Numismatischer Verein zu Dresden e.V., gegründet 1873

Vorsitzender:
Matthias Grimm
c/o INTERN Heizkontroll GmbH
Antonstr. 13

01097 Dresden

Tel. (0351) 8264120

 

Internet: http://www.numismatik-dresden.de

 


 

Vorschau  2014

 

19. September, 18.30 Uhr, Residenzschloss Dresden, Hans-Nadler-Saal

Helmut Caspar, Berlin: „Münzen, die auf der Strecke blieben – Warum es sächsische, bayerische und andere Entwürfe nur bis zu Probeprägungen brachten“

 

27. September, 10.00 Uhr,

Besichtigung der Münzausstellung „1000 Jahre Geldgeschichte der Oberlausitz“ im Schloss Krobnitz


Rückblick

Im Märzvortrag erlebten die Vortragsbesucher eine spannende numismatische Zeitreise durch acht Jahrhunderte Oberlausitzer Münzprägung, die Lars-Gunter Schier aus Seifhennersdorf sehr anschaulich präsentierte. Hacksilberfunde, die im Zuge der deutschen Kolonialisierung slawischer Gebiete vor etwa 1000 Jahren verborgen wurden, stehen am Anfang der Oberlausitzer Geldgeschichte. Aus dem 12. und 13. Jahrhundert stammen Brakteaten - zunächst Meißnische, die Markgraf Konrad in Bautzen schlagen ließ und ab 1156, als die Oberlausitz an Böhmen kam, auch Pfennigprägungen aus Zittau und Görlitz. Ab 1300 folgte die Groschenzeit, in der anfänglich in Kuttenberg geprägte Böhmen Groschen dominierten. Kurzzeitig kursierten in Görlitz von  1460 bis 1468 große Mengen geringhaltiger Heller, sog. „Bibersteiner“. Aus der Kipperzeit stammen Kamenzer Kupferpfennige sowie Görlitzer Dreier und Groschen. Nach dem Prager Frieden von 1635 übertrug der Kaiser, da er die Kriegskosten nicht erstatten konnte, die Ober- und Unterlausitz an Kurfürst Johann Georg I., so dass hier fortan sächsisches Geld umlief, freilich zunächst mit einem vergeblichen und nur 1666 bis 1668 unternommenen Versuch, in Bautzen geprägte prächtige aber unterwertige Münzen in Umlauf zu bringen. Ein neuerlicher Anlauf Geld mit Geld zu verdienen, erfolgte 1701 und 1702. Zur Tilgung kursächsisch-königlicher Schulden hat man vermutlich im Hoyerswerdaer Schloss jeweils für  280.000 Taler Sechser hergestellt. Der Münzgewinn dieser sog. „Roten Seufzer“ soll einen Münzgewinn von ca. 236.000 Talern erbracht haben. Nach dem Wiener Kongress wurde die Lausitz zwischen Sachsen und Preußen geteilt, so dass im nördlichen Teil preußisches Geld einströmte. Am Ende seines Vortrages beantwortete der Referent noch die Frage nach den Görlitzer jüdischen Schekeln. Es sind Erinnerungsstücke als Sinnbild für den „Judaslohn“, die man auch heute noch beim Besuch des „Heiligen Grabes“ erwerben kann.

 

