervor, welche Bedeutung der Arbeit im Ehrenamt für den Bestand und das Klima in unserem Land besitzt. Zum Tag der Sachsen wird deutlich, wie groß die Vielfalt der Vereinsarbeit ist, mit wieviel Herzblut die Freiwillige Feuerwehr, die Kirchen- und Gesangsvereine, die Eisenbahnfreunde und Heimatgruppen unser Land mit ihrer Arbeit bereichern.

Die Sächsische Numismatische Gesellschaft beteiligt sich in ununterbrochener Reihenfolge mit ihren Medaillenemissionen zum jeweiligen Tag der Sachsen an diesem Fest. Sammler dieser in jeder Hinsicht schönen Heimatmedaillen verweisen bereits heute auf den Sachverhalt, dass damit in Deutschland die größte fortlaufende Serie von Medaillen zu einem gesellschaftlichen Höhepunkt eines Landes entstanden ist. Zum 25. Mal legen die sächsischen Numismatiker eine ca. 40mm große Medaille in den drei Ausführungsarten Feinsilber(999), Kaiserzinn und Bronze vergoldet auf den Festtagstisch. Aus diesem Anlass wurde auch vor dem Logo des Tages der Sachsen eine 25 mit eingeprägt. Ansonsten konzentriert sich die Medaille in bewährter Art und Weise an den Besonderheiten des Veranstaltungsortes Limbach/Oberfrohna.

Im Avers der Medaille wird die Geschichte des Ortes in Vergangenheit und Gegenwart gezeigt. Während die obere Bildhälfte das heutige Rathaus und die Silhouette der Stadtkirche zeigen, ist die untere Hälfte dem anno 1855 existierenden Rittergut mit Kirche vorbehalten. Gleichsam als oberstes Leitmotiv ist über beiden Darstellungen aus dem Wappen der Stadt ihr Wahlspruch benannt, „Suchet der Stadt Bestes“.

Der Revers der Medaille zeigt das Wappen der Stadt Limbach/Oberfrohna. Die in den letzten Jahren eingemeindeten Ortschaften werden mit Namensnennung extra aufgeführt. Sind sie doch ebenso wie die Stadt selbst Mitgastgeber für die Vereine Sachsens. In der Mitte des Stadtwappens hat der Schöpfer dieses schönen Stadtwappens die Haupttätigkeiten seiner Bürger zur damaligen Seit benannt. Es ist das Zahnrad, welches für den Maschinenbau steht, die Wirknadel und Platine verweisen auf die Wirkerei und der Merkurstab ist das Zeichen für den Handel. Unter dem Wappen wird das Logo des Tages der Sachsen mit der bereits erwähnten Besonderheit, der 25 gezeigt. Der Schöpfer der Medaille, die SNG Dresden und das Datum der Durchführung der Veranstaltung ergänzen die sehr schön gestaltete Medaillenseite.

Ergänzend zur besonders gut gelungenen Gestaltung werden die Medaillen von einem dreifarbig gedruckten Medaillenpass begleitet. Er beschreibt die Medaille, erklärt die technischen Angaben zur Medaille selbst und übergibt dem Leser gleichsam als Handreichung die vollständige Zeittafel der Tage der Sachsen. Ein dunkles, mit grünem Samt gefüttertes Münz, die auf der Vorderseite das Sächsische Wappen zeigt, vervollständigt das Besondere dieser Medaille zum 25. Tag der Sachsen. Die Medaillen werden ab dem 11. Dezember, noch rechtzeitig vor dem Fest in der Stadtinformation Limbach/Oberfrohna angeboten.

