DNG-Veranstaltungen

  Veranstaltungen der DNG
   
 

4. - 5.  Mai 2018

15. Deutsches und 63. Norddeutsches Münzsammlertreffen in Münster

Thema: Frieden von der Antike bis heute - auf Münzen und Medaillen; parallel wird als Gemeinschaftsprojekt von 5 münsterischen Museen die Ausstellung „Frieden - von der Antike bis heute“ gezeigt.

   

 

Münzsammlertreffen

  Münzsammlertreffen
   
 

20. - 22. Oktober 2017

52. Süddeutsches Münzsammlertreffen in Darmstadt

450 Jahre Hessen-Darmstadt 1567-2017

Nachbetrachtung, externer [ Link ]

 

27. - 29. April 2018

1. Münzsammlertreffen im Bergwerk, in den Zinnkammern Pöhla

Vom Erz zur Münze und Medaille

Programm [ Link ]

 

14. - 16. September 2018

53. Süddeutsches Münzsammlertreffen in Neumarkt/Oberpfalz

Flucht und Vertreibung

 

19. - 21. Oktober 2018

Mitteldeutsches Münzsammlertreffen in Suhl

im Rahmen des Veit-Döll Preises in Suhl,

zugleich Feier des 50-jährigen Vereinsbestehens der Suhler Münzfreunde e. V.

   

 

Tagungen

  Tagungen
   
 

12. - 14. Januar 2018

Jahresversammlung sächsischer numismatischer Vereine

im Schloss Schleinitz [ Einladung ]

 

26. - 27. Januar 2018

Colloquium "Freunde der Mittelalternumismatik" in Halle

 

14. April 2018

Tagung des Arbeitskreises Sächsische Münzkunde in Dresden

 

17. - 18. Mai 2018

8. Österreichischer Numismatikertag. Thema: Sammlungen und Sammler

 

29. Mai - 2. Juni 2018

FIDEM in Ottawa (Kanada)

 

1. - 3. Juni 2018

Frühjahrstreffen des AK Brandenburg/Preußen in Küstrin/Kostrzyn

 

15. - 18. September 2018

Symposium "Frankfurt und Hessen im monetären mittelalterlichen Transit"

 

September 2018

Herbsttreffen des AK Brandenburg/Preußen in Ziesar

 

5. - 7. Oktober 2018

Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medaillenkunst in Schwerin

   

 

Münzbörsen

  Aktuelle Münzbörsen 2017
   
 

3. Dezember 2017

Küps, Mehrzweckhalle, 9-16 Uhr Tel. 09261/92186

 

8.-10. Dezember 2017

NL-Maastricht, MECC Exhibition & Convention Center www.mif-events.com

 

9. Dezember 2017

Neukirchen-Vluyn, Sport- und Freizeitpark Kingerhuf, 10-13.30 Uhr, U. Heßeler, Tel. 01577/2177604

 

10. Dezember 2017

Hannover, Hannover-Congress-Centrum, 10-16 Uhr, C. Walczak, Tel. 0511/323744

B-2200 Herentals, Sporthalle De Vossenberg, 8.30-15 Uhr, Tel. 0032/14221698, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

16. Dezember 2017

Essen, Zeche Carl, 10-14 Uhr, K. Schaffarczyk, Tel. 0201/23797823

 

17. Dezember 2017

Neusäß bei Augsburg, Stadthalle, 9-15 Uhr, J. Mohr, Tel. 0821/813446

Wuppertal-Elberfeld, Breuersaal, 9-12 Uhr, Rainer Thiel, Tel. 0202/443224

   

Auktionen

  Auktionen
   
   
     
    Dezember 2017
1.-2.   Aachen, Aix-Phila
8.-9.   Borgholzhausen, Teutoburger Münzauktion
15.   Hamburg, Emporium online
     
    Januar 2018
13.   Bonn, Fischer
17.-18.   Solingen, Münz Zentrum Rheinland
     
    Februar 2018
1.   Berlin, Künker
6.-10.   München, Hirsch Nachf.
14.-15.   Leipzig, Leipziger Münzhandlung
     
    März 2018
6.-7.   Düsseldorf, Felzmann
19.-23.   Osnabrück, Künker
     
    April 2018
24. 26.   Frankfurt, Peus Nachf.
     