Im April fand unsere Mitgliederversammlung mit Vorstandswahl statt. Die Teilnahme von 37 der 72 Vereinsmitglieder bei 4 Entschuldigungen verdeutlicht  das Interesse an Auswertung  und künftiger Ausrichtung der Vereinsarbeit sowie an der Neubesetzung des Vorstandes.  Die Bilanz fiel insgesamt positiv aus. Zum Ende der vorherigen Wahlperiode noch offene Fragen wurden gelöst, die Mitgliederzahl von 70 auf 72 erhöht, zwei Dresdner Numismatische Hefte herausgegeben und eine vielfältiges Veranstaltungsangebot organisiert. Zu den wichtigsten Aktivitäten gehörte die Sanierung der Erbsteingrabstätte, die in diesem Jahr abgeschlossen wird sowie die im April 2013 erfolgte Ausrichtung des 21. Mitteldeutschen Münzsammlertreffens in Dresden. Geehrt wurden für Ihre besonderen Aktivitäten in der Vereinsarbeit Herr Peter-Götz Güttler mit der Ehrenmitgliedschaft, verbunden mit gleichzeitiger Auszeichnung mit der Ehrenmedaille, sowie Frau Roswita Nikolai und Herr Ralf Exner mit der Ehrenmedaille des Vereins. In bewährter Form werden viele Maßnahmen gemeinsam mit dem Münzkabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden vorbereitet und durchgeführt. Als fördernder Verein unterstützen wir die Arbeit des Münzkabinetts auf verschiedenen Bereichen. So konnten anlässlich der Mitgliederversammlung erneut zwei bedeutsame Schenkungen des Vereins überreicht werden. Mit großer Mehrheit wurden die erneut kandidierenden Mitglieder des alten Vorstandes wiedergewählt. Neu besetzt wurden die Funktionen des Zweiten Vorsitzenden und des Schriftführers. 

Frau Dr. Ute Wartenberg-Kagan, New York, American Numismatic Society sprach im Mai zum Thema: „Die frühen Münzprägungen der Lyder“. Die ersten Münzen der Menschheit werden schon in der antiken Geschichtsschreibung mit dem Lydischen Königshaus in Verbindung gebracht. Einige der frühesten Elektronmünzen sind auch sicherlich unter der Obrigkeit eines Lydischen Königs geprägt worden. Trotzdem ist es bis heute nicht vollständig klar, wann die Lyder mit ihrer Münzprägung anfingen und ob sie tatsächlich die ersten waren. Die Referentin setzte sich mit der Problematik auseinander, ob man wirklich den Unterschied zwischen Lydischen und Ionischen/Griechischen Münzen genau festlegen kann und in welcher Zeitspanne in Kleinasien Elektronmünzen geprägt wurden. Jüngere Metallanalysen von Elektronmünzen werfen ein neues Licht auf die Herkunft des Elektron und die genaue Herstellung der frühesten Münzen.                                                            

M.G.

 


Dresdner Numismatische Hefte

Besprechung in NNB 11/2013, S. 432f:

Numismatischer Verein zu Dresden und Münzkabinett Dresden (Hrsg.): Festschrift aus Anlass des 21. Mitteldeutschen Münzsammlertreffens in Dresden 2013. Ausgabe 8. 

Die Redaktion lag in den Händen von Roswita Nicolai.

Traditionsgemäß haben die Dresdner Numismatischen Hefte einen regionalen Schwerpunkt von überregionalem Interesse. Der Hauptbeitrag in der anzuzeigenden Ausgabe ist von Björn-Gunnar Haustein der Artikel „Medaillen, herausgegeben vom Numismatischen Verein zu Dresden e.V., von den Anfängen bis heute" (S. 4-47). Es konnte schwerlich ein kompetenterer Autor als Haustein gefunden werden, der viele Jahre selbst diesen Verein geleitet hat, in der Wendezeit zupackend und weitsichtig entscheidende Weichenstellungen vornahm, aus der Fachgruppe Numismatik Dresden wieder den Numismatischen Verein zu Dresden machte und diesen als ersten Verein der ehemaligen DDR in die Deutsche Numismatische Gesellschaft führte und (zusammen mit Dr. Rainer Albert) auch die Mitteldeutschen Münzsammlertreffen auf den Weg brachte. Auch diese und andere historischen Ausführungen sind Teil des Beitrags, der so deutsche Numismatikgeschichte schreibt und erklärt, warum die Dresdner und sächsische Numismatik ihren guten Ruf nie verloren hat.

