Verein

Vorsitzender:
Hans Hattermann

Vor dem Richtmoor 2
26215 Wiefelstede-Neuenkruge

Tel. 04402/81627

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Sitzungen:
Treffen jeden vierten Dienstag im Monat um 18.00 Uhr im Kulturzentrum der Stadt Oldenburg, Peter Friedrich Ludwigs Hospital (PFL) Oldenburg, Peterstr. 3

 

Termine

Am Dienstag, 24. April 2018, veranstalten die Oldenburger Münzfreunde ab 18 Uhr ihre 31. Münzbörse im Kulturzentrum der Stadt Oldenburg PFL, Seminarraum 2.

 

Berichte

Rückblick 2018

Die Vereinssitzung am 27. Februar fand als Klön-und Tauschabend statt.

Am 23. Januar 2018 fand die ordentliche Mitgliederversammlung des Vereins statt. Für 40-jährige Vereinsmitgliedschaft erhielt Helmut Behrens das goldene Ehrenzeichen der Oldenburger Münzfreunde.

Rückblick 2017

Das traditionelle Weihnachtsessen der Oldenburger Münzfreunde fand am 19. Dezember 2017 im Bümmersteder Krug statt. Auch in diesem Jahr bildete die Auktion Münzen, Medaillen, Fachliteratur und Oldenburgensien den Höhepunkt des Abends. Das Versteigerungsgut hatten wie immer die Teilnehmer eingeliefert.

Vereinsmitglied Eckhard Schmidt trug in der Sitzung am 28. November zur Münzprägung des byzantinischen Kaisers Phokas vor (reg. 602-610). Er berichtete über die Biographie des Phokas, der den Thron usurpiert und tyrannisch geherrscht hat, um anschließend selbst gestürzt zu werden. Anschließend widmete sich der Vortragende den Münzstätten und stellte die unter Phokas geprägten Nominale vor. Unter diesen gibt es zahleiche überprägte Stücke.

Die Monatssitzung am 24. Oktober wurde als Klön-und Tauschabend gestaltet. Im Rahmen der Sitzung präsentierte Vereinsmitglied Helmut Behrens eine nachträglich auf eine Marmorbasis aufgeschraubte Medaille „Für hervorragende sportliche Leistungen“ der Stadt Oldenburg. Die Medaille zeigt neben entsprechenden Legenden auf einer Seite das Oldenburger Stadtwappen sowie einen Fackelläufer auf der anderen Seite. Gestaltet hat sie die Künstlerin Marie-Louise Ahlhorn-Packenius, hergestellt hat sie die Firma Wrede in Bremen. Die Medaille ist ab 1954 verliehen worden. Erhalten konnten sie Sportler, die bei niedersächsischen und höheren Meisterschaften die Plätze 1-3 belegt hatten, aber auch Sportfunktionäre, und zwar in Gold, Silber und Bronze.

Wiederum mit gutem Erfolg verlief die 30. Münzbörse der Oldenburger Münzfreunde am 7. Oktober 2017 im Kulturzentrum PFL der Stadt Oldenburg.

In der Sitzung am 22. August referierte der langjährige Vorsitzende und jetziges Ehrenmitglied Ernst Klie zu Silbergulden des 16. und 17. Jhs. mit Schwerpunkt Norddeutschland. Dabei stellte er auch die Vorgeschichte des Guldens an sich dar und gab einen Ausblick bis ins 19. Jh. Besonders ging er auch auf den Münzfuß ein, so auf die Neuordnung des Münzwesens mit dem Zinnaer Münzfuß und dem Leipziger Münzfuß. Er stellte einige Beispiele vor, so die Palmbaumgulden, Gulden der Braunschweiger Linien mit Wildem Mann und Prägungen für Oldenburg.

Der Juli war für die Oldenburger Münzfreunde wieder Urlaubsmonat ohne Sitzung.

Die Junisitzung 2017 fand bereits am dritten Dienstag des Monats, am 20. Juni 2017, und zwar als Klön-und Tauschabend statt.