Tag der Sachsen 2015

Der diesjährige Tag der Sachsen mit 250,000 Besuchern war ein besonderer Erfolg Der Stand der Numismatik war stets umlagert. Es wurde von den Besuchern rege geprägt und die Medaillen erfreuten sich großer Beliebtheit. Mit dem OB des Austragungsortes 2017 haben -wir jetzt bereits ein sehr gutes Verhältnis. Der langjährige Landtagspräsident des Freistaates hat moniert, dass wir nicht zu seinem 75. Geburtstag erschienen. Der jetzige LP Dr. Rösler kommt zum Frühstück mit uns zu fabulieren und der Ministerpräsident Tillich begrüßt mit den Worten: Jetzt kommen meine Münzfreunde. Er drückt seine Freude über die gelungene Medaille aus, welche natürlich in seiner Sammlung Eingang findet. Wir danken allen sächsischen Vereinen die den Stand der Numismatik vor Ort unterstützten. Unser neuer num. Verein Reichenbach nahm das Prägewerk mit in seine Stadt, um in der Öffentlichkeit zum Stadtfest auf sich aufmerksam zu machen. Egeiko Ziesch nimmt das ganze Jahr über unsere Interessen im Kuratorium Tag der Sachsen wahr, in dem über 50 Vereine vertreten sind. Zum Pestumzug waren wir der 1. Wagen und das 7. Bild. Der Schaugroschen zum Tag der Sachsen wurde mit Medaillenpass und Verpackung unter die Besucher von unserem Festwagen an der Strecke mit unseren Nachwuchsnumismatikern rege verteilt.

23. Mitteldeutsches Münzsammlertreffen und die Feierlichkeiten auf 25 Jahre SNG sind Geschichte

 

Das 23 Mitteldeutsche Münzsammlertreffen und die Feierlichkeiten auf 25 Jahre SNG sind Geschichte.

Über 140 Gäste aus dem deutschsprachige Raum, Polen und Tschechien brachten dem Programm den Erfolg.
Ob es zur Einstimmung die Stadtführungen waren, dass Orgelkonzert, der Empfang beim Oberbürgermeister, dass neue Kennenlernen am Abend oder die Freude langjährige Freunde wieder zu sehen.
 
Als „einen der verdienstvollsten numismatischen ,Netzwerker‘ Europas ehrte die Sächsische Numismatische Gesellschaft Herrn Fritz Rudolf Künker während des 23. Mitteldeutschen Münzsammlertreffens in Pirna. Die Laudatio, gehalten von Dr. Wolfgang Steguweit lesen Sie im Anhang.
 
Das Interesse an den Vorträgen am Nachmittag nach der Schlossführung war ungebrochen.
Wir danken allen Referenten und Mitwirkenden am Gelingen.
Vier bibliophile numismatische Neuerscheinungen zu einer Veranstaltung sind sicher eine Besonderheit.
Das Buch "Die Medaillen der SNG, 1989-2015" kann über Dr.Reimann[at]online.de und Matthias-Koksch[at]online.de bestellt werden. 
Das Buch : "Studien zur Oberlausitzer Numismatik" ist mit 250 Exemplaren bereits ausverkauft.
Es wird auf Grund der großen Nachfrage eine Nachauflage von 100 Exemplaren geben.
Das viele Gäste mehrere Exemplare nahmen um Sie zu verschenken war auch für uns als die Arbeiter am Werk eine freudige Überraschung.
Die Güttler Medaille zum MMT ist ebenfalls ausverkauft und von der 3 Unzen Feinsilber Medaille auf 25 Jahre SNG gibt es noch 8 Exemplare.
Zur Festveranstaltung am Abend in der Kippermünzstätte Pirna waren die Säle bis auf den letzten Platz gefüllt.
Es wurde rege geprägt und der Erlös von 734.- konnte noch am Abend dem Tierheim von Pirna übergeben werden. Hier war die Freude groß.
Unsere Gäste fanden sich bei angeregtem Gespräch in warmer sommerlicher Atmosphäre wiederum bis nach Mitternacht zusammen.
Der Sonntag brachte uns die berühmte Festung Königstein in der Sächsischen Schweiz bei Führungen näher. Die neueröffnete große Ausstellung trug ihren Teil hierzu bei. Bei einem Abschiedstrunk, symbolisch aus dem ehemals größten Weinfass der Welt von August dem Starken, wurde der Staffelstab an Potsdam weiter gegeben.
Unsere Gäste drückten Ihre Begeisterung aus und lobten den offiziellen und doch familiären Charakter.
Eine Dame verabschiedete sich mit den Worten : So lustige Numismatiker habe ich ja noch nie erlebt.