Die Gliederung dieses Beitrags folgt dem Wandel der Zeiten: 1. Medaillen der Numismatischen Gesellschaft zu Dresden von 1873 bis 1907; 2. Medaillen des Numismatischen Vereins zu Dresden e.V. von 1908 bis 1945; 3. Medaillen der Fachgruppe Numismatik Dresden im Kulturbund der DDR von 1959 bis 1990; 4. Medaillen des Numismatischen Vereins zu Dresden e.V. von 1990 bis 2013; 5. Medaillen des Numismatischen Vereins zu Dresden e.V. auf Jubiläen von Vereinsmitgliedern seit 1990.

Alle Medaillen sind schwarzweiß abgebildet (leider nicht immer in Originalgröße, was z.B. bei den Güttlermedaillen doch stören kann), ausführlich beschrieben und mit kenntnis- und hilfreichen Zusatzkommentaren versehen. Für den Dresdner Verein haben immer wieder prominente Medailleure gearbeitet, die Nähe zur Residenz und zur Dresdner Münzstätte taten da ihre Wirkung, und so kann Haustein ganz nebenbei auch ein interessantes Stück Kunstgeschichte bieten.

In einem umfangreichen „Anhang" gibt es noch verschiedene Beiträge über die Brüder Erbstein, die in Dresden erfolgreich als Numismatiker wirkten. Paul Arnold, der ehemalige Direktor des Dresdner Münzkabinetts widmet ihnen einen detaillierten Beitrag, eine „Numismatische Dichtung" von Julius Erbstein aus dem Jahre 1883 ist abgedruckt, außerdem wird farbig bebildert über die Maßnahmen zum Erhalt der Grabstätte der Brüder Erbstein in Dresden berichtet.

Kommentar zum Gesamtband: Unbedingt lesen.

Kurt Scheffler

 

Weitere Publikationen des Numismatischen Vereins zu Dresden und des Münzkabinetts Dresden [hier]


 

Nachbesprechung

Referent des Februarvortrages war Vereinsmitglied Klaus Heinz, der über die sächsische Wirtschaft im 1. Weltkrieg sprach. Ab 1914 herrschte Geldknappheit und eingeschränkte Kreditvergabe. Dresden, nach Chemnitz und Zwickau drittgrößte Industriestadt Sachsens, litt besonders unter den Folgen der Wirtschaftsblockade, erschöpften personellen und materiellen Ressourcen und einer hungernden Bevölkerung. Auch das 1916 aufgelegte Hindenburg-Programm brachte nicht den erhofften Aufschwung. Im Geldverkehr spiegelte sich diese Entwicklung durch den staatlichen Einzug der Goldmünzen, die Einbehaltung des Silbergeldes, schrittweiser Einstellung der Großsilbermünzproduktion und Kursierung von Papiergeld. Den Mangel an Kleinmünzen aus Kupfer und Nickel suchte man durch Prägungen in Ersatzmetall (Eisen, Zink, Aluminium) zu beheben, die jedoch automatenuntauglich waren. Das Personal an der königlichen Münzstätte in Muldenhütten war nicht mehr ausgelastet - bei der Kleingeldproduktion stand man im Wettbewerb mit privaten Firmen, sogar die Stempel kamen aus Berlin, lediglich für 1/2-Mark-stücke gab es bis 1919 Prägeaufträge, so dass man vor allem Abzeichen, Kriegskreuze und Medaillen privater Auftraggeber herstellte.

 

Im Januar 2014 wurde die Vortragsreihe von Münzkabinett und Verein traditionell von unserem Ehrenmitglied Prof. Dr. Arnold zum Thema „Der sächsische Gold- und Silberbergbau im Spiegel von Münzen und Medaillen" eröffnet. Etwa 65 Teilnehmer erlebten einen brillanten und informativen Vortrag, der die von den sächsischen Landesfürsten nach 1690 herausgegebenen Münzen und Medaillen auf die Ausbeute einzelner Bergwerke, die Prämientaler der Bergakademie Freiberg, die 1756- 1871 geprägten Ausbeutetaler und die Medaillen auf das Fest des Planeten Saturn 1719 behandelte. Er war damit gleichsam ein Spiegel der sächsischen Bergbaugeschichte.