In der Sitzung am 23. Mai setzte Hans Hattermann seine Vortragsreihe zur afrikanischen Münzprägung fort und referierte über das östliche Afrika (Sansibar und Pemba, Uganda, Kenia, Tansania)

Am 25. April fand die 29. Münzbörse der Oldenburger Münzfreunde e.V. mit gutem Erfolg im Kulturzentrum PFL der Stadt Oldenburg statt und wurde gut vom interessierten Publikum angenommen.

In der Sitzung vom 28. März 2017 trug der 1. Vorsitzende Hans Hattermann zum Thema „Die Münzen Afrikas - Britisches Empire und Nachfolgestaaten“ vor, und zwar zum südlichen Afrika, Teil 2 (Sambia, Botswana, Malawi, Lesotho, Swasiland).

Die Vereinssitzung am 28. Februar wurde als Klön- und Tauschabend abgehalten. Dabei präsentierte unser Vereinsmitglied Hans-Jürgen Brammer Münzkuriositäten und -raritäten, d.h. Gegenstände, die aus oder unter Einbeziehung von Münzen hergestellt worden sind.      JW

 

Die ordentliche Mitgliederversammlung des Vereins fand am 24. Januar 2017 statt. Bei den im zweijährigen Turnus stattfindenden Vorstandswahlen wurden alle Vorstandsmitglieder wiedergewählt, und zwar als 1. Vorsitzender Hans Hattermann, als 2. Vorsitzender Jens Haake, als Kassenführer Stefan Bruns und als Schriftführer Dr. Jörgen Welp.

Rückblick 2016

Am 13. Dezember 2016 veranstalteten die Oldenburger Münzfreunde ihr traditionelles Weihnachtsessen im Bümmersteder Krug. Wie jedes Jahr war dabei die Auktion von eingelieferten Münzen, Medaillen, Fachliteratur und Oldenburgensien der Höhepunkt der Feier.

 

In der Monatssitzumg am 22. November referierte unser Vereinsmitglied Eckhard Schmidt über die Münzprägung des byzantinischen Kaisers Mauricius Tiberius (reg. 582-602).

 

Während des Klön- und Tauschabends am 25.0ktober stellte unser Vereinsmitglied Hans-Jürgen Brammer verschiedene Objekte vor, die aus Münzen hergestellt worden sind.

 

Am 27. September 2016 veranstalteten die Oldenburger Münzfreunde e.V. mit gutem Erfolg ihre 28. Münzbörse im Kulturzentrum PFL der Stadt Oldenburg.

 

Im Juli fand keine Vereinssitzung statt (Urlaubsmonat).

 

Am 23. August trug unser Vorsitzender Hans Hattermann zum Thema „Die Münzen Afrikas - Britisches Empire und Nachfolgestaaten“ vor. Zunächst referierte er zu den Münzen Südafrikas und Rhodesiens/Simbabwes. Weitere Teil-Vorträge zum Thema sollen folgen. Nach einer Einführung zu Geschichte und Bedeutung des Britischen Empire bis zum Commonwealth Umriss der Vortragende zunächst die Geschichte Südafrikas bzw. Rhodesiens/Simbabwes bis in die Gegenwart. Ein Augenmerk legte er dabei auf die verschiedenen historischen Persönlichkeiten, die die Geschichte der beiden Länder geprägt haben, so z. B. Jan van Riebeek, Paul Kruger, Nelson Mandela, Cecil Rhodes, Ian Smith und Robert Mugabe. Schließlich stellte er das Münzgeld der Länder in den verschiedenen Epochen vor. JW

 

Im Mittelpunkt der Monatssitzung vom 24. Mai stand der Vortrag "Numismatische Erinnerungen an das Jahr 1815" des Ehrenmitglieds Ernst Klie. Der Referent bot einen Überblick über Münzen und Medaillen, die sich auf die Ereignisse um die Niederlage Napoleons bei Waterloo beziehen. Er stellte eine Reihe von Erinnerungs- und Verdienstmedaffien sowie Münzen vor. Die entsprechenden Stücke entstanden unmittelbar nach der Schlacht, aber auch in näherem und sehr weitem zeitlichen Abstand davon. Die jüngsten Stücke sind Euro Münzen aus Belgien und den Niederlanden.

