Arbeitskreis

 

Vorsitzender:

Lutz Fahron,

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Aktuelles

 

Weihnachtsbrief 2017

Liebe Freunde des Arbeitskreises,

zum Jahresende 2017 möchte ich Ihnen und Ihren Angehörigen meine besten Wünsche, auch im Namen der gesamten Arbeitskreis-Leitung, auf diesem Wege übermitteln.

 

Ein paar ruhige und beschauliche Tage in der A d v e n t s z e i t,

schöne F e i e r t a g e und einen guten R u t s c h ins Neue Jahr,

sowie ein gesundes, erfolgreiches und g l ü c k l i c h e s 2 0 1 8

 

Unsere, in schöner Beständigkeit erscheinende Jahresschrift „Beiträge zur Brandenburgisch/Preussischen Numismatik“ wurde in diesem Jahr zum 25. Mal herausgegeben und das ist eine gute Gelegenheit allen Beteiligten herzlich zu danken. In den vielen Jahren wurden die Ausgaben sehr erfolgreich (in chronologischer Reihenfolge) von Dr. Gerrit Friese/Lothar Tewes, Gerhard Gierow/Prof. Dr. Jürgen Müller, Elke Bannicke und Volker Schwartz betreut. Ihnen gilt an dieser Stelle nochmals mein Dank für ihre Arbeit. Mit dem 24. Numismatischen Heft 2016 hatte Manfred Olding die redaktionelle und organisatorische Aufgabe übernommen. Ihm verdanken wir eine neue (Farb-) Qualität in Layout und Druck. Aber das alles wäre nichts ohne die fleißigen Fachautoren, die auf hohem Niveau die Seiten füllen und die Zeitschrift zu ihrem eigentlichen Erfolg führen – vielen Dank dafür. Ein schöner Beleg für die allgemeine Anerkennung unseres Numismatischen Heftes sind die häufig zu findenden Literaturzitate in anderen Büchern und Zeitschriften, sowie die Anfragen von Autoren zur Benutzung von Detailangaben oder Bilddateien unserer Texte.

 

Mit den Herzberger Münzfreunden trafen wir uns zur diesjährigen Frühjahrsexkursion und ich bedanke mich nochmals für die Gastfreundschaft und gute Organisation. Im Rahmen der Festveranstaltung wurde u.a. der Vereinsvorsitzende Horst Gutsche vielfach geehrt für das seltene Goldene Jubiläum in dieser Verantwortung. Interessante Vorträge von Elke Bannicke, Prof. Bernd Kluge, Wilko Krone und Ulf Lehmann waren zu hören. Im Rahmenprogramm war die Besichtigung der Münzausstellung des Vereins ein Höhepunkt und der von Ulf Lehmann geführte, spannende Streifzug durch das Zentrum von Herzberg mit der Marienkirche sehr lehrreich.

 

Unsere Exkursion im Herbst nach Dresden war sehr gelungen, vielen Dank an Hans-Peter Raupach für die großartige Organisation dieser Veranstaltung. Vier abwechslungsreiche Vorträge machten den Sonnabendvormittag spannend: Dr. Metasch sprach über das schwierige preußisch-sächsische Verhältnis im 7-jährigen Krieg und Dr. Kästner (beide Uni Dresden) über die Geschichte der Lebensrettungsmedaillen; Frau Rothe und Herr Grimm (beide Numismatischer Verein zu Dresden) machten uns mit ihren Medaillen-Themen über einen virtuellen Spaziergang entlang der Elbe bzw. über den Medailleur Hermann Hosaeus in ihren Vorträgen sehr anschauliche vertraut. Eine geführte Tour durch den Park von Schloss Pillnitz und das Orgelkonzert in der Weinbergkirche ergänzten das Programm. Am Sonntagvormittag sahen wir die Schätze des Dresdener Münzkabinetts zum Reformationsjubiläum in einer Sonderausstellung im Grünen Gewölbe.

 

Von den zahlreichen Aktivitäten unserer Sammlerfreunde möchte ich nur den Beitrag von Elke Bannicke und Lothar Tewes zu einer Medaillenausstellung in Potsdam und die wichtigen Münzfundauswertungen und deren Veröffentlichung von Dr. Hans-Dieter Dannenberg, Dr. Markus Leukhardt, Wilko Krone und Klaus Priese herausgreifen. Viele unserer Sammlerfreunde sind in den örtlichen Münzvereinen sehr engagiert. Hans-Peter Raupach organisiert im Rahmen seiner Münzmeisterforschung die Ehrung von Heinrich F. Halter am Schloss Plötzkau bei Bernburg - Ortsteil von Aschersleben - mit einer Gedenktafel und Vorträgen vor Ort. Für weitere Informationen empfehle ich seinen umfangreichen Beitrag im 25. Numismatischen Heft. Eine erfolgreicheBenefiz-Auktion unseres Arbeitskreises in Dresden sorgt für die Finanzierung dieses schönen Projektes.

 

In herzlicher Anteilnahme gedenke ich unseren, in diesem Jahr verstorbenen bedeutenden Sammlerfreunden Wolfgang Fried (Brandenburg) und Wolfgang Haney (Berlin) die dem Arbeitskreis stets sehr verbunden waren. Wir werden ihr Andenken in Ehren halten.

 

An dieser Stelle möchte ich auch noch einmal auf unsere Internetseite bei der Homepage der Deutschen Numismatischen Gesellschaft http://www.numismatische-gesellschaft.de/index.php/vereine/liste/151-eber.html hinweisen, die von uns inhaltlich bestimmt werden kann. Über den Internet-Administrator der DNG ist es möglich diese Website mit diversen Inhalten, Berichten, Termine etc. zu füllen und dieses Medium zweckmäßig für unsere Öffentlichkeitsarbeit zu nutzen. Fragen und Vorschläge dazu nehme ich gern entgegen.

 

Nachdem leider die geplante Gruppenfahrt nach Tarnowskie Góry/Tarnowitz (Polen/Oberschlesien) aus organisatorischen Gründen nicht durchgeführt werden kann, sind neue Ziele für die nächsten Exkursionen in Vorbereitung: Vom 01. - 03. Juni 2018 treffen wir uns in Küstrin/Kostrzyn und wollen uns dort mit der Geschichte der Neumark näher befassen. Das Herbsttreffen planen wir Mitte September 2018 in Ziesar. Im Frühjahr 2019 könnten wir ein Wochenende in Görlitz verbringen, das Schlesische Museum plant zu diesem Zeitpunkt interessante Sonderausstellungen. Nähere Informationen gibt es wie immer mit den konkreten Einladungsschreiben zu einem späteren Zeitpunkt. Für die Organisation einer Fachexkursion nach Stendal im Herbst 2019 werden noch Mitstreiter gesucht.

