Gesellschaft

1. Vorsitzender:
Dr. Karl Ortseifen

Zum Knechelsberg 7
55127 Mainz
Tel. (06131) 35806
Email:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Vereinskonto Nr. IBAN: DE32 5505 0120 0024 0017 03, BIC: MALADE51MNZ

Sitzungen:


Die Veranstaltungen finden am 2. Freitag des Monats um 17:30 Uhr (Ausnahmen April und Juli)      im Erfurt-Zimmer des Mainzer Rathauses statt.

( Gelegentliche Änderungen des Raumes werden dort angezeigt. )

 

Aktuell

Vorschau :

 

8. September 2017

Marco Müller (Karlsruhe): „Was geschieht mit meiner Sammlung? – Lebenswerke schützen!“

 

13. Oktober 2017

Dr. Florian Haymann (Frankfurt): „Damnatio memoriae in nummis – zur bewussten Beschädigung der Kaiserbilder auf Münzen“

 

10. November 2017

Dr. Ulrich Klöppel (Aarbergen): „Ungeliebt? - Münzfälschungen aus 2600 Jahren“

 

8. Dezember 2017

Jahresabschlussfeier mit Ausstellungen und Tombola

 

 

 

 

Programm

Jahresprogramm 2018

12. Januar 2018      

Ludwig Kranz (Mommenheim): „Politische Krisen – numismatische Raritäten. Seltene Münzen aus der römischen Kaiserzeit bis Ende des 3. Jahrhunderts“ 

 

9. Februar 2018  

Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen

 

9. März 2018

Dr. Karl Ortseifen (Mainz): „Die Gedenkmünzen der USA in der sog. klassischen Phase 1892-1954, Teil II“

 

13. April 2018

Dr. Frank Berger (Frankfurt): „Der Weg des Silbers: Von Potosi nach Frankfurt“

 

11. Mai 2018

Dr. Wolfgang Dreher (Hanhofen): „Die Münzen der russischen Zaren von Peter dem Großen bis Paul (18. Jahrhundert)“

 

8.  Juni 2018

Dr. Rainer Albert (Speyer): „Die Befreiungshalle von Kelheim und ihre Bedeutung in der Numismatik“

 

14. Juli (Samstag) 2018

Jahresausflug ( Lich und Kloster Arnsberg)

                               Abfahrt 9:00 Uhr,  Koblenzer Straße/Lucy-Hillebrand-Straße, Einfahrt Fachhochschule

 

10. August 2018

Christian Stoess (Frankfurt): AT: „Vor 600 Jahren – 1418: Reichsmünzpolitik vs. Kurrheinischer Münzverein“

 

14. September 2018

Prof. Dr. Wolfgang Dobras (Mainz): „Carl von Dalberg auf Medaillen seiner Zeit“

 

12. Oktober 2018

Prof. Dr. Eckhart Pick (Mainz): “Ferdinand Korn aus Mainz, Medailleur und Münzmeister: Wahrheit und Legende“

 

9. November 2018

Dr. Elke Klöppel (Aarbergen): „Boudicca – Aufstand gegen die Römer“

 

14. Dezember 2018

Jahresabschlussfeier mit Ausstellungen und Tombola

Jahresprogramm 2017

 

Ludwig Kranz (Mommenheim): „Ikonographie auf keltischen Münzen“

Mitgliederversammlung; im Anschluss zweiter Teil des Vortrages

Dr. Karl Ortseifen: Die Gedenkmünzen der USA in der sog. klassischen Phase 1892-1954

Rudolf Ritter (Mainz): „Das Geld von Deutsch-Ostafrika, Teil I: Ersatzmarken (token) und  Notmünzen“

Dr. Jürgen Wild (Bad Säckingen): „Neue Überlegungen zu Erzbischöflich-Mainzer Münzstätten in Westthüringen und ihren Prägungen“

Timo Kissinger (Selzen): „Die römischen Fundmünzen aus Rheinhessen“

Dr. Wolfgang Dreher (Hanhofen): „Vulkaneifel (Kreis Mayen- Koblenz): Geschichte und Numismatik“

Jahresausflug (Neckarsteinach und Hirschhorn)

Abfahrt  9.00 Uhr,  Parkplatz Universität, Ackermannweg/Koblenzer Str.

Dr. Barbara Simon (Ludwigshafen): „Die Münzprägung von Syrakus“

Marco Müller (Karlsruhe): „Was geschieht mit meiner Sammlung? – Lebenswerke schützen!“

Dr. Florian Haymann (Frankfurt): „Damnatio memoriae in nummis – zur bewussten Beschädigung der Kaiserbilder auf Münzen“

Dr. Ulrich Klöppel (Aarbergen): „Ungeliebt? - Münzfälschungen aus 2600 Jahren“

Jahresabschlussfeier mit Ausstellungen und Tombola

 

Jahresprogramm 2016

Ludwig Kranz (Mommenheim): „Kinderdarstellungen auf römischen Münzen“

Mitgliederversammlung; im Anschluss Kurzbeiträge von Mitgliedern

Horst-Dieter Müller (Friedrichsdorf): „Die Münzen von Hessen-Kassel und ein Blick in seine Geschichte“

Dr. Wolfgang Dreher (Hanhofen): „Die Münzen von Hessen-Darmstadt im 18. Jahrhundert“

Markus Floeth (Mainz): Neue Erkenntnisse zu Euro-Fälschungen (AT)

Dr. Jürgen Wild (Bad Säckingen): „Erzbischöflich-Mainzer Münzstätten in Westthüringen und ihre Prägungen“

Jahresausflug (Wetzlar und Herborn) ( Samstag! )

Gunter Walde (Ludwigshafen): „Die städtische Münzprägung Erfurts“

Dr. Karl Ortseifen (Mainz): „Das Münzwesen der USA, Teil II: Die Gedenkmünzen der sog. klassischen Phase (1892-1954)“

Allgemeiner Beratungsabend

Dr. Elke Klöppel (Aarbergen): „Matilda: Deutsche Kaiserin, Königin von England“

Jahresabschlussfeier mit Ausstellungen und Tombola

 

Jahresprogramm 2015

 

Dr. Barbara Simon, Ludwigshafen: „Die Außenpolitik des Augustus im Spiegel der Münzen"

Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen; im Anschluss Kurzvortrag von Dr. Ortseifen, Mainz: „'Vigo' und Zum Hintergrund der entsprechenden britischen Prägungen von 1702/03 und 1745/46"

Dr. Ursula Kampmann, Lörrach: „Sizilien - Heimat der schönsten Münzen aller Zeiten"

Christian Stoess, Frankfurt: „Zur Mainzer Guldenprägung im späten Mittelalter"

Reinhard Goldschmidt, Karlsruhe: „Der Rappenmünzbund"

Dr. Rainer Albert, Speyer: „31 v. Chr. - Die Erringung der Weltherrschaft durch Octavian/ Augustus"

Jahresausflug (Limeskastell Pohl, Nassau, Kloster Arnstein)

Rudi Zang, Mainz: „Kleopatra VII. und das Ende des Ptolemäerreiches"

Dr. Joachim Zeitz, Bad Homburg: „Albert de Jaeger und seine Medaillenkunst"

Workshop (II) für Schülerinnen und Schüler zur Bestimmung spätrömischen Münzen (Leitung Ludwig Kranz, Mommenheim) Ludwig Kranz

 

Berichte

Rückblik

Mitgliederversammlung 13. Februar 2015

Für seine Verdienste um die Gesellschaft als langjähriger Schatzmeister erhielt Jürgen Flöte die Ehrenmedaille der Numismatischen Gesellschaft Mainz-Wiesbaden.

 

Am 3. April 2014 veranstaltete die Numismatische Gesellschaft Mainz - Wiesbaden in Zusammenarbeit mit der Fachschaft Latein am Mons-Tabor-Gymnasium in Montabaur einen Workshop zur Bestimmung spätrömischer Münzen. 43 Schülerinnen und Schüler nahmen mit Eifer an diesem Workshop teil, der in bewährter Weise von Ludwig Kranz unter Mitwirkung von Wilfried Back, Konrad Bech und Karl Ortseifen vorbereitet und geleitet wurde. Wie auch bei der Veranstaltung in Mainz im vergangenen Jahr durften die Teilnehmer die jeweils bestimmte Münze behalten. Es bleibt die Erwartung, dass die zu beobachtende Begeisterung der Schülerinnen und Schüler an römischen Münzen erhalten bleibt.

 

Darüber hinaus fand aus Anlass des VII. Römertags der Region Rheinhessen am 27. April 2014 in Mommenheim ein ähnlicher Workshop statt, der in Zusammenarbeit mit dem Verein „Historia Mommenheim e. V." gestaltet wurde. 25 interessierte Teilnehmer aller Altersstufen konnten nach der Bestimmung der jedem zugeteilten spätrömischen Münze diese als Grundstock einer Sammlung behalten.

Ludwig Kranz

 

Die Mitgliederversammlung beschloss am 14. Februar 2014, Eberhard Link in Anerkennung seiner fünfzigjährigen verdienstvollen Mitgliedschaft mit der Ehrenmitgliedschaft auszuzeichnen. Ludwig Kranz erhielt für besondere Verdienste um den Verein die Ehrenmedaille.

 

Medaillen

Medaille auf Albrecht von Brandenburg ( 1490 -1545) und den Marktbrunnen in Mainz (1526)

Aus Anlass des 500. Jahrestages der Wahl Albrechts von Brandenburg zum Erzbischof und Kurfürsten von Mainz (1514) gibt die Numismatische Gesellschaft Mainz-Wiesbaden eine Medaille heraus, die von Victor Huster, Baden-Baden, gestaltet und in seinem Betrieb geprägt wurde. Bekanntlich hatte die Wahl Albrechts, nachdem er bereits die Stifte Magdeburg und Halberstadt übernommen hatte, im Jahr 1517 einen Ablasshandel zur Folge, der teilweise zur Finanzierung der Sondergenehmigung durch Rom diente und heftigen Widerspruch insbesondere durch Martin Luther erfuhr. Hierin liegt ein wesentlicher Anlass zur Reformation. Insofern fügt sich diese Medaille auch in das Themengebiet „Reformatio in nummis" ein.

Albrecht von Brandenburg Die Vorderseite der Medaille zeigt Albrecht von Brandenburg mit Kardinalsbirett nach einem Kupferstich von Albrecht Dürer aus dem Jahre 1523, bekannt als „Der große Kardinal“. Dürer porträtierte auf realistische Weise einen Kirchenfürsten, dessen Züge ausgeprägte Sinnenfreude erkennen lassen. Das quadrierte kleine Wappen des Kurfürsten zeigt unter dem Kardinalshut, Schwert, Kreuzstab und Bischofsstab die Wappen der Markgrafschaft Brandenburg, des Herzogtums Pommern, der Burggrafschaft Nürnberg und das Stammwappen Hohenzollern. Als Herzschilde erscheinen die Wappen der drei Stifte Mainz, Magdeburg und Halberstadt. Das hinterlegte Dreieck setzt den Bezug zur Rückseite der Medaille, die den von Albrecht 1526 gestifteten Marktbrunnen in Mainz zeigt. Der un-mittelbare Anlass der Stiftung des Brunnens, vermutlich gestaltet von dem Mainzer Bildhauer Peter Schro (ca. 1490-1542), waren das Ende des Bauernkrieges und der Sieg Kaiser Karls V in der Schlacht von Pavia. Als Marktbrunnen sollte er Zeichen sein für die Versöhnung zwischen Landesherrn und Mainzer Bürgertum und erscheint als Gesamtbild in seinem elegant nach oben strebenden Aufbau mit einer Marienstatue als bekrönendem Abschluss. Daneben werden aus der Fülle der Figuren- und Rankenornamentik an den Pfeilern zwei Motive, platziert um einen angedeuteten Brunnenschacht, hervorgehoben. Zum einen erscheint das Spottbild auf den trunkenen Bauern, der für seine Zügellosigkeit angeprangert wird. Bezeichnenderweise hält er neben einem Weinkrug auch einen Hahn als Symbol der Streitlust in den Händen und stößt im Sturz einen Wasserkrug um. Das zweite Motiv zeigt nebeneinander Köcher und Fiedelbogen, Laute und Hörnerbogen, um symbolisch auf die Kunst als eine das Kriegerische besiegende Kraft zu verweisen; darüber hinaus ist es als Anspielung auf die Kunstliebe des Kurfürsten zu verstehen. Die Medaille erscheint in Kupfer zu ca. 200 g im Durchmesser von 64 cm und ist für € 70 (zzgl. Versand) zu erwerben. Die Auflage beträgt 60 Exemplare. Silberabschläge zu ca. 214 g sind für €  234 + Mwst. auf Vorbestellung lieferbar. Bestellungen richten Sie bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (Tel. 06131-35806).

Karl Ortseifen

 

 

 

 

 

 

 

Personalia

Prof. Dr. Michael Loos +

Die Numismatische Gesellschaft Mainz-Wiesbaden trauert um Michael Loos, der am 12.11.2014 im Alter von 73 Jahren viel zu früh verstarb. Sie verliert ein engagiertes Mitglied des Vorstandes, das zu den Stützen des Vereins gehörte. Michael Loos war ein begeisterter Sammler von Münzen und Medaillen des Kurfürstentums Mainz und hatte sich besonders auf die Zeit der französischen Belagerungen des 17. und 18. Jahrhunderts spezialisiert. Zu diesem Thema bereitete er auch einen neuen Vortrag vor, der im April 2015 gehalten werden sollte. Michael Loos hinterlässt eine überaus schmerzliche Lücke im Verein und im Vorstand. Wir werden ihm stets ein ehrendes Gedenken bewahren.

Karl Ortseifen