 

Am 30. April fand die 27. Münzbörse der Oldenburger Münzfreunde im Kulturzentrum PFL statt. Die Münzbörse fand einen erfreulichen Zuspruch.

 

In der Monatssitzung vom 22. März 2016 stellte Vereinsmitglied Jürgen Brammer Münzkuriositäten vor. Es ist überraschend, was nicht alles aus und mit Münzen angefertigt worden ist. Besonders beeindruckend ist die große handwerkliche und künstlerische Qualität vieler Stücke.

 

Am 26. Januar 2016 fand die ordentliche Mitgliederversammlung für 2016 statt. Der langjährige Kassenwart des Vereins Volker Radau war leider am 14. Oktober 2015 verstorben. Bei der deswegen erforderlichen Nachwahl eines Vorstandsmitglieds wurde Stefan Bruns einstimmig zum Kassenwart gewählt. Die Vereinssitzung am 23. Februar wurde als Klön-und Tauschabend abgehalten. Hier stellte unser Mitglied Hans-Jürgen Brammer einen aus einem Taler als Standfläche und drei aufgelöteten Tüllen bestehenden Gegenstand vor, dessen Funktion unbekannt bleibt.    J.W.

 

Rückblick 2015

Die Ordentliche Mitgliederversammlung für das Jahr 2015 fand am 27. Januar statt. Im Rahmen der Versammlung wurde Jens Haake für 25 Jahre Mitgliedschaft mit dem Ehrenzeichnen in Silber ausgezeichnet. Der Vorsitzende, Ernst Klie, fasste noch einmal die Vereinstätigkeiten des vergangenen Jahres zusammen und bedankte sich bei allen, die daran mitgewirkt hatten. Bei den turnusmäßig alle zwei Jahren stattfindenden Vorstandswahlen traten er selbst und der zweite Vorsitzende Eckhardt Schmidt nicht wieder an. Gewählt wurden als 1. Vorsitzender Hans Hattermann und als 2. Vorsitzender Jens Haake. In ihren Ämtern bestätigt wurden Volker Radau als Kassenführer und Dr. Jörgen Welp als Schriftführer.

 

In der Zusammenkunft am 24. Februar, die als Klön- und Tauschabend gestaltet wurde, wurde dem früheren 1. Vorsitzenden der Oldenburger Münzfreunde Ernst Klie für seine großen Verdienste um den Verein die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Ernst Klie war 10 Jahre lang 2. Vorsitzender gewesen und hat den Verein anschließend 12 Jahre lang als 1. Vorsitzender geleitet.

 

In der Monatssitzung vom 2. Juni 2015 trug unser Ehrenvorsitzender Ernst Klie zur 1. Kochkunst-und Fachgewerblichen Ausstellung in Oldenburg vor, die vom 4. bis 10. November 1912 in der heute nicht mehr bestehenden Gaststätte „Rudelsburg“ stattfand. Im Besonderen widmete er sich den in diesem Zusammenhang verliehenen goldenen und silbernen Preismedaillen. Die Medaillen zeigen auf der Vorderseite das Porträt des lebten Oldenburger Großherzogs Friedrich August als Protektor der Ausstellung, auf der Rückseite dagegen nur Schrift. Neben der Medaille mit 40 mm Durchmesser stellte er noch ein kleineres Stück mit nur 28 mm Durchmesser vor.

 

Im Juli als „Urlaubsmonat“ fand traditionell keine Sitzung statt.

 

Die Monatssitzung am 25. August wurde als Klön- und Tauschabend gestaltet.

 

Am 22. September veranstalteten die Oldenburger Münzfreunde im Kulturzentrum der Stadt Oldenburg Peter Friedrich Ludwigs Hospital (PFL)) ihre 26. Münzbörse.

 

In der Sitzung am 27. Oktober referierte unser Vereinsmitglied Eckhard Schmidt zum Thema „Die Sonderkurant-Kupferprägungen unter Justinian I. (527 - 565) der Präfektur Illyricum für die Diözese Maledonien/Dacia, aus der Münzstätte Thessaloniki“. Zwischen 538 und 562 galt im byzantinischen Reich das Werteverhältnis 1 Solidus = 16 Pfund Aes. Während im übrigen byzantinischen Reich ab 542 das Verhältnis 1:12 war, blieb man in der Münzstätte Thessaloniki bis 562 beim Verhältnis 1:16.

 

In der Vereinssitzung vom 24. November stellte unser Vereinsmitglied Jürgen Brammer eine Auswahl Geräten vor, die aus Münzen hergestellt worden sind.

 

Das traditionelle Weihnachtsessen der Oldenburger Münzfreunde fand am 8. Dezember 2015 im Bümmersteder Krug statt. Wie jedes Jahr erfreute sich die Auktion von eingelieferten Münzen, Medaillen, Fachliteratur und Oldenburgica großen Zuspruchs. Höhepunkt des diesjährigen Abends war allerdings die Auszeichnung des langjährigen 1. Vorsitzenden und Ehrenmitglieds der Oldenburger Münzfreunde e.V., Ernst Klie, mit der Ehrennadel der Oldenburgischen Landschaft. Die Ehrung nahm der Präsident der Oldenburgischen Landschaft, Thomas Kossendey, vor. In seiner Laudatio wies er auf die großen Verdienste hin, die sich Ernst Klie durch Vorträge, Beiträge und die Organisation von Ausstellungen und Münzbörsen für die oldenburgische Münzkunde, Geschichte und Kulturgeschichte erworben hat.

JW

Rückblick 2014 und 2013

Rückblick 2014 und 2013:

In der auf den 2. Dezember 2014 verlegten Novembersitzung der Oldenburger Münzfreunde trug unser Vereinsmitglied Dr. Jörgen Welp zum Thema „Das Friesendenkmal an der Hartwarder Landwehr" vor. Dieses Denkmal erinnert an die Niederlage der Butjadinger und Stadlander Friesen im Jahr 1514 gegen die Herzöge von Braunschweig und die Grafen von Oldenburg. Die Niederlage führte vor 500 Jahren zur Eingliederung der friesischen Gebiete zwischen Jadebusen und Unterweser in die Grafschaft Oldenburg. Zur 400-jährigen Wiederkehr des Ereignisses war 1914 in Hartwarden bei Rodenkichen, Gemeinde Stadland, durch den Rüstringer Heimatbund ein Denkmal mit der Darstellung eines friesischen Kriegers errichtet worden. Die Bronzeplastik des Friesenkriegers hat der Düsseldorfer Emil Jungbluth geschaffen. Das Denkmal ist auf einer tragbaren Blech-Plakette dargestellt, die zum 450. Jahrestag entstanden war. Kürzlich konnte der Rüstringer Heimatbund eine verkleinerte Version der Kriegerplastik erwerben, die ebenfalls von Emil Jungbluth stammt. Ihr traditionelles Weihnachtstreffen und Weihnachtsessen veranstalteten die Oldenburger Münzfreunde am 16. Dezember im Bümmersteder Krug. Die Verauktionierung von Münzen, Medaillen, historischen Ansichtskarten, Orden- und Ehrenzeichen sowie numismatischer, heimatkundlicher und landesgeschichtlicher Literatur und Oldenburgica aller Art - wie immer Höhepunkt des Weihnachtstreffens - nahm unser Vereinsmitglied Hanfried Bendig in gewohnt routinierter Weise vor.

 

Aus Termingründen musste die Augustsitzung auf den 29. Juli vorgezogen werden, obwohl sonst in der Regel im Juli keine Sitzung stattfindet. Unser Vereinsmitglied Eckhard Schmidt referierte zum Thema „Die byzantinische Münzstätte Alexandria". In byzantinischer Zeit war diese Münzstätte von 526 bis 642/646 in Betrieb. Besonderheiten sind, dass in Alexandria ungewöhnliche Nominale geprägt wurden. Hauptnominal war hier das 12-Nummi-Stück. Daneben kommen noch Stücke zu 3, 6 und 33 Nummi vor. Letztere sind nur unter Justinian I. (reg. 527-565) geprägt worden, 3- und 6-Nummi-Stücke auch unter anderen Kaisern.