Ich freue mich auf ein weiteres erfolgreiches Jahr zur Bereicherung unserer Leidenschaft für all die Facetten der Numismatik und verbleibe mit herzlichen Grüßen, auch im Namen der gesamten Arbeitskreis-Leitung,

 

Ihr/Euer

Lutz Fahron, Leiter des AK                    Berlin, im Dezember 2017

 

Treffen

Frühjahrstreffen 2018 in Küstrin/Kostrzyn

Frühjahrsexkursion  2018

vom 01. - 03. Juni 2018 

(Programm in Planung)

Herbsttreffen 2018 in Ziesa

Herbstexkursion 2018
September 2018 in Ziesa

(Programm in Planung)

Herbsttreffen 2017 in Dresden-Pillnitz

 

P R O G R A M M A B L A U F :

Freitag, 15.09.2017

ab 18:00 Uhr Treffen und Information im Restaurant des Hotels

Samstag, 16.09.2017

Ab 08:50 Uhr Platz nehmen im Tagungssaal, 09:00 Uhr Beginn Vortragsprogramm  

Dr. Frank Metasch: Die preußischen Münzfälschungen in Sachsen während des Siebenjährigen Krieges – Das Münzwesen als Waffe“. 
Herr Dr. Frank Metasch ist wiss. Mitarbeiter im Bereich Geschichte am Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e.V.
Katharina Rothe: "Von Pillnitz nach Blasewitz - ein numismatischer
Streifzug entlang der Elbe". Staatliche Kunstsammlungen Dresden – Münzkabinett.
Gegen 10:15 Uhr 15 Minuten Pause
Matthias Grimm: "Hermann Hosaeus - ein aus Eisenach stammender und in
Berlin tätiger Bildhauer und Medailleur". Herr Matthias Grimm ist Erster Vorsitzender des Numismatischen Vereins zu Dresden e.V.  
Dr. Alexander Kästner: Vom Wert der Nächstenliebe-staatliche Lebensrettungsprojekte in Sachsen und Preussen, ca. 1770 bis 1840 (u.a. die Auslobung und die Beschaffenheit von Lebensrettungsmedaillen).
Institut für Geschichte an der TU Dresden: Professur für Geschichte der Frühen Neuzeit.

12:00 Uhr Mittagessen (Selbstzahler) im Hotel Gutshof Hauber

13:30 Treff vor dem Eingang Hotel, 13:45 Uhr Abfahrt mit Bus nach Pillnitz

14:30 – ca. 15:45 Uhr Führung durch Schlosspark und Schlossmuseum Pillnitz

16:30 – 17:30 Uhr Besuch der Weinbergkirche mit Orgelmusik

17:30 Uhr Treff Parkplatz Schloss Pillnitz und anschließender Rückfahrt mit dem Bus zum Tagungshotel.

Ab 19 Uhr geselliges Beisammensein im Restaurant „Tolkewitz“ (Bufett, Selbstzahler 16€/Person) Es wird eine Benefiz-Auktion zu Gunsten des Arbeitskreises und zur Finanzierung einer Gedenktafel für den Münzmeister  Heinrich Friedrich Halter durchgeführt.  Das Restaurant liegt zwei Strassenbahnstationen Richtung Zentrum vom Tagungshotel entfernt. Das Tagungshotel befindet sich auf der Wehlener Str. 66, das Restaurant befindet sich auf der Wehlener Str. 26. (etwa 15 Gehminuten)

            Sonntag, 18.09.2017
10:00 Uhr Treffpunkt Besucherkasse Residenzschloss Dresden - Besuch des Münzkabinetts und/oder des neueröffneten Renaissance
-Flügel der Rüs

16:30 – 17:30 Uhr Besuch der Weinbergkirche mit Orgelmusik

17:30 Uhr Treff Parkplatz Schloss Pillnitz und anschließender Rückfahrt mit dem Bus zum Tagungshotel.

Ab 19 Uhr geselliges Beisammensein im Restaurant „Tolkewitz“ (Bufett, Selbstzahler 16€/Person) Es wird eine Benefiz-Auktion zu Gunsten des Arbeitskreises und zur Finanzierung einer Gedenktafel für den Münzmeister  Heinrich Friedrich Halter durchgeführt.  Das Restaurant liegt zwei Strassenbahnstationen Richtung Zentrum vom Tagungshotel entfernt. Das Tagungshotel befindet sich auf der Wehlener Str. 66, das Restaurant befindet sich auf der Wehlener Str. 26. (etwa 15 Gehminuten)

Frühjahrstreffen 2017 in Herzberg - Bericht

Das Frühjahrstreffen 2017 des „Numismatischer Arbeitskreis Brandenburg/Preußen“ fand in diesem Jahr vom 16. bis 18. Juni 2017 in Herzberg/ Elster im Anschluss an die Feierlichkeiten „50 Jahre Herberger Münzfreunde e. V.“ statt und war vom Vorstand der Herzberger Münzfreunde e. V. organisiert und von Lutz Fahron (Numismatischer Arbeitskreis Brandenburg/Preußen) moderiert worden. Die Teilnehmer danken ihnen für das reichhaltige und interessante Programm und für die Durchführung der Veranstaltungen.

Den Festvortrag hielt Prof. Dr. Kluge: „Von Karl dem Großen bis Richard Löwenherz. Geschichte und Geschichten um das Geld des Mittelalters“ Dabei erläuterte uns Prof. Kluge Stationen der Geldentwicklung von den Nachahmungen der Merowinger römischer Goldmünzen, die Herausbildung eigenständiger Silbermünzen unter den Karolingern, die Abwanderung der ottonischen Münzen zu den Wikingern (Schatzbildung), die ersten Münzen in der Markgrafschaft Brandenburg in der Form „Brakteaten“ (Münzprägung im Harzraum, Ballenstedt und Aschersleben), die einsetzende Vielfalt der Münzprägung infolge der Machtkämpfe in Europa, die Schaffung des englischen Sterling für die Auslösung von Richard Löwenherz aus seiner Gefangenschaft und nennt die ersten Münzen in Herzberg (Brakteaten und Denare, verausgabt von den Grafen von Brehna). Der Vortrag ist auch in der aktuellen Festschrift der „Herberger Münzfreunde e. V.“ nachzulesen.

Am 17. Juni folgte nun das Treffen des „Numismatischer Arbeitskreis Brandenburg/Preußen“ Nach einer Anmoderation durch Lutz Fahron wurden 3 Vorträge gehalten.

Ulf Lehmann, Herzberg: „500 Jahre Reformation in Herzberg aus der Sicht eines Numismatikers“ Was hat die Reformation in Herzberg hinterlassen? Frau Elke Bannicke, Münzkabinett Berlin: „Karl von Kühlewein und seine Berlin-Sammlung“. Seine Sammlung befindet sich seit 1916 im Berliner Münzkabinett. Er war Regierungsrat, wurde 1895 geadelt, Direktor im Straßenbahnwesen Berlins und trug eine beachtliche Sammlung zusammen (auch Nachbildungen, Marken, Schraubmedaillen Salzburger Emigranten etc.). Er vorfinanzierte Käufe des Berliner Münzkabinetts, trat auch schriftstellerisch hervor: Berliner Münzblätter, Numismatische Zeitschrift.

Wilko Krone, Potsdam: „Der Münzfund von Lühnsdorf bei Niemegk“. Der Fund wurde von Martin König 2015 bei der Aufbesserung seiner Klargrube gefunden: 500 ganze und 234 halbe Denare. Bei Nachgrabungen kamen 34 ganze und 33 halbe Stücke hinzu. Der Fundort gehörte seinerzeit zur Grafschaft Brehna. Hauptanteil: 466 ganze und 219 halbe Brandenburger Denare bei 32 Typen. Die Zuweisung war für Dr. Dannenberg, Potsdam, eine Herausforderung, denn vielfach schlechte Ausprägung. Die brandenburgischen Münzen waren wohl schwerer als die anderer Münzstände, weshalb sie in Überzahl gehortet wurden. Edgar Neumann

 

Frühjahrstreffen 2017 in Herzberg - Programm

P R O G R A M M A B L A U F :

 

Freitag, 16.06.2017

17:00 Uhr Festakt 50 Jahre Herzberger Münzfreunde" im Bürgerzentrum, Uferstraße 6, 04916 Herzberg/Elster

Prof. Dr. Bernd Kluge: „Von Karl dem Großen bis Richard Löwenherz. Geschichte und Geschichten um das Geld im Mittelalter“

 

19:00 Uhr Geselliges Beisammensein, Eröffnung der Münzausstellung im Bürgerzentrum,

Uferstraße 6, 04916 Herzberg/Elster

 

Samstag, 17.06.2017

09:30 Uhr Begrüßung und Vortragsprogramm im Bürgerzentrum, Uferstraße 6, 04916 Herzberg/Elster

Ulf Lehmann: „500 Jahre Reformation in Herzberg aus Sicht eines Numismatikers“

Elke Bannicke: „Karl von Kühlewein und seine Berlin-Sammlung“

Wilko Krone: „Der Münzfund von Lühnsdorf bei Niemegk“

 

12:30 Uhr Mittagessen (Selbstzahler) im Ristorante Pizzeria Toscana (ca. 8 Gehminuten von

der Tagungsstätte entfernt) Rosa-Luxemburg-Straße 23, 04916 Herzberg/Elster

 

14:30-17:00 Uhr Kirchenführung St. Marien und Altstadt (mit Ulf Lehmann)

 

Ab 18:00 Uhr Abendessen (Buffet für 17,00 Euro/Person als Selbstzahler) im Blauhaus,

Badststraße 29, 04916 Herzberg/Elster

 

Sonntag, 18.06.2017

Möglichkeiten zu individuellen Exkursionen/Besichtigungen, dazu beachten Sie bitte die

Vorschläge unter: www.lutherpass.de

 

Herbsttreffen 2016 in Spandau

Das Herbsttreffen des „Numismatischer Arbeitskreis Brandenburg/Preußen“ fand in diesem Jahr vom 16. bis 18. September 2016 in Berlin-Spandau statt und war von den Herren Lutz Fahron und Fritz Meyerling organisiert und von Herrn Fahron durchgeführt worden. Die Teilnehmer danken ihnen für das reichhaltige und interessante Programm und für die zügige Durchführung. Nach offizieller Begrüßung durch Herrn Fahron im Gotischen Saal der Zitadelle wurde der Vormittag des zweiten Tages mit Vorträgen gefüllt:

Hermann Malchow: „Spandau - Bürgermeisteramtskette und Stadtältestenmedaille“. Seit 1559 entstand an der Stelle einer mittelalterlichen Burg ein Festungsbauwerk mit Bastionen und Schanzen. Nach Aufhebung der Festungsrichtlinie bekam Spandau 1886 seinen ersten Bürgermeister mit Amtskette. Dieser brachte die Stadt Spandau mit allen Notwendigkeiten voran. Herr Malchow berichtete über weitere Bürgermeister bis zum Jahre 1920 und zeigte ihre Amtsketten. 1920 ging Spandau in Groß-Berlin auf.

Lutz Schöne: „Die polnischen Münzen im 17. Jh. vor dem Hintergrund des Machtkampfes um das Baltikum“. Die im Jahre 1559 zwischen Litauen und Polen gebildete Adelsrepublik stürzte ab dem 17. Jh. in eine dauerhafte Krise und damit auch das Münzwesen. Die Münzverschlechterung hatte einen Wertverlust um 60% bis 1624. Es folgten weitere Münzverschlechterungen durch weißgesottene Kupfer-Münzen, Münzfälschungen, auch preußischer Münze.

Lutz Fahron: „Miitär-Brieftaubenstation Berlin-Spandau 1899-1945". Zusammenfassung beim Vereinsbericht der Berliner Münzfreunde in dieser Ausgabe des NNB.

Am Nachmittag erhielten wir eine Führung durch die Sonderausstellung „Enthüllt. Berlin und seine Denkmäler“ (Proviantmagazin) und anschließend die Möglichkeiten zu Besuchen von Zitadellenmuseum, Archäologischem Fenster, Stadtgeschichtlichem Museum oder die Kunstausstellung „Enthüllt. Eine andere Sicht auf Denkmäler“

Der Sonntag war einer Stadtführung durch die Altstadt von Spandau vorbehalten.