    Mai 2018
4.-5.   Leipzig, Leipziger Münzhandlung
8.-10.   München, Hirsch Nachf.
11.-12.   Aachen, Aix-Phila
15.-16.   Heidelberg, Heidelberger Münzhdlg.
25.-27.   Leipzig, Leipziger Münzhandlung
     
   

Ausstellungen

  Ausstellungen
   
 

Bozen. Auf Schloss Runkelstein bei Bozen zeigen das Kunsthistorische Museum Wien und die Staatliche Münzsammlung München die Ausstellung „Geprägte Bilderwelten der Romanik“. Die ausgestellten Denare, Dünnpfennige und Brakteaten stammen aus dem süddeutschen, österreichischen und böhmischen Raum zwischen Brixen und Prag, Augsburg und Wien. Auch die originale Urkunde aus dem Jahr 1179, mit der Kaiser Friedrich I. Barbarossa das Münzrecht des Bischofs von Brixen auf den ganzen Diözesansprengel ausdehnte und damit eine bischöfliche Münzprägung in Innsbruck überhaupt erst ermöglichte, ist zu sehen.

 

Hannover. Das Museum August Kestner zeigt bis zum 19. August 2018 die Ausstellung „Beziehungskiste. Über Kommunikation“. Menschen sind soziale Wesen. Sie treten in Beziehung zueinander, tauschen Informationen, Gefühlsbezeugungen und vieles mehr aus. Die Medien, mit denen die Menschen kommunizieren, sind vielfältig. Sie variieren je nach Anlass und Absicht. Die Ausstellung stellt einige dieser Kommunikationsmedien vor, die über Jahrtausende hinweg in den unterschiedlichen Zivilisationen praktiziert wurden. Sie präsentiert aus den Sammlungen des Museums ein breites Exponatspektrum: Objekte vom alten Ägypten, aus Griechenland und Rom, dem europäischen Mittelalter, Barock und 19. Jahrhundert bis zur Moderne zeugen von dem Bemühen, in Austausch mit den Mitmenschen zu treten und Botschaften weiter zu geben. In Anlehnung an den Ausstellungstitel zeigt ein erster Bereich Behältnisse, deren Gestaltung eine Beziehung zu dem Betrachter herstellt, in dem sie Hinweise auf den Inhalt vermitteln. Kästen mit aufwändig gestaltetem Äußerem wie Schatzkisten und Reliquienbehälter stehen neben Freundschaftsgaben zur Anbahnung von Liebesbeziehungen wie Tabatieren und Parfümflakons. Die um 3.000v. Chr. in Ägypten und Mesopotamien aus Bildern entwickelte Schrift setzt die Kenntnis der Bedeutung von Zeichen voraus. Dies gilt auch für Bildmotive und Umschriften auf Münzen und Medaillen, dem ältesten Medium der Massenkommunikation. Die geprägten Metallstücke vermittelten weit über ihren dekorativen Wert hinaus Botschaften an die Benutzer. Auch die heute allgegenwärtigen, in vergangenen Jahrhunderten eher seltenen Bilder enthielten komplexe Aussagen. Sie stellten hohe Ansprüche an die Deutungsfähigkeit der Betrachter. Mythenbilder dienten den antiken Gesellschaften beispielsweise zur Kommunikation über moralische Verhaltensmuster. Sie verbreiteten in populärer Form Hinweise auf richtiges und falsches Verhalten. Tapisserien aus dem Barock veranschaulichen, dass solche Bildbotschaften auch in nachfolgenden Zivilisationen faszinierten und wirkten. - Geöffnet: Di-So 11-18 Uhr, Mi 11-20 Uhr, Mo geschlossen.

 

Karlsruhe. Vom 16. Dezember 2017 bis zum 17. Juni 2018 zeigt das Badische Landesmuseum „Die Etrusker. Weltkultur im antiken Italien“, Die Etrusker bestimmten vom 10. bis zum 1. Jh. v. Chr. mit einem blühenden Städtewesen den westlichen Mittelmeerraum. Prachtvolle Heiligtümer und monumentale Gräber mit farbenfrohen Wandmalereien veranschaulichen die Bedeutung von Kult und Religiosität.

 

Mainz. Bis zum 3. Februar 2018 zeigt das Stadtarchiv Mainz (Rheinallee 3B) die Ausstellung „Der Heilige Martin, Patron des Bistums Mainz, auf Münzen, Medaillen und Siegeln“. Die Ausstellung, die zum 1700. Geburtstag des Heiligen vom Stadtarchiv Mainz und der Numismatischen Gesellschaft Mainz-Wiesbaden konzipiert wurde, präsentiert anhand ausgewählter Münzen, Medaillen und Siegel die Vielfalt und Pracht der Darstellung des Heiligen Martin in der Kleinkunst vom Hochmittelalter bis zum Untergang des Alten Reichs. - Geöffnet Mo-Mi 10-18 Uhr, Fr, Sa 10-13 Uhr. 

 

München. Die Staatliche Münzsammlung München zeigt bis zum 1. April 2018 die Ausstellung „Luther imagines 17“. