Verein

Vorsitzender:

Norbert Müller,

Am Kerkend 7

46509 Xanten

 

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Zusammenkunft an jedem 2. Mittwoch im Monat von 19 bis 21 Uhr in der Gaststätte „Zum Burgfeld“, Haus Engeln, Römerstr. 348, 47441 Moers-Asberg.

 

Termine

Vorschau 2018

Mittwoch, 10. Januar 2018, 19-21 Uhr

Mittwoch, 14. Februar 2018, 19-21 Uhr

Mittwoch, 14. März 2018, 19-21 Uhr

Mittwoch, 11. April 2018, 19-21 Uhr

Mittwoch, 09. Mai 2018, 19-21 Uhr

Mittwoch, 13. Juni 2018, 19-21 Uhr

Mittwoch, 11. Juli 2018, 19-21 Uhr

Mittwoch, 08. August 2018, 19-21 Uhr

Mittwoch, 12. September 2018, 19-21 Uhr

Mittwoch, 10. Oktober 2018, 19-21 Uhr

Mittwoch, 14. November 2018, 19-21 Uhr

Mittwoch, 12. Dezember 2018, 19-21 Uhr

 

Berichte

"Museum rund ums Geld in Xanten-Wardt" 2017

Am Reformationstag besuchten die Aachener und Moerser Münzfreunde das Museum rund ums Geld in Xanten-Wardt. Das Museumsteam begrüßte die Fachkollegen und deren Ehefrauen mit einem Gläschen Sekt. Anlass war das 1-jährige Bestehen des Museums. In dieser Zeitkamen Kindergärten, Schulen, Behinderteneinrichtungen, Seniorengruppen und viele Einzelbesucher aus ganz Deutschland ins Museum. - Das erste Zahlungsmittel, die Kauri-Schnecke überzeugte durch ihre einfache Handhabung und Schönheit Kanonengeld mit einem Gewicht von 48 Kilogramm erzeugte ungläubiges Staunen. Die Echtheit von chinesischem Teeziegelgeld wurde von den Kollegen bestätigt In den Nachkriegswirren galt ausschließlich die Zigarettenwährung. So erhielt ich für eine Schachtel Bosco auf dem Schwarzmarkt den Gegenwert von einem Zentner Kohlen. Greifbar wurde ein Stück Geldgeschichte beim Öffnen eines Geldtransporters aus Köln. Das „Vier-Augen-Prinzip" wurde praktisch nachvollziehbar. Die Redensart „Cash auf die Hand“ wurde bei der Betrachtung eines l000-CashScheins aus dem Jahre 1356 deutlich. Eine Nürnberger Kriegskasse aus dem 17.Jahrhundert überzeugte durch ihre 6-fache Verriegelung. Amerikanische gusseiserne Spargefäße aus dem 19. Jh. beeindruckten mit ihrer Funktionalität. Schulsparautomaten durften ausprobiert werden. Die Besucher erfuhren, dass der Sparefroh, eine koboldhafte Figur, 1954 vom Deutschen Sparkassenverlag geboren und zum Zweck der Schulsparwerbung eingesetzt wurde. Dass es den Weltspartag bereits seit 1925 gibt, war den wenigsten bekannt. Der Nick: Neger hatte früher seinen festen Platz an jeder Weihnachtskrippe in den Kirchen. Notgeld zum Gedenken an Martin Luther war in der Banknotenabteilung zu bestaunen. In der Prägewerkstatt schlug der Münzmeister den Xantener Denar nach historischem Vorbild. Dieser Denar aus dem Jahre 1039 war ursprünglich aus Silber und wog 0,97 Gramm. Mit dem Fallhammer wurden schließlich Erinnerungsmedaillen mit einem Durchmesser von 30 mm geprägt und in einem Folder untergebracht. Nach 3-stündigem Museumsbesuch wurde die verbrauchte Energie durch Pasta und Pizza wieder aufgefüllt. Gegen 17 Uhr startete der Bus wieder Richtung Moers und Aachen.

Norbert Müller

"Numismata in Frankfurt" 2016

Münzfreunde an tour: Ziel der Krefelder Münzfreunde und des Geldgeschichtlichen Vereins Niederrhein war diesmal die Numismata in Frankfurt. Morgens um 6.30 Uhr fuhr der Bus in Moers los. Auch der Vorsitzende der Klever Münzfreunde hatte bereits einen festen Platz im Bus eingenommen. Wenig später stiegen die Kollegen aus Krefeld und an einem weiteren Stopp der Vorsitzende der Kölner Münzfreunde sowie Dr. Keller, Vorsitzender der Rheinischen Münzfreunde, zu. In Frankfurt hatten wir 5 Stunden Zeit, das besondere Sammelstück zu finden. Auf der Rückfahrt wurden die „erbeuteten Stücke" durch die Reihen gereicht. Darunter war eine 1 Pfund-Note einer britischen Privatbank von 1821, römische Fibeln, Heller-Münzen aus Deutsch-Ostafrika, Notgeldscheine aus Oberalm im Salzburgerland, keltische Münzen sowie eine Lebensmittelkarte aus Vietnam. Besonders beeindruckte die keltische Silbermünze mit einem Durchmesser von 8 mm und einem Gewicht von 0,31 Gramm Dabei handelt es sich um eine Münze, die dem Stamm der Treverer zuzuordnen ist. Dieser Stamm lebte in der Nähe von Trier. Nach so viel Zeigen und Staunen erfolgte eine Stärkung mit Fleischwurst und einem Gläschen Hochprozentigem. Alle Münzfreunde freuen sich schon jetzt auf die nächste Exkursion.

Norbert Müller