 

Edgar Neumann

 

Herbsttreffen 2015 in Peitz

 

Das Herbsttreffen des „Numismatischer Arbeitskreis Brandenburg/Preußen" fand in vom 25. bis 27. September 2015 in Peitz im Bundesland Brandenburg statt und war von Herrn Dr. Koslick organisiert und von Herrn Fahron durchgeführt worden. Die Teilnehmer danken ihnen für das reichhaltige und interessante Programm und für die zügige Durchführung. Im Restaurantbereich des Hotel "Zum Goldenen Löwen" trafen sich die 30 Teilnehmer traditionsgemäß am Freitag zu geselliger Gesprächsrunde mit der Bekanntgabe des weiteren Verlaufs des Treffens. Nach offizieller Begrüßung durch Herrn Fahron im Ratssaal des Rathauses der Stadt Peitz wurde der Vormittag des zweiten Tages mit Vorträgen gefüllt:

Lars-Gunter Schier: Das Ernst von Wasserschleben’sche Münz-und Medaillenkabinett zu Görlitz. Herr Schier schilderte den Werdegang des Görlitzer Münzkabinetts von der Gründung bis zum Verbleib auf polnischer Seite der Stadt Görlitz. Der Numismatiker Ernst von Wasserschleben hat 1908 seine numismatische Sammlung der Stadt Görlitz vererbt und damit ein Münzkabinett am Görlitzer Kaiser-Friedrich-Museum begründet. Nach Festlegung der Oder-Neiße-Grenze nach dem Zweiten Weltkrieg steht das Gebäude des Museums mit der Sammlung nun auf polnischem Boden.

Hans-Peter Raupach: Schwerpunkte der Münzmeisterforschung unter besonderer Berücksichtigung der Zeichen der Münzmeister. Als Schwerpunkte der Münzmeisterforschung sind zu sehen: Stellung des Münzmeisters in der Gesellschaft, seine Stellung zum Landesherren, Amtsjahre des Münzmeisters, Schreibweise seines Namen hier und später an einem anderen Ort, seine Zeichen (die Charakter und Tätigkeit zum Ausdruck bringen sollen), u. a. Herr Raupach steht noch am Anfang seiner Arbeit. Es ist noch viel Schrifttum zu erwarten.

Ulf Lehmann: Münzprägung in Herzberg (Elster) anhand urkundlicher Quellen - von der Legende zum Nachweis. Legende: Albrecht der Bär schoß einen Hirsch und nannte die Siedlungsgründung „Hirscherg", woraus sprachlich später „Herzberg" wurde. Tatsachen: 1239 erstmals urkundliche Erwähnung - zugehörig zur Grafschaft Brehna; 1254 ist eine Münzstätte in Herzberg gesichert; seit 1254 laufen Herzberger Münzen in der Grafschaft Brehna um; für 1269 ist ein Münzmeister Egbert belegt; seit 1428 ist eine Schlagschatzzahlung an Herzog Friedrich II. von Sachsen bekannt.

Am Nachmittag des zweiten Tages erhielten wir eine Führung durch das Eisenhütten- und Fischereimuseum Peitz und erlebten ein Aluminium-Schaugießen.

Der Sonntag-Vormittag war einer Stadtführung durch die Stadt Peitz vorbehalten. Der Vorsitzende des „Historischer Verein zu Peitz e.V." Christoph Malcherowitz führte uns in historischer Kleidung durch Stadt und Sehenswürdigkeiten, vermittelte uns mit auflockernden humoristischen Einlagen sein umfangreiches Wissen um die Stadtgeschichte und wir waren aufmerksame Zuhörer.

Edgar Neumann

Aus: M&S 11/2015

Frühjahrstreffen 2015 in Jüterburg

Das Frühjahrstreffen des „Numismatischen Arbeitskreises Brandenburg/Preußen" fand in diesem Jahr vom 24. bis 26. April 2015 in Jüterbog im Bundesland Brandenburg statt und war von Herrn Fahron organisiert und durchgeführt worden. Die Teilnehmer danken ihm für das interessante Programm. Im Restaurantbereich des Hotels „Zum Goldenen Stern" trafen sich die 41 Teilnehmer traditionsgemäß am Freitag zu geselliger Gesprächsrunde. Gleichzeitig wurde ein neuer Vorstand gewählt, zu dessen Vorsitzenden Lutz Fahron bestimmt wurde. Dem vorübergehend kommissarischen Leiter des Arbeitskreises, Dr. Markus Leukhardt, wurde von der Gemeinschaft der Dank für seine fruchtbringende Arbeit ausgesprochen. Nach offizieller Begrüßung durch Herrn Fahron im Tagungssaal des Hotels wurde der Vormittag des zweiten Tages mit Vorträgen gefüllt.

Lutz, Fahron und Ernst Paul: „Grenzsituation bei den ‚drei sächsischen Dörfern bis 1815.’ Beide Herren erkundeten durch 5 Wanderungen den Grenzverlauf zwischen den Kurfürstentümern Brandenburg und Sachsen in den Landkreisen Potsdam/Mittelmark und Teltow-Fläming für die Dörfer Busendorf, Klaistow und Kanin in vergangener Zeit. Dieses Gebiet nennt man noch heute die „Streitheide“. Streitigkeiten ergaben sich durch wechselnde Besitzverhältnisse im Laufe der Geschichte. Eine endgültige Festlegung erfolgte 1815.

 

Dr. Manfred Mehl: „Brakteaten Magdeburg-Jüterbog?" Nach einleitenden Erläuterungen zur Brakteatenentwicklung im Herrschaftsbereich des Erzbistums Magdeburg und deren Fundverteilung an Magdeburger Brakteaten in Europa ging Dr. Mehl der Frage nach, ob es in Jüterbog eine Münzstätte gegeben hat. Diverse Autoren behaupten es, aber es konnte bisher kein Kriterium gefunden werden, nach welchem Jüterborg eine Münze zugeschrieben werden kann, obwohl ein Münzvertragaus dem 1411 vorliegt.

 

Elke Bannicke und Lothar Tewes: „30 Jahre Arbeitskreis, 25 Jahre Numismatische Hefte: Rückblick – Ausblick“. Zunächst gab uns Herr Tewes einen Einblick in die Gründungsgeschichte unseres Arbeitskreises. Gemäß der Arbeitsordnung Nr. 61 der Gesellschaft für Heimatgeschichte im Kulturbund der DDR erfolgte am 21. September 1985 in der Gaststätte Carlsburg in Falkenberg/Mark während einer Zusammenkunft von interessierten Münz-Sammlern die Gründung des „Numismatischer Arbeitskreis Brandenburg/Preußen“. Danach brachte uns Frau Bannicke mit einem Lichtbildervortrag das Leben des Arbeitskreises in Erinnerung und gruppierte dieses in die Themen: Wie wir feierten; wer inzwischen verstorben ist; unsere Benefizauktionen; Leitungssitzungen; Medaillen und Marken des Arbeitskreises; das blaue Heft 1 bis 22. (Beiträge zur Brandenburg/Preußischen Numismatik); Exkursionen.