 

23. Mitteldeutsches Münzsammlertreffen 12. - 14. Juni 2015

23. Mitteldeutsches Münzsammlertreffen - 25 Jahre Sächsische Numismatische Gesellschaft

Freitag, den 12. Juni 2015

15:00 - 18:00 Uhr

Anmeldung der Teilnehmer im Romantikhotel, Niedere Burgstraße 1, 01796 Pirna

 

16:00 - 17:00 Uhr

Stadtführung

 

17:00 - 17:30 Uhr

Orgelkonzert in der Karienkirche

 

17:30 - 18:30 Uhr

Begrüßung durch den Oberbürgermeister Klaus-Peter Hanke im Rathaus

 

19:00 Uhr

Abendessen im Romantikhotel

 

Sonnabend. den 13. Juni 2015

ab 8:30 Uhr

Anmeldung auf Schloss Sonnenstein, Schlosshof 2, 01796 Pirna

 

9:30 Uhr

Musik

Begrüßung durch den Schirmherrn Landrat Michael Geisler, Grußwort des Präsidenten der Deutschen Numismatischen Gesellschaft, Kristian Nicol Worbs

 

Auszeichnung mit dem Ehrenkreuz der

Sächsischen Numismatischen Gesellschaft,

Herr Fritz Rudolf Künker,

Firmengründer der Fritz Rudolf Künker GmbH &Co. KG- Münzauktionen und Goldhandel

durch Dr. Rudolf Reimann,. Präsident

Laudatio Dr. Wolfgang Steguweit

 

10:00- 10:30 Uhr

Dr. Rudolf Reimann / 25 Jahre Sächsische Numismatische Gesellschaft im Spiegel ihrer Medaillen

 

10:30 - 11:15 Uhr

Dr. Roman Zaoral, Karls-Universität Prag / Der Münzumlauf im Raum des Elbweges zwischen Meißen und Prag im 13.-14. Jh. (Deutsch)

 

11:15 - 11:45 Uhr

Holger Mehner / GROSSVS MARCH MISNENSIS - ein neues Bestimmungsbuch für Meißner Groschen

 

11:45 - 12:15 Uhr

Hans Friebe / Die Pirnaer Kippermünzstätte

 

12:15 - 12:30 Uhr

Lars-Gunter Schier / Buchbesprechung „Studien zur Oberlausitzer Numismatik!

 

12:30 - 14:00 Uhr Mittagspause

 

14:00 - 14:30 Uhr

Helmut  Kahnt Bewährungssituationen der Festung Königstein

 

14:30 - 15:00 Uhr

Dr. Karl-Heinz Heise, Dipl.-Ing. Hannes Walther / Der Medailleur Franz Kratchowil und seine Prägungen für die Pirnaer Münzfreunde

 

15:00 - 15:30 Uhr

Lars-Gunter Schier / Staatsgefangene auf der Festung Königstein und ihre Münzaffären

 

15:30 - 16:30 Uhr Kaffeetrinken

 

16:30 – 17:30 Uhr

Besuch der Euthanasie-Gedenkstätte/ Kasematten

 

18:30 Uhr

Die SNG lädt ein zum festlichen Abendessen im Marieneck, der ehemaligen Kippermünzstätte der Stadt Pirna, am Marktplatz.

 

Wir Numismatiker prägen eine Erinnerung in 999 Feinsilber.

 

Sonntag, den 14.Juni 2015

9:00 Uhr

Abfahrt zur Festung Königstein (individuell mit PKW), zum „Oberen Parkplatz" am Fahrstuhl oder Fahrt mit der Touristenbahn ab „Unterer Parkplatz" zum Fahrstuhl und Auffahrt zur Festung. Mitfahrgelegenheit auf Anfrage.

 

10:00 Uhr

Führung, Beginn oben auf der Festung am Fahrstuhl.

