Verein

 

Numismatische Gesellschaft Bonner Münzfreunde e.V. (RMF)

Kirschallee 6, 53115 Bonn, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Vorsitzender: Dr. Ulrich Heide, Kirschallee 6, 53115 Bonn, 0228 / 225241,

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kassenführer: Lars Eisheuer, Jahnstr. 15, 53757 Sankt Augustin, 02241/9449495,

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Internet: www.bonner-muenzfreunde.com

Kto. des Vereins: Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG (BLZ 38060186) 5200353015.


Bonner MünzTreff:
am letzten Samstag im Monat (im Dezember am letzten Samstag vor Heilig Abend), 12-15 Uhr im Wohnstift Bonn „Augustinum“, Römerstraße 118, 53117 Bonn. An den Tauschtreffen werden Mini-Ausstellungen zu ausgewählten Sammelthemen gezeigt.

Die Münzgespräche finden am 2. Mittwoch eines Monats im Rheinischen Landesmuseum Bonn, Colmantstraße 14-16 (Nähe Hbf), ab 19 Uhr statt.

Aktuell

 

Vorschau 1. Quartal 2018:

 

Münz-Gespräche im LVR-Museum Bonn, Colmantstraße 14-16 (Nähe Hbf) ab 19 Uhr. Kontakt: Henning Föls, Tel. 02225/3597

11. April, 

09. Mai, 

13. Juni,

 

Münz-Treffs im Augustinum. Kontakt: Waldemar Wollny, Tel. 02166/854152

28. April,   26. Mai ,  30. Juni.

 

Münzausstellungen bei den Münz-Treffs:

 

Vorschau 2. Quartal 2018:

Themen der Mini-Ausstellungen bei den Tauschtreffen:

April: Marken und Jetons;

Mai: Portugals Seefahrer und Entdecker;

Juni: Rheinromantik auf Medaillen

 

 

Januar: Märchenhafte Frauen im Münzbild,

Februar: Münzen-Safari Britisch-Indien,

März: Römische Kaiser-Denare

 

Berichte

Jahresrückblick 2017

Jahresrückblick 2017

Der seit etlichen Jahren bewährte Zyklus von monatlichen Münz-Treffs mit begleitenden Ausstellungen sowie monatlichen Münz-Gesprächen, einer einmal jährlich stattfindenden regionalen Münz-Börse, einer numismatischen Exkursion sowie zwei öffentlichen Vorträgen hat den Veranstaltungskalender der Bonner Münzfreunde auch ins Jahr 2017 bestimmt. Neu hinzugekommen sind Münzausstellungen, die in der Hauptzweigstelle der Sparkasse Köln-Bonn am Bonner Friedensplatz eine breitere Öffentlichkeit erreichen und von der Faszination der Numismatik überzeugen sollen. Mit den beiden ersten Ausstellungen ‚Venedig - Die Republik des Heiligen Markus und ihr Geld" sowie ‚Die Göttin Europa ins modernen Münzbild' wurde die Vielfalt der numismatischen Themen bereits deutlich. Mit sieben weiteren „Steckenreitern“ wurde die langjährige Serie der vereinseigenen Münzpostille fortgesetzt.

Das 59. Jahr der Vereinsgeschichte klang aus mit dem traditionellen Stiftungsfest: Die gesellige Feier im Restaurant des LVR-Museums Bonn war wie immer durch ein vorzügliches Dinner, eine Münzauktion zugunsten des Vereins und eine Tombola gekennzeichet.

Die Mitgliederentwicklung des Vereins ist mit 48 Mitgliedern insgesamt stabil. Die finanzielle Situation des Vereins war auch im Geschäftsjahr 2017 stabil. Die Internet-Seite der Bonner Münzfreunde fand nicht zuletzt wegen des Vereinsarchivs rege Beachtung. Das Veranstaltungsprogramm 2018 kann der Internetseite www.bonner-muenzfreunde.com entnommen werden.