 

Nach dem Mittagessen führte uns Henrik Schulze (Stadthistoriker) durch Jüterbog. Wir konnten sehr inhaltvolle Einblicke in die Geschichte der Stadt gewinnen. Am Abend wurde von Wilko Krone eine Benefizauktion zugunsten einer Veranstaltung, die im nächsten Jahr stattfinden soll, durchgeführt. Den Abschluss unseres Treffens bildete eine Besichtigung der Künstlerkolonie der Dichterfamilie Bettina und Achim von Arnim in Wiepersdorf. Hier wurden wir von Dr. Reinhard Anders (Ortschronist) durch Museum, Park, Kirche und Grablege geführt.

Edgar Neumann

 

Herbsttreffen 2014 in Merseburg

Das Herbsttreffen des „Numismatischer Arbeitskreis Brandenburg/Preußen" fand in 2014 vom 31. Oktober bis 2. November 2014 in Merseburg in Sachsen-Anhalt statt und war von Herrn und Frau Raupach organisiert und durchgeführt worden. Die 46 Teilnehmer trafen sich traditionsgemäß am Freitag zu geselliger Gesprächsrunde mit der Bekanntgabe des weiteren Verlaufs des Treffens. Nach offizieller Begrüßung durch Herrn Raupach im Tagungssaal des Ständehauses der Stadt Merseburg wurde der Vormittag des zweiten Tages mit Vorträgen gefüllt:

Wolfgang Ohmann: „Ein Reisebericht über Leben und Tätigkeit des Medailleurs Brandt." Herr Ohmann zeichnete den Schaffensweg Brandts nach, der ihn auch nach Preußen führte, wo er wegen seiner preisgekrönten Arbeiten sogar vom Militärdienst befreit wurde, und ließ uns an Hand von Fotos an seinen Reisen zu Orten teilhaben, an denen Medaillen aufbewahrt werden, die er uns nicht körperlich zeigen konnte (Kunsthistorisches Museum Neuchatel, MK Berlin u. Dresden, Universitäts-Bibliothek Leipzig, Kupferstichkabinett Dresden, u. a.)

Dr. habil. Hans-Dieter Dannenberg: „Vorläufige Ergebnisse des Münzfundes bei Brandenburg." Ein zweites Mal (am 6. Januar 2014) wurde auf einem Acker bei dem Dorf Götz (östlich der Stadt Brandenburg) ein Münzschatz gehoben, „Götz II" genannt. 1600 Denare konnten bisher bestimmt werden, die aus der Zeit um 1250-60 stammen. Neue Münzbilder wurden erkannt. Es ist noch nicht alles endgültig zugeordnet. Wir müssen noch auf weitere Publikationen warten.

Manfred Olding: „Die Münzen des Königreichs Preußen von 1786 bis 1873 - Die Entstehung eines Buches." Herr Olding stellte sein neues Buch vor und erläuterte seine Beweggründe für seine Entstehung: Fehlerhafte Katalogisierungen in Büchern der Vergangenheit, und belegte dies an Beispielen.

Herr Raupach zeigte uns eine Medaille und ein Stück Zain aus Indium, eines der sogenannten „Seltenen Metalle", welches vielfach in der Halbleitertechnik verbraucht wird.

Herr Fahron erinnerte an den 1987 getätigten „Münzfund von Merseburg", der im Kreismuseum Merseburg ausgestellt ist, bald nach 1752 vergraben und im Münzkabinett Berlin bearbeitet wurde. Beschrieben ist er in „Numismatische Beiträge Heft 3/88" Kulturbund der DDR, VEB Deutscher Verlag der Wissenschaften.

Nach dem Mittagessen wurden wir von den Damen Beate Tippelt, Kathrin Kirchner und Helga Hampel (in dieser Reihenfolge) durch den Dom und am dritten Tag durch das Schloss geführt. Ausführlich und vorzüglich wurden wir informiert. Am meisten waren wir vom vertonten Vortrag der »Merseburger Zaubersprüche" (2. Drittel 10. Jahrhundert) begeistert. Frau Tippelt bekam spontan Beifall.

Frühjahrstreffen 2014 in Greifswald

Das Frühjahrstreffen des „Numismatischer Arbeitskreis Brandenburg/Preußen" fand in diesem Jahr vom 16. bis 18. Mai 2014 in Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern statt und war von Dr. Markus Leukhardt durchgeführt worden. Die Teilnehmer danken ihm für das Programm. Die 40 Teilnehmer trafen sich traditionsgemäß am Freitag zu geselliger Gesprächsrunde mit der Bekanntgabe des weiteren Verlaufs des Treffens. Der Vormittag des zweiten Tages war mit Vorträgen gefüllt:

Prof. Dr. Bernd Kluge: ,;Vom Geld im alten Pommern". Prof. Kluge gab uns eine Lehrstunde über das Geldwesen in Münzform in Pommern bis zur Beisetzung des Herzogs Bogislaw XIV. im Jahre 1654.

Dr. Markus Leukhardt: „Pommersche Denare nach Brandenburgischem Vorbild. — Die Pommersche Denarprägung der 2. Hälfte des 13. Jhs.". Dr. Leukhardt konnte uns im Ergebnis seiner Recherchen an Beispielen zeigen, dass einige pommersche Denare brandenburgischen Denaren ähneln und wohl diese als Vorbild für pommersche Denare gedient haben.

Hans-Joachim Trappen: „Streiflichter Pommerscher Notgeldgeschichte". Herr Trappen zeigte uns, dass es Notgeld für Notzeiten und „Notgeld" für Sammler gab.

Nach dem Mittagessen konnten wir von Museumsdirektor Dr. Fassbinder und Frau Ursula Schier geführte Rundgänge zur Landesgeschichte und zur Gestaltung des Museums aus museologieschem Blickwinkel durch das Pommersche Landesmuseum genießen. Bei einer nachfolgenden Stadtführung durch Felix Schönrock sahen wir einige aus dem Mittelalter erhaltene Gebäude. Herr Schönrock gab uns Auskunft über die Baugeschichte backsteingotischer Giebelhäuser der mittelalterlich-hanseatischen Bürgerhäuser, dem Rathaus und in Teilen des Universitätsgebäudes. Mit dem Besuch der Klosterruine Eldena bei Greifswald — das Zisterzienserkloster war im Mittelalter das bedeutendste Kloster der Region und später Caspar David Friedrichs Hauptmotiv seiner Gemälde — am dritten Tag klang das Treffen aus.

Herbsttreffen 2013 in Bernau

Herbsttreffen 2013

Unser Herbsttreffen fand 2013 am 5. Oktober in Bernau bei Berlin statt und war von Lothar Tewes organisiert und von Klaus Priese durchgeführt worden. Nach der Begrüßung wurde der Vormittag mit Vorträgen gefüllt:

Klaus Priese: Entwicklung des Münzenhandels in Berlin und Umgebung - eine Historische Betrachtung. Herr Priese brachte in seinem Vortrag die Mittlerrolle des Münzenhandels zwischen Sammler und Hersteller der Münzen und Medaillen und auch die Verknüpfung zu numismatischen Wissenschaftlern, Künstlern, numismatischen Sammlervereinigungen und Verlagen für numismatisches Schriftgut zum Ausdruck und gab einen Überblick über die Entwicklung des Münzenhandels in Berlin und Umgebung. Seine Recherchen sind im Heft 21 der „Beiträge zur Brandenburgisch/Preußischen Numismatik" ausführlich niedergeschrieben.

Lothar Tewes sprach dann über den sogenannten „Glatzer Taler 1813 B". Das vorgezeigte Taler-Stück trägt den Münzbuchstaben „B" statt „G" wie für Glatz üblich und wurde von August bis Dezember 1813 in Glatz geprägt. Dieser Umstand ist dem Geschehen während der napoleonischen Kriege geschuldet: Verlegung der Münzprägung von Breslau nach Glatz infolge erneuter Bedrohung durch Napoleon für Breslau. Lothar Tewes sprach auch über die besondere Rolle des Hauptmanns von Hüser (zu der Zeit Adjutant von General von Scharnhorst) bei der Beschaffung des Münzmaterials Silber für die Ausprägung dieses Talers: eine Spendenaktion größten Ausmaßes. Es besteht noch Forschungsbedarf.

Danach wertete Lothar Tewes die Versteigerung der universellen Mittelaltersammlung von Wolfgang Fried aus Brandenburg/Havel, die zwischen 1955 und 1985 entstand, durch das Auktionshaus Künker aus und zeichnete ein Profil dieser Sammlung. Auch hob er weitere umfangreiche numismatische Tätigkeiten vom Gründungsmitglied des „Numismatischer Arbeitskreis Brandenburg/Preußen" hervor.

Abschließend stellte Hans-Joachim Trappen das Heft 21 „Beiträge zur Brandenburgisch/Preußischen Numismatik" vor und hob Umfang und Qualität der darin abgedruckten Themenbearbeitung zur Brandenburg-Preußischen Numismatik hervor.

Nach dem Mittagessen konnten wir einen vom Museumsleiter geführten Rundgang durch das im Steintor befindliche Heimatmuseum genießen und bei einem Stadtbummel die schön restaurierte und noch fast vollständige Stadtmauer besuchen. Mit Tausch, Austausch und Unterhaltung klang das Treffen aus.

 Edgar Neumann

Publikationen

Beiträge zur brandenburgisch-preußischen Numismatik, Heft 25, 2017

Beiträge zur brandenburgisch/preußischen Numismatik, Numismatisches Heft  25, 2017

 

Inhaltsverzeichnis

  • Friese, Karin: 25 Hefte der "Beiträge zur brandenburgisch/preußischen Numismatik". 5-6
  • Kluge, Bernd: 25 Hefte „brandenburgisch/preußisch“ mit Schrägstrich. 7
  • Leukhardt, Markus: Eckhard Walther erhält den Brandenburgischen Denkmalpflegepreis 2016. 8
  • Malchow, Gisela und Hermann: Nachlese zur Herbsttagung 2016 des Numismatischen Arbeitskreises. Seite 9
  • Christmann, Thomas: Die Beteiligung der brandenburgischen Kurfürsten an den Königswahlen in Deutschland. 10-17
  • Dannenberg, Hans-Dieter / Krone, Wilko: Brandenburgische Denare in den „Zehen Schriften" des Nicolaus Seeländer (1683-1744). 18-28
  • PD Dr. Biermann, Felix und Dr. Leukhardt, Markus: Der spätmittelalterliche Groschenfund von Wollin-Friesdorf. 29-35
  • Olding, Manfred: Ein bislang unbekannter schlesischer 3-Kreuzer-Typ der Münzstätte Jägerndorf aus dem Jahr 1610. 36
  • Fahron, Lutz: 350 Jahre brandenburgisch-sächsischer Münzrezess von Zinna. 37-44
  • Raupach, Hans-Peter: Heinrich Friedrich Halter - ein Münzmeister mit vielen Fähigkeiten. Ein Beitrag zur Geschichte der brandenburgischen Münzstätte Magdeburg. 45-63
  • Priese, Klaus: 1750 – Neue Münzen aus Berlin. 64-74
  • Bannicke, Elke und Tewes, Lothar: Vom Speziesvierteltaler zum Ephraimiten - Versuch einer Chronologie der sächsisch-polnisch-preußischen Achtgroschenmünzen von 1753 bis 1763. 75-120
  • Casper, Helmut: Löhne und Preise. Was man unter Friedrich dem Großen verdienen konnte und was der König von Preußen mit dem Geld seiner Untertanen tat. 121-131
  • Olding, Manfred: Die Jetons, Rechenpfennige und Spielmarken mit den Porträts der Könige Friedrich II. bis Wilhelm I. von Preußen. 132-182
  • Malchow, Gisela und Hermann: 1835 – Ein neues Wappen für Berlin. 183-185
  • Fahron, Lutz: Münzdiebstahl bei Professor Carl Fieweger – zum 200. Geburtstag eines Berliner Münzhändlers. 186-193
  • Schwartz, Volker: Erinnerung an Berlin. 194-200
  • Casper, Helmut: Einigkeit und Recht und Freiheit - Der Einfluss von Reichskunstwart Edwin Redslob auf Münzen,… . 201-224
  • Priese, Klaus: Gartenbau-Medaillen in Berlin - Eine Übersicht anlässlich der Internationalen Garten Ausstellung Berlin 2017. 225-249
  • Redaktion: Inhaltsverzeichnis der Numismatischen Hefte 1-24, 1990 bis 2016. 250-266

Beiträge zur brandenburgisch-preußischen Numismatik, Heft 24, 2016

Beiträge zur brandenburgisch/preußischen Numismatik, Numismatisches Heft  24, 2016

 