 

11:30 Uhr

Besuch des Museums der Festung Königstein mit der neuen Dauerausstellung „IN LAPIDE REGIS"

 

12:30 Uhr Verabschiedung der Teilnehmer am großen Weinfass der Festung. Restaurants stehen auf der Festung Königstein zur Verfügung.

 

Romantikhotel „Deutsches Haus Pirna" Tel.: 03501 / 4 68 80, hier stehen unter „Mitteldeutsches Münzsammlertreffen“ vergünstigt Zimmer zur Verfügung.

 

Dr. Reimann Tel.: 03578 / 30 10 31

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Arbeitskreis Sächsische Münzkunde 2015

Folgendes wissenschaftliche Programm erwartet uns:

 - Thomas Uhlmann: Der älteste mitteldeutsche Brakteatentyp

 - Prof Dr. Paul Arnold: Die Münzmeisterrechnungen für Wilhelm I. im Zusammenhang mit Wilhelms Münzprägungen

 - Matthias Grimm: Groschengeld Thüringer Dynasten und die damit verbundenen Probleme mit der sächsischen Münzordnung am Beispiel von Schwarzburg

 - Jens Reuther: Die „Kardinal-Albrecht-Gruppe" - auf Spurensuche nach ihrem Meister - Medaillenkunst der Renaissance

 - Dr. Rudolf Reimann: Ausgewählte neue Medaillen von Peter Götz Güttler

 - Verschiedenes: Neue Münzen, neue Literatur, Münzfunde, Organisatorisches

 

Wie immer in den letzten Jahren wird es bereits am Vorabend, am Freitag, dem 17. April 2015 ein erstes Zusammentreffen für zwanglose Gespräche ab 18 Uhr im Sächsisch-böhmischen Bierkeller, Altmarkt Nr. 4, geben. Nach Beendigung unserer Tagung besteht noch die Möglichkeit in der Gaststätte Antik-Cafe unterhalb der Brühlschen Terrasse in gemeinsamer Runde die neuen Eindrücke zu verarbeiten und ausklingen zu lassen. Seien Sie zu alldem herzlich nach Dresden eingeladen.

Dr. Thomas Arnold, Jens Reuther

 

Aktuelles

 

Aktuelles

Das 20. Jahrestreffen Sächsischer Numismatischer Vereine mit 40 Vereinsvorsitzenden und Ihren Vertretern ergab über 3 Tage einen optimistischen Ausblick auf 2015. Da wo die Nachwuchsförderung von den Vereinen positiv begleitet wird drückt sich das in den Mitgliederzahlen aus.
Wir begrüßten als Gast Herrn Kristin Nicol Worbs, Präsident der Deutschen Numismatischen Gesellschaft und als Ehrenmitglieder der SNG Herrn Erich Iltgen langjähriger Präsident des Sächsischen Landtages, Herrn Dr. Hammer und Herrn Peter Götz Güttler.
 
Keramik Ausstellung 2015Neue Projekte wurden beraten und auf den Weg gebracht.
Empfehlen möchten wir Ihnen die Ausstellung des Freundeskreises Keramische Münzen und Medaillen vom 17. April bis September 2015.
Anlässlich des 10 jährigen Bestehens findet diese Schau im Stadtmuseum Meißen statt.
Ansprechpartner ist Herr Friedrich Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Dresden und Christian Beyer Bergisch Gladbach Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 
 
 
Das 23. Mitteldeutsche Münzsammlertreffen und 25 Jahre SNG vom 12.-14. Juni 2015 in der Renaissance Stadt Pirna erfreut sich bereits regen Interesses.
Eine zeitnahe Anmeldung wird empfohlen da es sich bereits abzeichnet das ein zweites Hotel unter Vertrag genommen werden muss.
 
Wir verbleiben mit den besten Wünschen für eine ereignisreiche und schöpferische numismatische Arbeit im Jahr 2015
 
Ihre Sächsische Numismatische Gesellschaft

 

 

Tag der Sachsen 2014

Tag der Sachsen 2014

zum größten Fest der Sachsen konnten wir die Numismatik im 23. Jahr wieder einem breiten Publikum von 250.000 Gästen vorstellen. Sieben unterschiedliche Medaillen, in Material und Größe sind von uns für dieses Fest und seine Gäste geprägt worden.

Mit dem Prägewerk, dem Münzerzelt und unserem Festwagen sind wir an 3 Tagen im Fernsehen deutschlandweit präsent gewesen.

Der Ministerpräsident des Freistaates prägte seine Medaille mit persönlichem Stempel.

Die Chefin des Tages der Sachsen und Vertreterinnen der Staatskanzlei, waren bereits vor dem Aufbau zum selbst gebackenen Kuchen eingetroffen.

Aus 9 Vereinen, Weixdorf, Großenhain, Meissen, Freiberg, Kamenz, Schönau Berzdorf, Bischofswerda, Chemnitz und Bautzen präsentierten Vereinsvertreter an unserem Stand die Numismatik.

Viele Fachgespräche über 2700 Jahre Münzgeschichte konnten mit dem Publikum geführt werden.

Beim abendlichen Empfang des Landtagspräsidenten im Schloss wurde verkündet, dass 2016 Limbach Oberfrohna der Ausrichter sein wird.

Trotz der Arbeit, ist es jedes Jahr ein großer Spaß und wir laden Sie ein, Anfang September 2015, dann in Wurzen, dabei zu sein.

 

Ihre Sächsische Numismatische Gesellschaft

 

http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/sendung434824_boxIndex-3_zc-196590ba_zs-2d7967f4.html  Numismatiker im Interview

 

http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/video220986_boxIndex-1_zc-51f8dc33_zs-2d7967f4.html  Numismatiker zum Festumzug, 2 te - 3 te Minute

 

  

9. Jahresversammlung numismatischer Vereine in der Brücke Most Stiftung

9. Jahresversammlung numismatischer Vereine in der Brücke Most Stiftung.

Aus Mitteldeutschland und Brandenburg waren 26 Vereine vertreten.
Wir begrüßten Herrn Iltgen Landtagspräsident a.D., Herrn Dr. Schubert Vorsitzender der Frankfurter Numismatischen Gesellschaftund Peter Götz Güttler als Ehrenmitglieder unserer Gesellschaft.
Wir bedanken uns bei Ewald für seinen, neue Einsichten vermittelnden Vortrag über Friedensschlüsse nach Napoleonischen Kriegen
und bei Herrn Exner Inhaber der 1.Dresdener Medaillenmünze Glaser und Sohn, für seine kostenfreie Medaille : Reden bringt Silber,
auf dem aktuellen Terminkalender für unsere Mitglieder und Gäste.
Die Freiberger Münzfreunde stellten für alle Anwesenden die neueste Ausgabe Freiberger Münzblätter Heft 23 / 2014 kostenfrei zur Verfügung .
Im Anhang einige Impressionen.
 
 
 
 
 
 
Wir wünschen Euch in Euren Vereinen einen guten Start in das numismatische Jahr 2014 und verbleiben mit herzlichen Grüßen
 
Eure Sächsische Numismatische Gesellschaft
 
PS.: Ab 31. August präsentieren die Städte Görlitz, Bautzen, Kamenz, Bischofswerda, Löbau, Zittau, Lauban eine numismatische Ausstellung auf Schloss Krobnitz über zwei Monate mit Begleitprogramm.
Das 23. Mitteldeutsche Münzsammlertreffen und das Jubiläum "25 Jahre SNG" finden vom 12.-14. Juni 2015 in der Renaissance Stadt Pirna auf Schloss Sonnenstein statt.
 
Matthias Koksch

200 Jahre Völkerschlacht und 100 Jahre Völkerschlachtdenkmal Leipzig

200 Jahre Völkerschlacht und 100 Jahre Völkerschlachtdenkmal Leipzig

sind für die Sächsische Numismatische Gesellschaft der Anlass für eine Jubiläumsmedaille von Peter Götz Güttler.