Jahresrückblick 2016

Jahresrückblick 2016

Der hohe Stand der seit Jahren anhaltenden positiven Entwicklung der Numismatischen Gesellschaft Bonner Münzfreunde konnte auch im Jahr 2016 gehalten werden. Der bewährte Veranstaltungszyklus fand großen Anklang. Wachsenden Zuspruch fanden bei Nichtvereinsmitgliedern vor allem die Informations-und Beratungsangebote. Die 7. Bonner Münzbörse im Augustinum Bonn war mit 30 Anbietern wieder eine attraktive Fundgrube für mehr als 300 Sammler und Interessenten. Die Jugendwerbeaktion zur Begleitausstellung „Mit Kolumbus nach Amerika“ fand dagegen leider nur geringe Resonanz. Mit drei weiteren „Steckenreitern“ wurde die langjährige Serie der vereinseigenen Münzpostille erfolgreich fortgeführt. Die Internet-Seite fand mit ihrer attraktiven Gestaltung, darunter monatlich wechselnde Münzpräsentationen, zunehmend Beachtung. Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch des Münzkabinetts auf Schloss Friedenstein in Gotha. Die Mitgliederentwicklung des Vereins konnte mit 45 Mitgliedern stabil gehalten werden. Sorge bereitet unverändert der Mangel an jüngeren Nachwuchssammlern. Für seine wissenschaftlichen Forschungen und seine langjährige Tätigkeit als Vorsitzender der Bonner Münzfreunde wurde Dr. Eberhard Auer mit dem Eligius-Preis ausgezeichnet. Das 58. Jahr der Vereinsgeschichte klang mit dem traditionellen Stiftungsfest im Restaurant des LVR-LandesMuseums aus und wurde wie immer von einer Münzauktion zugunsten des Vereins und einer Tombola begleitet.

Berichte 2016

Gotha und Schloss Friedenstein waren der Höhepunkt einer Exkursion von 9 Bonner Münzfreunden vom 20 bis 23. Mai 2016 nach Thüringen. Nach einer Stadtbesichtigung erhielt die Reisegruppe durch die Leiterin des Münzkabinetts, Frau Wallenstein, sehr interessante Einblicke in die einzigartige Münzsammlung der Ernestiner und die Ausstellung „Die Ernestiner - Eine Dynastie prägt Europa“. Weitere Stationen der von Dr. Fleischhauer hervorragend organisierten Reise waren das Panorama-Museum in Bad Frankenhausen, die Reichsburg Kyffhausen und die ottonische Königspfalz Tilleda sowie die Veste Wachsenburg.

 

Etwa 250 Sammler und Interessenten ließen es sich trotz des unwirtlichen Regenwetters nicht nehmen, die 7 Bonner Münzbörse am 25. Juni zu besuchen. Auf der inzwischen etablierten Börse präsentierten 25 Anbieter Münzen und Medaillen von der Antike bis zum Euro. Auch für Banknotensammler gab es so manches Schnäppchen. Der kostenlose numismatische Informations- und Beratungs-Service kam wie immer gut an. Die diesjährige Münzausstellung war dem Seefahrer und Entdecker Christoph Kolumbus gewidmet, der 1492 auf der Suche nach einem westlichen Seeweg nach Indien die Bahamas-Inseln erreichte und als Entdecker Amerikas gilt. Kolumbus ist wie keine andere Person numismatisch gewürdigt worden, mehr als 50 Länder haben Münzen und Medaillen auf ihn geprägt. Auch in diesem Jahr hatten sich die Bonner Münzfreunde wieder etwas Besonderes einfallen lassen! Jeder Teilnehmer am Münzen-Gewinnspiel „Mit Kolumbus nach Amerika“ konnte ein Münz-Tütchen gewinnen. Und natürlich durften junge Münzsammler wieder in die beliebte Grabbelkiste greifen.

 

Burg Eltz, deren Bild den ehemaligen 500-MarkSchein der Bundesrepublik Deutschland ziert, war der Höhepunkt der Jahresexkursion der Bonner Münzfreunde. 25 Mitreisende genossen am 26. Juni bei herrlichem Wetter das zwischen Hunsrück und Eifel liegende Maifeld mit seinen landschaftlichen Sehenswürdigkeiten. Die von Reiner Theil wie immer perfekt organisierte Exkursion ließ die Geschichte der Familienburg derer von und zu Eltz lebendig werden. Später folgte die Besichtigung der Altstadt von Münstermaifeld, ein begeisterter Heimatkundler führte die Bonner durch die fast 800jährige wechselvolle Geschichte seiner Heimatstadt, die 1690 im Pfälzischen Erbfolgekrieg von dem französischen Marschall Boufflers anstelle von Münstereifel, welches das eigentliche Ziel sein sollte, zerstört wurde.