 

Am 24. Juni 2014 wurde die Monatssitzung als Klön- und Tauschabend gestaltet.

 

In der Sitzung vom 27. Mai wurde beschlossen, auch die Herbstmünzbörse an einem Sonnabend, und zwar am 27. September, 10 bis 15 Uhr, stattfinden zu lassen. Anschließend hielt der 1. Vorsitzende, Ernst Klie, einen Vortrag zum Thema „Die Staatsmedaillen für Studenten der Kunstakademie zu Berlin und der Medailleur Rudolf Kölbel". Rudolf Kölbel (1826 -1910) hat zwischen 1840 und 1850 die Berliner Kunstakademie besucht und unter König Friedrich Wilhelm IV. sowohl die kleine als auch die große Staatsmedaille in „Anerkennung des Fleisses" (Legende der Rückseite) erhalten. Nach einem Aufenthalt in Bückeburg 1850 ging Kölbel 1851 nach Oldenburg, wo er sich dauerhaft niederließ und als Medailleur, Modelleur und Graveur tätig war. Kölbel schuf unter anderem eine Reihe von Gipsmedaillons mit Porträts von Angehörigen des großherzoglichen Hauses, des Hofes und weiterer Oldenburger. Im Besonderen stellte der Vortragende ein entsprechendes (Gedächtnis-) Porträtmedaillon des Schülers Hermann Meinecken vor. Dieser war im Jahr 1852 im Alter von achtzehn Jahren beim Schlittschuhlaufen im Schlossgarten durch einen tragischen Unfall ums Leben gekommen. Der Medailleur Rudolf Kölbel ist im Jahr 1910 in Oldenburg verstorben.

 

Die Aprilsitzung fiel wegen der am 10. Mai stattfindenden Münzbörse aus. An der Münzbörse im Kulturzentrum PFL nahmen 10 Anbieter an 21 Tischen teil. Die Oldenburger Münzfreunde konnten etwa 50 Besucher begrüßen.

 

Die Monatssitzung am 25. März 2014 wurde wieder als Klön- und Tauschabend gestaltet. In diesem Rahmen hielt unser Vereinsmitglied Eckard Schmidt einen Kurzvortrag über einen Aspekt der Münzprägung Kaiser Justinians I. (527-565). Im Jahr 542 wurde das byzantinsche Reich von einer Pestepidemie heimgesucht, von der auch der Kaiser betroffen war. Justinian erkrankte, wurde aber schließlich gesund und übernahm 543 wieder die Regierungsgeschäfte. Merkmale der Krankheit sollen in den Kaiserporträts auf Folles der Münzstätte Konstantinopel aus dem 15. Regierungsjahr, also 542, wiedergegeben worden sein.

 

Anstelle der regulären Monatssitzung besuchten die Oldenburger Münzfreunde am 25. Februar 2014 einen vom Freundeskreis der Antike zu Bremen e.V. und der Bremer Numismatischen Gesellschaft e.V. veranstalteten Vortrag im Bremer Focke-Museum. Hier sprachen Dr. Martin Lindner, Göttingen, und Dr. Susanne Börner, Göttingen/Saarbrücken, zum Thema „Der römische Münzschatz von Jever".

 

Am 28. Januar 2014 fand die Ordentliche Mitgliederversammlung für das Jahr 2014 statt. In der Totenehrung gedachten die Anwesenden noch einmal des am 7. April 2013 verstorbenen früheren 1. Vorsitzenden und Ehrenvorsitzenden Eilen E. Vieth. Der 1. Vorsitzende, Ernst Klie, stellte in seinem Jahresbericht unter anderem fest, dass die seit dem Jahr 2013 neben den Vereinssitzungen mit Vortragsprogramm stattfindenden Klön- und Tauschabende einen guten Anklang gefunden haben. Er dankte allen Mitgliedern, die sich mit Beiträgen und Vorträgen am Jahresprogramm des Vereins beteiligt haben.