 
Rückseite der Eisenmedaille
 
 
 
Rückseite der Silbermedaille
 
 
 
Prof. Bernd Meyer dem Rektor der Bergakademie Freiberg, der ältesten montanwissenschaftlichen Bildungseinrichtung der Welt, wurde die Eisenmedaille, aus Kanonenkugeln des Schlachtfeldes von 1813 gegossen, feierlich überreicht.
Eine weitere Schenkung an die Universität ist die Weißmetallmedaille zum gegebenen Anlass
welche P.-G. Güttler mit einer neuen Rückseite entworfen hat, sowie die Silbermedaille in gleicher Ausführung. Maße 130 x 80 mm.
Um den Studenten die Geschichte der Medaillenkunst des Medailleurs näherzubringen überreichte Dr. Reimann, Präsident der SNG dem Rektor für die Bibliothek der Universität das Güttlersche Werk : 40 Jahre Gegossene Sichten und Welten.
Prof Meyer freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit mit der Sächsischen Numismatischen Gesellschaft und gab in diesem Zusammenhang den 24 seitigen Medaillenpass bei der SNG in russisch in Auftrag, um die Jubiläumsmedaille in der Partneruniversität St. Petersburg, deren Studenten auf Austauschseminare an der Akademie Freiberg vorbereitet werden, vorzustellen.
Anerkennung fand auch die handgefertigte Schatulle der Medaille welche zur Überraschung der Anwesenden nicht aus China kommt sondern deren Werkzeuge bis zur Endfertigung im sächsischen Erzgebirge entstanden.
Zu erwerben ist die Medaille über das Münz-und Auktionshaus Höhn in Leipzig Tel.: 0341-124790
Matthias Koksch, SNG
 
 v.l. Dr. Reimann Präsident der SNG, Peter Götz Güttler, Hans Friebe Vorstand der Freiberger Münzfreunde, Dr. Nitsch, Helmut Herholz Vorsitzender der Freiberger Münzfreunde, Matthias Koksch Vizepräsident der SNG, Rektor Prof.Meyer
 
v.l. Reimann, Güttler, Nitsch, Friebe, Herholz, Koksch, Meyer

 

Güttlerbuch

 

Güttlerbuch

Das Werkverzeichnis „Gegossene Sichten und Welten. Medaillen von 1971 – 2011“ wurde am 2. Oktober im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Dresdner Stadtarchiv vorgestellt

Gastgeber war die Sächsische Numismatische Gesellschaft. 149 Gäste waren der Einladung gefolgt. Die  Deutsche Gesellschaft für Medaillenkunst und das Münzkabinett Dresden, die Herausgeber des Werkes, waren durch ihre Leiter  Dr. Steguweit und Dr. Grund vertreten. Beide waren auch Mitautoren des Werks und konnten wie der Mitarbeiter des Verlages über den schwierigen Werdegang des Projekts berichten. Dr. Heidemann, Mitautor mit dem größten Arbeitspensum, gab an Hand von Beispielen eine Einführung in das Werk und in die künstlerische Entwicklung Peter G. Güttlers.

Für die SNG war das Erscheinen des (bisherigen !) Lebenswerks Anlass, den Künstler mit ihrer höchsten Auszeichnung, dem Ehrenkreuz, zu dekorieren. In seiner Laudatio ging Herr Iltgen, Alterspräsident des Sächsischen Landtags, ausführlich auf die Persönlichkeit des Laureaten ein. Er erinnerte daran, dass Peter Götz Güttler alle Arbeitgänge von Recherchen über den Entwurf bis zur  Patinierung selbst ausführt und dabei als Arbeitfeld im wesentlichen den Küchenherd nutzt. Nicht nur für Numismatiker in ganz Deutschland, speziell in Sachsen, ist er gewissermaßen der „Hofmedailleur“. Auch eine Reihe von Projekten der Landesregierung hat er gestaltet. Dabei beschränkte er sich nicht auf Güsse in seiner Speziallegierung, sondern bewies seine Vielseitigkeit mit Entwürfen für Prägungen in Metall und Porzellan.

Ein Duo junger Musikerinnen trug mit zwei Beiträgen zu der aufgeschlossenen Atmosphäre der Veranstaltung bei.

Zum Schluss kam etwas Hektik auf, weil viele Gäste gleichzeitig ihr Buch in Empfang nehmen wollten. Auch die kleine Plakette, die Herr Güttler als eine Art Lesezeichen anbot, sorgte für einigen Wirbel.

In der Bilanz stellte sich heraus, dass außer den Exemplaren, die der Verlag in Eigenregie vertreiben will, und einer Handvoll Bände, die in der Medaillengesellschaft angeboten werden, alle Bände verkauft sind. Ein schöner Erfolg für Herrn Güttler und alle seine Helfer.

Die Lesezeichen-Plakette zeigt den Künstler, der mit einer Hantel den Kraftakt symbolisiert, der in den letzten Wochen zu leisten war. ALLES GESCHAFFT – ALLE GESCHAFFT unterstreicht das Bild. In kleinen Lettern werden die am Projekt Beteiligten genannt:

G / SNG / DGMK / SKD /MK. Die Rückseite trägt den Erinnerungstext  BUCHPRAESENTATION / PETER GÖTZ GÜTTLER / MEDAILLEN / GEGOSSENE SICHTEN / UND WELTEN /02.10.2012 / STADTARCHIV / DRESDEN.

Ewald Hausmann

 

Ehrenkreuz der SNG

 

 

Dr. Reimann

 

 

Ehrenkreuz der SNG

Das Ehrenkreuz der SNG wurde im Mai diesen Jahres zum dritten Mal verliehen. Nach Albert Kruse 2005 und Hans Friebe 2010 erhielt Dr. Rudolf Reimann diese höchste Auszeichnung der Sächsischen Numismatischen Gesellschaft. Mit ihr wird sein nun schon 25 Jahre währendes Wirken für die Numismatik in Sachsen gewürdigt. Als Vorsitzender des Bezirksfachausschusses Numismatik in Dresden griff er 1987 den Gedanken einer gemeinsamen Ausstellung der drei sächsischen Bezirke auf und verfolgte ihn energisch bis zur Realisierung als SAXONIA NUMISMATICA im Sommer 1989. Die dabei bewährte Zusammenarbeit legte den Grund für den Zusammenschluss der nach der politischen Wende gebildeten Münzsammlervereine Sachsens zur SNG. Als deren Präsident knüpfte er erste Verbindungen zu Vereinen in alten Bundesländern. U. a. erhielt er dabei die Anregung zur Veranstaltung von Mitteldeutschen Münzsammlertreffen, die nun über Sachsen hinaus auch in Thüringen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt stattfinden. Mit eigenen Ideen und mit der Umsetzungen von Vorschlägen aus seinem Vorstand bzw. aus den Mitgliedsvereinen gibt Dr. Reimann den sächsischen Numismatikern immer wieder wirksame Anstöße zu schöpferischer Arbeit. Durch gute Zusammenarbeit mit Behörden und Sponsoren schafft er auch immer wieder beste Voraussetzungen dafür, dass Vorhaben der SNG realisiert werden können. Die Mitwirkung der SNG bei den jährlichen Tagen der Sachsen mit einem Präsentationsstand und dem Festwagen „Sächsische Wandermünzstätte“ ist ihm Anlass für hohen persönlichen Einsatz. Inzwischen 21 Medaillenausgaben zu den Tagen der Sachsen, Emissionen aus Anlass der Sächsischen Landesausstellungen sowie zum Jubiläum der Uni Leipzig sind zu einem großen Teil den Bemühungen des Laureaten zu verdanken. Sein Beitrag zum Erscheinen des Werksverzeichnisses der Güttlermedaillen spielt eine wesentliche Rolle beim Zustandekommen des Unternehmens. Das 20. MMT in der Bautzener Ortenburg war Anlass und würdiger Rahmen für die Verleihung der Auszeichnung. Helmut Herholz von den Freiberger Münzfreunden rundete die Zeremonie mit einer launigen Laudatio ab.

Ewald Hausmann