Inhaltsverzeichnis

  • Redaktion: Dr. Dannenberg Ehrenmitglied der Numismatischen Gesellschaft zu Berlin
  • Engelmann, Dieter: Der Münzfund von Lebus
  • Tschernyschow, Kirill: Der neue Fund mit deutschen Denaren des XI. Jahrhunderts aus dem Pskov-Gebiett
  • Schäfer, Heiko: Brandenburgische Denare aus dem Umfeld des Herrschaftszentrums Usedom, Landkreis Vorpommern-Greifswald
  • Volker Schwartz: Bemerkenswerte Ereignisse vor runden Jahren
  • Dannenberg, Hans-Dieter: Zur Einwohnerzahl der Mark Brandenburg und ihrer Städte um 1375
  • Olding, Manfred: Zwei Funde Meißnischer Groschen aus dem Raum Erfurt zu Beginn des 15. Jahrhunderts
  • Olding, Manfred: Typenkatalog der Heiligenstädter Groschen aus der Zeit des Mainzer Erzbischofs Johann II. von Nassau (1397-1419)
  • Biermann, Felix / Leukhardt, Markus: Ein Münzschatz aus dem Dreißigjährigen Krieg bei Wollschow in der Uckermark
  • Caspar, Helmut : Vom Rhein zum Rhin
  • Barth, Matthias:  Frühe Berliner Münzauktionen
  • Priese, Klaus: Eine frühe Volksmedaille der Berliner Schützengilde
  • Priese, Klaus: Borsig-Medaillen und Plaketten
  • Tewes, Lothar: König Friedrich Wilhelm IV. mit aufgesetzter Jakobinermütze
  • Bannicke, Elke / Tewes, Lothar: Mansfelder Ausbeutetaler für Preußen und deren Prägebeginn vor 190 Jahren
  • Tewes, Lothar: Eine Mitgliederkarte der „Evangelischen Frauen-Hülfe“ von 1919
  • Targiel, Ralf-Rüdiger / Ziedler, Klaus: Rätsel um eine Notgeldserie für Frankfurt an der Oder
  • Caspar, Helmut: Pfennige und Groschen ohne Hakenkreuz
  • Fahron, Lutz: Zum Neubau des Humboldtforums in Berlin
  • Malchow, Gisela und Hermann: Auch die Berliner Amtskette von 1987 ist wieder da

Beiträge zur brandenburgisch-preußischen Numismatik, Heft 23, 2015

Beiträge zur brandenburgisch/preußischen Numismatik, Numismatisches Heft  23, 2015

 

Inhaltsverzeichnis

  • Wilko Krone, Beelitz: Zum 85. Geburtstag von Hans-Dieter Dannenberg
  • Prof. Dr. Bernd Kluge: Numismatik als Lebenshilfe
  • Edgar Neumann, Berlin: 30 Jahre — 58 Treffen, ein Arbeitsbericht
  • Dr. Hans-Dieter Dannenberg, Potsdam, Thomas Kersting, Wünsdorf, Wilko Krone, Beelitz: Vorbericht über einen neuen Schatzfund brandenburgischer Denare beim Ort Götz Kreis Potsdam Mittel mark
  • Volker Schwartz, Berlin: Bemerkenswerte Ereignisse vor runden Jahren
  • Dr. Felix Biermann, Göttingen und Dr. Markus Leukhardt, Eberswalde: Die Münzfunde von der Burgwallinsel Fergitz im Oberuckersee
  • Dr. Markus Leukhardt, Eberswalde: Frühe pommersche Denare aus der Münzstätte Prenzlau
  • Manfred Olding, Osnabrück: Der Münzfund von Alt-Schwerin
  • Volker Schwartz, Berlin: Ein Berliner Dritteltaler von 1672
  • Kurt Richter, Falkensee: Die Münzen des Münzmeisters Siegmund Dannies in der Zeit des ausgehenden 17. Jahrhunderts
  • Helmut Caspar, Berlin: Friedrich der Große in guten Händen
  • Elke Bannicke, Berlin und Lothar Tewes, Bernau:  Polnisches Kupfergeld der Jahrgänge 1752 bis 1755 und 1758 — geprägt unter sächsischer oder preußischer Herrschaft?
  • Lothar Tewes und Elke Bannicke, Bernau und Berlin: Das glücklose Projekt zu den Anhalt-Zerbster Achtgutegroschen 1758 B
  • Lothar Tewes, Bernau Bernburger: Achtgutegroschen preußischen Schlages, geprägt in Veilsdorf
  • Klaus Priese, Berlin: Ein Siegespfennig von 1814 auf die Rückkehr der Quadriga nach Berlin
  • Lutz Fahron, Berlin: „Ein Reich Stahl Er" — die Schlussakte zum Wiener Kongress 1815
  • Klaus Priese, Berlin: Die Saecularfeier der Berliner Schützengilde 1847
  • Helmut Caspar, Berlin: Um Eile wurde gebeten
  • Lutz Fahron, Berlin: Ein Soldatenschicksal in Brandenburg zum Gedenken an den 8. Mai 1945
  • Gisela und Hermann Malchow, Berlin: Die Rückkehr des Nordhäuser Amtszeichen
  • Klaus Priese, Berlin: Nachtrag zum Beitrag „Berliner Münzhandel" im Heft 21/2013

 

Beiträge zur brandenburgisch-preußischen Numismatik, Heft 22, 2014

Beiträge zur brandenburgisch/preußischen Numismatik. Numismatisches Heft Nr. 22 des Arbeitskreises Brandenburg/Preußen, 2014. 252 S. mit Schwarzweißabbildungen, 12 Euro. Bezug: Münzhdlg. Priese & Mehlhausen, Chausseestr. 16, 10115 Berlin.

 

Unser Numismatisches Heft Nr. 22 ist besonders dem Abschied von Prof. Kluge als Direktor des Berliner Münzkabinettes gewidmet. Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit und hoffen auf viele weitere Jahre in seinem „Un-Ruhestand“ für unseren Arbeitskreis. Volker Schwartz ist es gelungen, ein sehr interessantes Heft zusammenzustellen.

 

Aus dem Inhalt:

 

Die beeindruckende Serie der Beiträge zur brandenburgisch/preußischen Numismatik ist mit dem stattlichen Band 22 fortgesetzt worden, der wiederum die ganze Bandbreite aus dem brandenburgisch/preußischen Themenbereich abdeckt:

- Lothar Tewes: Erinnerungen zum Ausbruch des I. Weltkriegs 1914. Der nationalen Begeisterung folgte bald ein Massensterben an der Front.

- Markus Leukhardt: Die ersten Vinkenogen? Pommersche Denare nach brandenburgischem Vorbild.

- Hans-Dieter Dannenberg: Denarii brandenburgensis oder Unser Geld von damals.

- Peter Wisch: Zum Fund von Zobeltitz (Oberlausitz).

- Ulrich Klein, Stuttgart Mittelalterliches Geflügel vom Oberrhein.

- Sebastian Steinbach: Geldzinse, Lohnkosten und Handelszölle. Die Bedeutung der Münzprägung für die Wirtschaftsgeschichte der ottonisch-salischen Kaiserzeit (ca. 919-1125).

- Volker Schwartz: Bemerkenswerte Ereignisse vor runden Jahren.

- Klaus Priese: Münzfälschungen und Münznachbildungen brandenburg/preußischer Münzen.

- Elke Bannicke, Lothar Tewes: Ikonographie und historische Betrachtung eines brandenburgischen Denars aus Wittelsbacher Zeit, im Kontext mit der Konsolfigur in der Prenzlauer Marienkirche.

-Jürgen Müller: Brandenburger Brakteaten der Oberlausitz von Statthalter Hermann unter Markgraf Otto V. (geprägt vor 1298).

-Manfred Olding: Ein bislang unbekannter Berliner Goldgulden von 1518.

- Thomas Christmann: Das Finanzwesen unter dem Großen Kurfürsten.

- Manfred Olding: Ein bislang unbekannter Berliner Golden des Großen Kurfürsten aus dem Jahre 1675, geprägt vermutlich zur Erinnerung an die Schlacht bei Fehrbellin.

- Kurt Richter: Zwei kuriose Doppelgroschen aus der Zeit des brandenburgischen Kurfürsten Friedrich III.

- Kurt Richter: Preußischer Seehandel nach Fernost.

- Klaus Priese: Das preußische 3 Pfennig-Stück von 1753 A.

- Elke Bannicke: Mit den Klever Sechskreuzern begann 1756 in Preußen die Kriegsmünzprägung. Neues aus alten Akten.

- Lothar Tewes: Glazer Silberkurant im Befreiungskriegsjahr 1813. Aus den Spenden der Bürger und Kirchen.

- Karin Friese: Medaillen zur Industrie- und Gewerbeausstellung vom 9. bis 16. Juli 1876 in Neustadt-Eberswalde.

- Gisela und Hermann Malchow: Berliner Stadtverordnete werden wegen Amtszeichen bespitzelt.

- Lothar Tewes: Ein preußisches Offiziersleben, nachvollzogen anhand von Verleihungsurkunden für Orden und Ehrenzeichen.

- Helmut Caspar: Münzen, die auf der Strecke blieben.

- Dieter Engelmann: Die Geschichte der numismatischen Sammlung Stiftung Stadtmuseum Berlin.

- Bernd Juchert, Fritz Meyerling, Hans-Joachim Trappen: Medaillen des ehemaligen VEB Geräte- und Regler-Werke „Wilhelm Pieck“ Teltow.

 

Einzelwürdigungen von Beiträgen würden hier den Rahmen sprengen. Es sei aber besonders hingewiesen auf die Beiträge, die bislang unbekannte Stücke vorstellen. Dass manche Beiträge die Grenzen der brandenburgisch-preußischen Numismatik überschreiten, hat seinen Grund darin, dass man zu Ehren von Bernd Kluges 65. Geburtstag eine weitere Autorenschar eingeladen hat. Aber das macht diesen Band, dessen Beiträge wieder von hoher Qualität sind, auch für eine größere Numismatikerschar interessant. Die Tatkraft des Arbeitskreises Bandenburg/Preußen und seiner Leitung ist angesichts des vorgestellten Bandes ein weiteres Mal loben zu erwähnen.

Klaus Groß

Beiträge zur brandenburgisch-preußischen Numismatik, Heft 21, 2013

Beiträge zur brandenburgisch-preußischen Numismatik, Heft 21, 2013.

(E. Bannicke, c/o Staatl. Museen zu Berlin, Münzkabinett, Bodestr. 1-3, 10178 Berlin)

Aus dem Inhalt:

 - Lothar Tewes: Leipziger Völkerschlacht 1813 - Gedanken zum Apelstein 42.

 - Hans-Dieter Dannenberg: Brandenburgischer Hohlpfennigfund aus dem 15. Jahrhundert im Kreismuseum Jerichower Land in Genthin.

 - Volker Schwartz: Bemerkenswerte Ereignisse vor runden Jahren.

 - Jürgen Müller: Ein unbekannter Brandenburger Brakteat der Oberlausitz aus dem Fund von Zwickau/Böhrnen.

 - Hans-Dieter Dannenberg / Mitwirkung Wilko Krone: Stückzahlen brandenburgischer Denare in Münzschatzfunden aus dem 13. und 14. Jahrhundert.

 - Hans-Joachim Trappen: Eine unedierte Münze aus dem norddeutschen Raum.

 - Volker Schwartz: Kurwürde auf Münzen.

 - Tadeusz Szczurek: Das Geld der Neumark während der Regierung des Deutschen Ordens (1402-1454).

 - Felix Biermann, Thomas Schenk, Markus Leukhardt: Spätmittelalterliche Münzen aus der Stadtwüstung Freyenstein (Prignitz).

 - Kurt Richter: Die brandenburgischen 1/12 Taler des Großen Kurfürsten.

 - Wilfried Matzdorf: Ergänzung zum Artikel „Ein wiederentdeckter Regensteiner Halbgulden" im Heft 17 S. 111-116.

 - Hans-Peter Raupach: Heinrich Friedrich Halter, Münzmeister und Stempelschneider, Kurzbiographie.

 - Lutz Fahron: Die Ansiedlung von Kolonisten im Krobshof bei Beelitz.

 - Lothar Tewes und Elke Bannicke: Friedrich Wilhelm von Ribbentrop, zur Verleihung einer Ehrenbürgerschaft der Stadt Potsdam vor 175 Jahren.

 - Helmut Caspar: Letzter Glanz vor dem großen Krieg.

 - Lothar Tewes und Elke Bannicke: Stiftung und ehrenvolle Vergabe der ersten und zweiten Gardemedaille durch Friedrich Wilhelm III. von Preußen.

 - Elke Bannicke und Lothar Tewes: Prägefirma Loos oder Königlich Preußische Münze, Unterscheidungskriterien der Tombolamedaillen zur Berliner Gewerbeausstellung 1844.

 - Karin Friese: Eine Obermeisterkette der Malerinnung Eberswalde.

 - Volker Sehwartz: Republik Samoa.

 - Klaus Priese: Berliner Münzhandel.

 - Gisela und Hermann Malchow: Der mit der goldenen Kette, ein Berliner Oberbürgermeister im Spiegel der Kritik.

 - Hans-Joachim Trappen: Numismatik und Tresore.