 

Das traditionelle Weihnachtstreffen und Weihnachtsessen der Oldenburger Münzfreunde fand am 17. Dezember 2013 im Bümmersteder Krug statt. Wie jedes Jahr erfreute sich besonders die Auktion der von den Mitgliedern eingelieferten Münzen, Medaillen, historischen Ansichtskarten, Orden- und Ehrenzeichen sowie numismatischer, heimatkundlicher und landesgeschichtlicher Literatur und Oldenburgica aller Art großer Beliebtheit.

 

In der Sitzung am 26. November 2013 referierte unser Mitglied Dr. Jörgen Welp über die Entwicklung des oldenburgischen Wappens von der Grafenzeit bis heute. Der Referent ging dabei auch auf das Vorkommen verschiedener Wappenvarianten auf oldenburgischen Münzen und Medaillen ein

 

Die Oktobersitzung am 22. des Monats wurde wieder als Klön- und Tauschabend gestaltet.

 

Die 22. Münzbörse der Oldenburger Münzfreunde fand am 24. September 2013 im Kulturzentrum HL statt. 10 Anbieter an 21 Tischen konnten etwa 40 Interessierte begrüßen.  IW

 

Personalia

Eilert Erich Viet +

Am 7. April 2013 verstarb der langjährige Vorsitzende und spätere Ehrenvorsitzende der Oldenburger Münzfreunde e.V. Eilert Erich Viet im Alter von 89 Jahren. Eilert Viet studierte 1941/42 in Chemnitz und nach einer Unterbrechung durch den Kriegsdienst 1946- 1948 in Bremen Architektur. Nach dem Studium arbeitete er zunächst als Architekt bei der Oberpostdirektion in Bremen. Im Jahr 1954 trat er in den Baubetrieb seines Vaters ein, den er dann 1960 übernahm und bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 1997 leitete. In den sechziger Jahren wurde er auf der Suche nach einem Hobby zum Münzsammler. Vor allem interessierten ihn Münzen als historische Zeugnisse. Als gebürtiger und überzeugter Oldenburger widmete er sich schwerpunktmäßig der oldenburgischen Numismatik im engeren und im weiteren Sinne. So beschränkte er sein Interesse nicht auf die Münzprägung im Oldenburger Land, sondern richtete seinen Blick auf die Münzprägung des Hauses Oldenburg, das europaweit Regenten stellte und stellt. Eilert Viet sammelte deswegen auch dänische, russische und griechische Münzen. Er betrieb die Numismatik mit großer Ernsthaftigkeit und Professionalität, was sich nicht zuletzt in einer Reihe von Publikationen zu numismatischen sowie zu historischen und kulturhistorischen Themen niederschlug. Schon 1966 trat Eilert Viet dem Verein Oldenburger Münzfreunde bei. 1978 wurde er Zweiter Vorsitzender des Vereins und 1993 schließlich dessen Erster Vorsitzender. Dieses Amt versah er 20 Jahre lang mit außerordentlichem Engagement, wobei er sich besonders durch eine reiche Vortragstätigkeit auszeichnete. Die Oldenburger Münzfreunde ernannten ihn 2003 wegen seiner großen Verdienste zu ihrem Ehrenvorsitzenden. Im Jahr 2010 verlieh ihm der Verein das neu gestiftete goldene Ehrenzeichen für 40-jährige Vereinsmitgliedschaft. Bereits im Jahr 2000 zeichnete ihn die Oldenburgische Landschaft für seine Verdienste, die sich Eilert Viet um die Darstellung der oldenburgischen Kulturgeschichte und die oldenburgische Numismatik erworben hat, mit der Ehrennadel der Oldenburgischen Landschaft aus. Er wurde darüber hinaus im Jahr 2003 Ehrenmitglied der Casino-Gesellschaft Oldenburg und erhielt im selben Jahr die Ehrenurkunde des Bundes Deutscher Baumeister und Architekten. Eilert Erich Viet hat beinahe bis zum Schluss am Vereinsleben der Oldenburger Münzfreunde teilgenommen. Durch seinen Tod hat er eine große Lücke hinterlassen. Die Vereinsmitglieder werden ihm in großer Dankbarkeit stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Jörgen Welp