Verein

 

c/o. Jürgen Pannhorst,

Diesterwegstr. 23

40723 Hilden.

Tel. 0172/2418799

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 


Versammlungen:
jeden 2. Dienstag im Monat in der Gaststätte „Itter Eck“, Neustr. 35, 40721 Hilden, Tel. (02103) 97 88 081, 18 bis 20 Uhr

 

Der Hildener Münzverein ist Mitglied im Verband der Rheinischen Münzfreunde
und in der Deutschen Numismatischen Gesellschaft.

Die Münzfreunde Hilden treffen sich regelmäßig zum Gedankenaustausch und zum
Tausch von Münzen, Medaillen und Geldscheinen am 2. Dienstag jeden Monats in
der Zeit von 18:00 bis ca. 20:00 Uhr in der Gaststätte "Zum Ittereck" in Hilden,
Neustraße 35.

Wir würden uns freuen, Sie an einem unserer Vereinsabende in der Gaststätte
"Zum Ittereck" in Hilden begrüßen zu dürfen.

Wir helfen Ihnen gerne bei münzkundlichen Fragen oder Anliegen.

Nähere Einzelheiten zum Verein finden Sie auf der 

Internetseite:

www.muenzfreunde-hilden.de

Termine

Aktuell 2018

Dienstag, 10. April 2018

in der Gaststätte „Itter Eck“, Neustr. 35, 40721 Hilden, Tel. (02103) 97 88 081, 18 bis 20 Uhr

Termine 2018

Für das Jahr 2018 werden folgende Termine festgelegt:

Dienstag, 09. Januar 2018

Dienstag, 13. Februar 2018

Dienstag, 13. März 2018 >>>>>> Jahreshauptversammlung 2018

Dienstag, 10. April 2018

Dienstag, 08. Mai 2018

Dienstag, 12. Juni 2018

Dienstag, 10. Juli 2018

Dienstag, 14. August 2018

Dienstag, 11. September 2018

Dienstag, 09. Oktober 2018

Dienstag, 13. November 2018

Dienstag, 11. Dezember 2018

Personalia

Horst Brüggemann 1934-2015

Am 23. November 2015 verstarb völlig überraschend Horst Brüggemann, der langjährige Vorsitzende der Münzfreunde Hilden e. V., im Alter von 81 Jahren. Geboren in Duisburg, war er lange Jahre in Berlin ansässig und zog in den 1970er Jahren in den Kreis Mettmann. Seine Liebe zur Numismatik entdeckte er bereits vor 60 Jahren während seines Studiums in der Schweiz. Als Souvenir kaufte er sich 1957 einen Satz Schweizer Münzen. Zurück in Berlin investierte er anlässlich des Mauerbaus im Jahre 1961 einen für damalige Verhältnisse hohen Betrag von 200 D zum Ankauf von Münzen, letztlich aus Angst vor einer möglichen Geldentwertung infolge der politischen Entwicklungen in Deutschland. Diese Münzen bildeten den Grundstock einer bis zu seinem Tode stetig anwachsenden Münzsammlung. Seine bevorzugten Interessensgebiete waren die Münzen der altdeutschen Staaten (speziell aus Sachsen) und des deutschen Kaiserreiches. Im Laufe der Jahre interessierte er sich aber auch für die Numismatik der Antike, insbesondere für die Münzen aus dem alten Griechenland und aus dem Römischen Reich. Getreu seinem Motto "Münzen sind Geschichte zum Anfassen beschäftigte er sich bis zu seinem Tode mit der Münzgeschichte und mit der Zeit, in der diese Münzen im Umlauf waren. So wurde er zu einem profunden Kenner der Numismatik von der Antike bis zur Weimarer Republik. Seit seinem Zuzug in den Kreis Mettmann war er über einen Zeitraum von 40 Jahren Mitglied der Münzfreunde Hilden. Im März 1991 wurde er deren 2. Vorsitzender und leitete den Verein als 1. Vorsitzender vom Oktober 2000 bis zu seinem Tode. Er war darüber hinaus aktiv bei der Bergischen Numismatischen Gesellschaft sowie bei den Rheinischen Münzfreunden, zuletzt noch in der Funktion des Kassenprüfers. In allen Organisationen, denen er angehörte, war er ein bevorzugter Gesprächspartner für numismatische Themen jedweder Art. Er besuchte regelmäßig die Tauschbörsen in der rheinischen Region und trat als allseits geschätzter Redner bei numismatischen Veranstaltungen auf.

Seine besondere Liebe galt „seinem Verein“ in Hilden, dessen monatliche Versammlungen er immer wieder mit Vorträgen zur Münzgeschichte bereicherte. Besonders erwähnenswert ist seine zwölfteilige Vortragsreihe zum Thema „Hilden und sein Geld“. In einem zeitaufwendigen Studium sämtlicher ihm verfügbaren Quellen hatte er sich mit der tausendjährigen Geschichte Hildens ab der Zeit Ottos III. im Jahre 930 auseinandergesetzt. Von besonderem numismatischem Interesse war - neben den geschichtlichen Abläufen jener Zeit - das Kapitel „Geldwesen des jeweiligen Zeitabschnittes mit einer Vorstellung der Münzen der im 11. Jahrhundert gebildeten Grafschaft Berg bzw. des von 1308 bis zum Jahre 1313 existierenden (Groß-) Herzogtums Jülich-Berg in Wort und Bild.

Alle, die ihn kannten, werden seine ruhige und freundliche Art, aber auch sein Fachwissen um die Numismatik vermis- sen. Seiner Ehefrau und den beiden Söhnen gilt das tiefe Mitgefühl der Münzfreunde Hilden.

Berichte

Tag der offenen Tür 2017

Die Münzfreunde Hilden führten am 14. November 2017 ihren alljährlichen „Tag der Offenen Tür“ im Vereinslokal „liter Eck" in Hilden durch. Diese Veranstaltung ist seit 10 Jahren ein fester Bestandteil im Terminkalender des Hildener Münzvereins. Die Münzfreunde möchten sich an diesem Tag münzkundlich Interessierten vorstellen und einen Einblick in ihre Vereinsarbeit geben. In diesem Jahr präsentierte der Verein eine seltene Münzausstellung mit Kleingroschenmünzen (den sog. Stübern) aus den altdeutschen Staaten der Zeit vom 15. Jh. bis zur Reichsgründung im Jahre 1871. Neben den „heimischen“ Stübern aus der Region Jülich-Kleve-Berg und den umliegenden Städten wie Köln oder Dortmund wurden auch Exponate der kleineren Besitztümer wie Wied-Neuwied, Wied-Runkel oder Sayn-Altenkirchen gezeigt sowie die norddeutschen Stüber aus Ostfriesland, Oldenburg, Jever und Emden. Die älteste Münze stammte aus dem Jahr 1486 und wurde unter Herzog Johann II. von Kleve geprägt. Die einmalige Gelegenheit, die Fülle der altdeutschen Stüber-Münzen in dieser Vielfalt zu begutachten, sprach nicht nur Numismatiker an. Erfreulicherweise konnte der Verein eine Vielzahl von Besuchern begrüßen, die ihr Interesse an der Ausstellung zeigten und sich über das münzkundliche Leben in Hilden und Umgebung informieren ließen. Weitere Informationen über diese Veranstaltung findet man auf der vereinseigenen Homepage unter www.muenzfreunde-hilden.de

Jürgen Pannhorst