 

Der mit 36 Vereinsmitgliedern gut besuchte Jahresabschluss im Dezember 2013 begann mit einem Vortrag unseres Vereinsmitgliedes Rolf Wilhelm aus Dresden. In einem unterhaltsamen Streifzug stellte er Episoden über „800 Jahre Haus Wettin - 800 Jahre sächsische Geschichte" anhand von Ansichtskarten, Münzen und Medaillen vor. Nach einem Kurzüberblick der geschichtlichen Entwicklung Sachsens vom 14. bis ins 20. Jahrhundert widmete er sich herausragenden Ereignissen - darunter der Gründung der Universität Leipzig, dem Prinzenraub zu Altenburg 1455 und der Einführung der Reformation, dem Siebenjährigen Krieg und der Napoleonischen Zeit, Persönlichkeiten wie August dem Starken und Gräfin Cosel, der Erfindung des Porzellans sowie der 800-Jahrfeier 1889. Der Vortrag wurde mit Betrachtungen zum Verhältnis zwischen Herrscherhaus, Land und Leuten in dieser Zeit abgerundet.

 M. G.

 

Am 7. November sprach Dr. Reinhold Walburg, Geldmuseum der Deutschen Bundebank, Frankfurt a.M., über die geheimnisvollen Banknoten aus der Zeit der Deutschen Mark. Parallel zu der ersten einheitlichen DM-Serie der Bundesrepublik Deutschland wurde eine nur die wichtigsten Stückelungen umfassende Ersatzserie geplant, entwickelt und gedruckt. In den Jahren zwischen 1963 und 1974 produzierten die beiden deutschen Banknotendruckereien Scheine nach den Entwürfen des Frankfurter Grafikers Max Bittrof im Gesamtwert von 25,278 Milliarden DM. Die Ersatznoten sollten im Falle eines erhöhten, den Notenumlauf bedrohenden Fälschungsaufkommens zum Einsatz kommen. Glücklicherweise musste von dieser Maßnahme nie Gebrauch gemacht werden. Für Westberlin wurde zeit-gleich eine eigene Serie geschaffen, die zusätzlich auch noch die Note zu 5 DM umfasste, der aber, wie der westdeutschen Serie, die beiden höchsten Werte zu 500 und 1000 DM fehlten. Gedruckt wurde nur von der Bundesdruckerei in Berlin, nach den Entwürfen des dort tätigen Grafikers Rudolf Gerhardt. Die gesamte Auflage in Höhe von 3,9905 Milliarden DM lagerte bis zu ihrer Vernichtung in der ehemaligen Landeszentralbank in Berlin; auch diese Noten wurden niemals in Umlauf gegeben.

 

Der Oktobervortrag von Dr. Willhelm Hollstein, Dresden, stand unter dem Thema „Die Fasti magistratuum et triumphorum Romanorum von 1566 - Hubert Goltz und seine Erfindungen römisch-republikanischer Münzen". Einen neuen Schub erhielten die seit den 1520er Jahren laufenden Bemühungen um eine exakte Chronologie der römischen Republik, genauer um die Erstellung der Liste der Konsuln, durch die Auffindung einer fragmentarischen Inschrift, der sogenannten Fasti Capitolini, auf dem Forum Romanum 1546. Entstanden in augusteischer Zeit, reichten ihre Eintragungen ursprünglich von den Anfängen Roms bis ins Jahr 13 n. Chr. und nennen die Namen der Könige und Konsuln etc. sowie die Namen der Triumphatoren. Zunächst ediert von Bartolomeo Marliani, forschten vor allem Carlo Sigonio und Onofrio Panvinio zum Thema. An deren Arbeiten knüpfte 1566 Hubert Goltz mit seinen Fasti an und ordnete den Namenslisten Münzabbildungen zu. Spätestens seit dem Erscheinen des Thesaurus Morellianus 1734 ist bekannt, dass eine Vielzahl davon als Erfindungen anzusehen ist. Bereits 1568, zwei Jahre nach Erscheinen der Fasti, legte Sebastian Erizzo einen Kommentar zu zahlreichen Nummi Goltziani vor, offensichtlich in dem Bewusstsein, es handele sich um echte Münzen. Der Vortrag ging der Frage nach, ob Hubert Goltz vor dem historischen Hintergrund sinnvolle Erfindungen vorlegte oder ob sie eher beliebig sind. Damit wurden Einblicke in Goltz' ikonographisches Wissen und sein interpretatorisches Können gewährt. Schließlich wurde resümiert, ob die Fasti tatsächlich als erster Versuch anzusehen sind, ein Corpus der römisch-republikanischen Münzen zu erstellen.

JEB

 

Im September 2013 referierte Dr. Peter Ilisch, Münster zum Thema „Der Weg zu Regionalwährungen im alten Herzogtum Sachsen und in den östlichen Marken vom 10. bis zum frühen 12. Jh." Während im heutigen Europa die Menschen an die in vielen Ländern gültige Eurowährung gewöhnt sind, war im Mittelalter das Geld nicht einmal innerhalb der Grenzen des Deutschen Reiches einheitlich. In seinem Vortrag stellte der Referent dar, wie es schon im 10. und 11. Jh. zu dieser Entwicklung kam und wie sich diese im 12. Jh. mit dem Übergang zu den einseitig geprägten Pfennigen, den Brakteaten, fortsetzte. Entscheidend für den Tauschwert einer Münze war die in ihr enthaltene Menge an Silber, die in den verschiedenen Landschaften des Reiches unterschiedlich ausfiel. Da der Großteil der Bevölkerung den Metallgehalt nicht selber prüfen konnte, war das gewohnte Aussehen einer Münzsorte von enormer Bedeutung. Einige von ihnen, darunter der Kölner Pfennig, entwickelten sich im damaligen Geldverkehr zu Leitmünzen. Dies hatte zur Folge, dass die Münzbilder bestimmter für den Handel wichtiger Münzsorten von anderen Münzständen nachgeahmt und über Jahrzehnte weiter geprägt wurden, wie etwa die Kölner Pfennige in Soest, Osnabrück, Corvey, Paderborn, Münster und Minden. In den vorrangig von Slawen bewohnten Gebieten östlich der Elbe herrschte dagegen bis in die erste Hälfte des 11. Jhs. eine Wirtschaftsform vor, in der Silber - auch in Form von zerhackten Münzen und Schmuck - nach Gewicht als Zahlungsmittel genutzt wurde, wie uns die Münzfunde zeigen. Anschließend ging man auch in diesen Gebieten zu einer Münzgeldwirtschaft über, die mit dem Geld feste Normen hinsichtlich ihres Gewichts und ihres Feingehalts verband.

 JEB

Am 12. September fand eine Besichtigung im ehem. Marconlini-Palais (heute Krankenhaus Friedrichstadt) statt. Napoleon hatte hier 1813 Quartier genommen. In den Kabinetträumen des Pompejanischen und Chinesischen Zimmers, deren Einrichtung auf Graf Marcolini (1739 - 1814) zurückgehen und deren Wand-, Decken- und Bodengestaltung sich bis heute erhalten haben, fanden am 28. Juni 1813 die erfolglosen Friedensverhandlungen zwischen Napoleon und Fürst von Metternich statt. Österreich trat daraufhin der antinapoleonischen Koalition bei. Die Räume werden seitdem Napoleonzimmer genannt. Die Besichtigung begann am Neptunbrunnen, dem bedeutendsten barocken Brunnen von Dresden, der ab 1744 nach Plänen von Zacharias Longelunne errichtet worden war, und stand unter fachkundiger Führung durch Frau Hunger, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit im Krankenhaus Friedrichstadt.

MG