 

Mitgliederversammlung 2016

Die Numismatische Gesellschaft Bonner Münzfreunde e.V. hat bei den turnusmäßigen Wahlen in ihrer Jahresmitgliederversammlung am 23. März 2016 alle Mitglieder des Vorstandes erneut an die Spitze des Vereins berufen. Zuvor hatte der alte und neue 1. Vorsitzende, Dr. Ulrich Heide, eine positive Bilanz der Aktivitäten des Vereins gezogen, der mit seinem etablierten Veranstaltungszyklus von insgesamt 30 Veranstaltungen im Jahr allen Mitgliedern und der interessierten Öffentlichkeit ein attraktives Programm geboten habe. Höhepunkt der wissenschaftlichen Arbeit des Vereins im Jahr 2015 war die Herausgabe des Zweiten Bandes der Bonner Numismatischen Studien „Die Turnosgroschen aus dem Münzschatz vom Boeselagerhof Bonn“. Das Buch hat in der numismatischen Öffentlichkeit eine beachtliche Resonanz gefunden. Als Mitglieder des Vorstandes wurden zudem bestätigt: Henning Föls (2. Vorsitzender), Lars Eisheuer (Schatzmeister), Dr. Eberhard Auer (Wissenschaftliche Numismatik), Reiner Theil (Numismatische Exkursionen), Waldemar Wollny (Münzbörsen).

Jahresrückblick 2015

Das Vereinsgeschehen der Numismatischen Gesellschaft Bonner Münzfreunde e. V. hat sich unverändert auf hohem Niveau gehalten. Der seit Jahren bewährte Veranstaltungszyklus hat mit insgesamt 30 Veranstaltungen erneut regen Zuspruch erhalten. Die monatlichen Münz-Gespräche im LVR-Museum Bonn zeichneten sich durch eine breit gefächerte Themenvielfalt aus. Bei den monatlichen Münz-Treffs im Augustinum Bonn fand das numismatische Beratungsangebot erneut hohe Resonanz. Die Münzausstellungen bei den Münz-Treffs stießen als attraktiver Blickfang auch bei Nichtsammlern auf wachsendes Interesse Das Jahresprogramm wurde mit zwei numistnatischen Vorträgen im LVR-Museum abgerundet

Die 6. Bonner Münzbörse im Augustinunn Bonn war mit über 20 Anbietern eine attraktive Fundgrube für mehr als 300 Sammler und Interessenten. Die Begleitausstellung bot einen geldgeschichtlich interessanten Einblick in die Vielfalt von Geldwaagen und Geldgewichten. Die als Münzengewinnspiel durchgeführte Jugendwerbeaktion fand leider weniger Beachtung.

Höhepunkt der wissenschaftlichen Arbeit war die Herausgabe des 2. Bandes der Bonner Numismatischen Studien. Der Band behandelt einen der größten und wichtigsten Münzfunde des Mittelalters in Deutschland. Der sogenannte Boeselager-Fund wurde vermutlich 1302 vergraben und 1962 bei Ausschachtungsarbeiten für die Bonner Oper in zwei Gefäßen entdeckt Er besteht aus mehr als 9000 Münzen und stellt mit 1633 französischen Turnosgroschen einen der größten Funde dieses Nominals überhaupt dar. Der bereits 1962. entdeckte Fund wird hier erstmals beschrieben und ausführlich dokumentiert. Die Aufarbeitung des umfangreichen Materials erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Rheinischen Landesmuseum, Bonn. Der Studienband wurde im Rahmen der Eröffnung der Ausstellung „50 Jahre Opernhaus Bonn“ der Öffentlichkeit präsentiert.

Mit vier weiteren „Steckenreitern“ wurde die langjährige Serie der vereinseigenen Münzpostille ebenfalls erfolgreich fortgeführt.

Die Internet-Seite www.Bonner-Münzfreunde.com wurde häufig angeklickt; sie gilt in Fachkreisen als hervorragend gestaltetes numismatisches Internet-Portal.

Ein Höhepunkt im Jahreszyklus war die landeskundliche Exkursion nach Xanten, wo das LVR- Regionalmuseum einzigartige Einblicke in das römische Kulturerbe bot.

Die Mitgliederentwicklung des Vereins konnte mit 46 Mitgliedern stabil gehalten werden. Sorge bereitet unverändert der Mangel an jüngeren Nachwuchssammlern.

Das 57. Jahr der Vereinsgeschichte klang mit dem traditionellen Stiftungsfest im Restaurant des LVR-Museums aus. Der Dinner-Abend in geselliger Runde wurde wie immer von einer Münzauktion zugunsten des Vereins und einer Tombola begleitet.

Zusammenfassung 2014

Zusammenfassung  2014

Das Vereinsgeschehen der Numismatischen Gesellschaft Bonner Münzfreunde e. V. hat sich 2014 weiterhin auf erfreulichem Niveau stabilisiert, und der interessierten Öffentlichkeit und den Vereinsmitgliedern konnte erneut ein anspruchsvolles Veranstaltungsprogramm angeboten werden.

Mit insgesamt 30 Veranstaltungen hat der seit Jahren bewährte Veranstaltungszyklus auch das vergangene Jahr geprägt. Dabei hat das numismatische Beratungsangebot insgesamt eine noch größere Resonanz gefunden. Mit dem neuen Vereins-Banner konnte zudem bei allen Veranstaltungen ein sichtbares Zeichen gesetzt werden.

Die 5. Bonner Münzbörse im Augustinum Bonn zog mit 22 Anbietern wieder mehr als 300 Interessenten und Sammler an. Die als Münzen-Gewinn-Spiel durchgeführte Jugend-Werbeaktion hatte allerdings einen eher verhaltenen Auftakt, jedoch konnten zwei interessierte Jungsammler mit einem Preis ausgezeichnet werden. Die Aktion wird fortgesetzt.

Mit insgesamt neun weiteren „Steckenreitern" wurde die langjährige Serie der vereinseigenen Münzpostille ebenfalls erfolgreich fortgeführt. Die Jubiläumsausgabe Nr. 100 „Getreideversorgung Roms im Spiegel römischer Münzen" stammt aus der Feder des inzwischen 95 Jahre alten Ehrenmitgliedes Herbert Müller-Hengstenberg, der sich mit insgesamt 41 Beiträgen um die Förderung der numismatischen Bildung besonders verdient gemacht hat.

Die Vorbereitungen der nächsten Ausgabe der Bonner Numismatischen Studien sind nahezu abgeschlossen. Band II „Der Münzschatz vom Böselagerhof" soll im nächsten Jahr veröffentlicht werden.

Die Internet-Seite der Bonner Münzfreunde fand weiterhin hohe Beachtung. Sie wurde täglich im Durchschnitt 20 Mal angeklickt.

Erstmals in der Vereinsgeschichte nahmen die Bonner Münzfreunde an einer WDR-Schulfunk-Sendung teil. Am 10. April 2014 gab der 1. Vorsitzende Dr. Heide in der Sendung „Geld live" eine Einführung in die Geschichte der Münzprägung.

Traditioneller Höhepunkt im Jahreszyklus war die Numismatische Exkursion nach Witten, wo zunächst die Grube Nachtigall besucht und anschließend im Märkischen Museum die hochinteressante Privatsammlung Friedrich Soeding mit ihren einzigartigen Münzen zur deutschen Geistlichkeit besichtigt wurden. Die Mitgliederentwicklung des Vereins konnte mit 47 Mitgliedern stabil gehalten werden. Sorge bereitet unverändert der Mangel an jüngeren Nachwuchssammlern.

Bei der Neuwahl des Vorstandes wurde die bisherige Führungsmannschaft erneut ins Amt gewählt. Das 56. Jahr der Vereinsgeschichte klang mit dem traditionellen Stiftungsfest im Restaurant des LVR-Museums aus. Der Dinner-Abend in geselliger Runde wurde wie immer von einer Münzauktion zugunsten des Vereins und einer Tombola begleitet.

 

Exkursion 2014

Exkursion:

Am 22. Juni 2014 sind wir mit 21 Personen nach Witten aufgebrochen. Am Vormittag haben wir unter fachkundiger Führung von Dieter Schidt die Grube Nachtigall besucht. Hier konnten wir 300 Jahre Bergbaugeschichte erleben, auch eine 1-stündige Führung untertage stand auf dem Programm. Nach dem Mittagessen in einem Wittener Restaurant wartete Herr Schidt im Märkischen Museum auf uns. Im Anschluss an eine kurze Einführung über das Museum ging es in die Schatzkammer. Hier erwartete uns die Sammlung Friedrich Soeding, die aus insgesamt 4 Teilgebieten besteht. Das mit Abstand größte Sammelgebiet ist die deutsche Geistlichkeit. Des weiteren hat Friedrich Soeding Medaillen-Sammlungen über Otto von Bismarck, Luftfahrt und Christina von Braunschweig angelegt. Die Sammlungen, die im Besitz des Vereins für Orts- und Heimatkunde in der Grafschaft Mark sind, werden im Märkischen Museum in 42 Tafeln präsentiert. Davon sind allein 40 Tafeln deutsche Geistlichkeit ausgestellt, die auch den Schwerpunkt der Sammlungen von Friedrich Soeding ausmacht. In diesen 40 Tafeln werden ca. 1900 Münzen und Medaillen von außerordentlicher Qualität und Seltenheit präsentiert. Nach einer kurzen Kaffeepause im Restaurant Mondo haben wir die Rückreise angetreten und waren am späten Nachmittag wieder in Bonn.

Jahresbericht 2014

Jahresbericht 2014

Auf der Jahresmitgliederversammlung am 26. März 2014 konnte Vorsitzender Dr. Ulrich Heide eine erfreuliche Jahresbilanz ziehen. Mit insgesamt 29 Veranstaltungen hat der Verein im vergangenen Jahr ein abwechslungsreiches Programm für Sammler und die interessierte Öffentlichkeit präsentiert: Vorträge, Münzgespräche, Exkursionen sowie die monatlichen Münztreffs mit ihren interessanten Ausstellungen und die jährliche Bonner Münzbörse. Auch die Finanzlage hat sich solide entwickelt. Die Bonner Münzfreunde honorierten diese Erfolgsbilanz mit der Wiederwahl des gesamten Führungsteams mit Dr. Heide an der Spitze. Stellvertreter wurde erneut Henning Föls, Schatzmeister Lars Eisheuer. Auch die Beisitzer Dr. Eberhard Auer, Reiner Theil und Klaus Quadt wurden bestätigt.

Henning Föls

Der Steckenreiter

"Der Steckenreiter“ Nr. 100

 

Seit 1989 veröffentlichen die Bonner Münzfreunde in ihrer Vereinszeitschrift „Der Steckenreiter“ geldgeschichtliche Beiträge, die den weiten numismatischen Bogen von der Antike bis zur Neuzeit spannen.

 

In der 100. Ausgabe, die im Dezember 2014 erschien, befasst sich der 95 Jahre alte Senior der Bonner Münzfreunde, Herbert Müller-Hengstenberg, mit der „Getreideversorgung Roms im Spiegel römischer Münzprägungen“. Antike römische Denare und Sesterzen vom 2. vorchristlichen Jahrhundert bis zum Ende der Kaiserzeit sind ein treffendes Beispiel für Münzen als sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Quellen. So waren sie in ihrer thematischen Gestaltung u. a. der Getreideversorgung und den Kornspenden der unruhigen Bevölkerung der Stadt Rom gewidmet, worauf vielfältige Symbole für die Getreideversorgung und entsprechende Münzumschriften verweisen.

 

Herbert Müller-Hengstenberg widmet sich besonders der Heimat- und Naturkunde des rheinischen Raumes, und seine zahlreichen Veröffentlichungen wurden mit der Verleihung der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland gewürdigt.

 

Bereits seit seiner Jugendzeit ein leidenschaftlicher Münzsammler, gehörte Müller-Hengstenberg 1958 zu den Gründungsmitgliedern der Numismatischen Gesellschaft Bonner Münzfreunde. Er befasst sich vor allem mit der Geldgeschichte, die ihm stets wichtiger war als ein bloßes Sammeln und Bestimmen von Münzen. Für sein numismatisches Wirken und die Förderung der numismatischen Bildung wurde er mit der Goldenen Ehrennadel der Bonner Münzfreunde ausgezeichnet und er wurde zum Ehrenmitglied ihres Vereins berufen.

 

Von den insgesamt 100 „Steckenreitern“ stammen allein 41 aus der Feder von Müller-Hengstenberg. Die Jubiläums-Ausgabe war Grund genug, ihn mit einer gebundenen Ausgabe all seiner Beiträge zu würdigen.

 

Wer mehr Interesse an den Bonner Münzfreunden und am „Steckenreiter“ hat, kann auf der Internet-Seite „www. Bonner-Muenzfreunde.com“ nachschlagen. Alle Ausgaben des „Steckenreiters“ können einzeln über den Verein bezogen werden.

Nachruf

Max Wollny (1944 - 2017)

Nachruf auf Max Wollny

Die Bonner Münzfreunde trauern um Max Wollny (3. März 1944 - 6. November 2017), der jahrelang - immer zusammen mit seiner Ehefrau - die Bonner Münz-Treffs aktiv mitgestaltet hat. In seiner breiten numismatischen Angebotspalette konnte jeder Sammler stets zu fairen Preisen ein Schnäppchen finden. Sein besonderes Interesse galt alten Banknoten. In seiner kommunikativen Art hat er alle Münzfreunde gern an seinem reichhaltigen Fachwissen teilhaben lassen.

Am 6: November ist Max Wollny einem Herzleiden erlegen. Seiner ganzen Familie gilt unsere besondere Anteilnahme. Wir werden unserem Münzfreund stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Bernd Müller (1943 - 2016)

 

Nachruf auf Bernd Müller

Die Bonner Münzfreunde trauern um Bernd Müller (4.9.1943-26.11.2016).

Bernd Müller hat seit 1984 die numismatisch-wissenschaftliche Arbeit der Numismatischen Gesellschaft Bonner Münzfreunde aktiv mitgestaltet. Sein besonderes Engagement galt der Medaillenkunst, insbesondere den Medaillen auf berühmte Persönlichkeiten. Er hat mehrere Bücher herausgegeben und war auch Mitinitiator der Bonner Numismatischen Studien, in denen er u.a. den 1. Teil seiner Studie „Beethoven in nummis - Medaillen und Plaketten auf Bonns berühmtesten Sohn“ veröffentlicht hat. Während der Arbeiten am 2. Teil seiner Beethoven-Studie ist Bernd Müller überraschend gestorben. Wir Bonner Münzfreunde werden unserem Münzfreund stets ein ehrendes Andenken bewahren. Nach Möglichkeit werden wir eine Veröffentlichung der Gesamtstudie zu „Beethoven in nummis in Memoriam Bernd Müller“ anstreben.

Klaus W. Vogel (1934 - 2015)

Nachruf auf Klaus W. Vogel 

Die Bonner Münzfreunde trauern um Klaus W. Vogel (10. Juni 1934 - 12. Juni 2015).

Klaus W. Vogel hat in vielfältigen Vorstandsfunktionen und zuletzt als Mitglied des Kuratoriums die Entwicklung der Bonner Münzfreunde vom nicht eingetragenen Verein hin zur Numismatischen Gesellschaft Bonner Münzfreunde e. V. maßgeblich geprägt. Sein besonderes Engagement galt der Öffentlichkeitsarbeit und der Nachwuchswerbung. Seine zielstrebige Energie hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Bonner Münzbörse seit Jahren ein fester Bestandteil im Bonner Vereinsleben ist und zahlreiche Interessierte anspricht. In seiner stets uneigennützigen Art stellte er u. a. seine umfangreiche numismatische Literatur als Grundstock für den Aufbau einer vereinseigenen Bibliothek zur Verfügung.

Klaus W. Vogel war sein Leben lang ein begeisterter Numismatiker. Als Münzsammler befasste er sich vor allem mit den englischen Token sowie den Medaillen von Jaques Wiener.

Klaus W Vogel starb am 12. Juni 2015. Seinen Angehörigen gilt unsere tief empfundene Anteilnahme. Wir Bonner Münzfreunde werden unserem Münzfreund und Kuratoriumsmitglied stets ein ehrendes Andenken bewahren.

 

Herbert Miiller-Hengstenberg (1919-2015)

Nachruf auf Herbert Müller-Hengstenberg

 

Die Bonner Münzfreunde trauern um Herbert Müller-Hengstenberg (8. August 1919 - 8. Mai 2015). Seinen Angehörigen gilt unsere tief empfundene Anteilnahme.

Herbert Müller-Hengstenberg hat die Numismatische Gesellschaft Bonner Münzfreunde e. V. seit ihrer Gründung im Jahre 1958 aktiv mitgestaltet. Herbert Müller-Hengstenberg wurde in Düsseldorf geboren. Nach Kriegseinsatz als Offizier und entbehrungsreicher russischer Kriegsgefangenschaft wurde er in Bonn Volksschullehrer und leitete 20 Jahre lang in der Bonner Nordstadt eine Volks-bzw. Grundschule. Für seine zahlreichen Veröffentlichungen zur Heimat- und Naturkunde des rheinischen Raumes wurde er u. a. mit der Verleihung der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Herbert Müller-Hengstenberg gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Bonner Münzfreunde. Er befasste sich vor allem mit dem rheinischen und dem englischen Geldwesen sowie dem Spezialgebiet der gegengestempelten Münzen. Zahlreiche Veröffentlichungen zeugen von seinem umfassenden Fachwissen, an dem er seine Münzfreunde bis ins letzte Lebensjahr teilhaben ließ. Von 101 Ausgaben der Vereinspostille „Der Steckenreiter" stammen allein 42 aus seiner Feder. Für seine Verdienste um die Numismatische Gesellschaft Bonner Münzfreunde e. V. wurde er mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft geehrt. Wir Bonner Münzfreunde werden unserem Ehrenmitglied stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Wilhelm Eglseer (1928 – 2013)

Nachruf auf Wilhelm Eglseer

 

Die Bonner Münzfreunde trauern um Wilhelm Eglseer (28. März 1928 – 26 Juni 2013).

52 Jahre lang hat er die Numismatische Gesellschaft Bonner Münzfreunde aktiv mitgestaltet.

 

Wilhelm Eglseer stammt aus dem Sudetenland und hat mit 16 Jahren die Leiden von Kriegs-einsatz und russischer Gefangenschaft miterleben müssen. Nach der Vertreibung aus seiner geliebten Heimat machte er das Abitur und fand zunächst beim Zolldienst, später im Wirtschafts-ministerium in Bonn seine berufliche Existenz, wo er vor allem im Bereich der Außen-wirtschaftsbeziehungen tätig war. Viele Dienstreisen nach Asien  waren für ihn stets auch eine Gelegenheit, die geliebte Numismatik zu pflegen.

 

Wilhelm Eglseer war seit frühester Jugend ein begeisterter Münzsammler. Mit seinem faszinierenden Fachwissen hat er ganze Sammlergenerationen begeistert. Stets war sein Rat gefragt, wenn es galt, eine exotische Münze zu bestimmen. Und er wusste immer Rat, besonders bei asiatischen Münzen.

 

Münzen waren für Wilhelm Eglseer Geschichte zum Anfassen, und er verstand es, mit seinen Münzen Geschichte lebendig werden zu lassen. Seine von ihm „Münzen-Safaris“ genannten Ausstellungen, bei denen er das Geld der Welt zusammen mit persönlichen Fotos von den auf Münzen und Banknoten dargestellten Landschaften und Objekten präsentierte, waren Publikumsmagnet vieler Bonner Ausstellungen und Münzbörsen.

 

Wilhelm Eglseer war ein gefragter Mitarbeiter numismatischer Fachverlagen im In- und Ausland. Mit Beiträgen in Tageszeitungen und Fachzeitschriften hat er immer auch für die Numismatik geworben. Bis kurz vor seinem Tod hat er noch mit Münzexperten weltweit korrespondiert. Das Geldwesen Äthiopiens, wo er einige Jahre beruflich verbracht hat, war eines seiner großen Spezialgebiete, ebenso wie die Münzprägungen Böhmens oder die Banknoten Asiens.

 

Wilhelm Eglseer war ein großartiger Numismatiker. Jetzt ist er nach kurzer schwerer Krankheit von uns gegangen. Wir werden unserem engagierten Münzfreund stets ein ehrendes Andenken bewahren.

 

Henning Föls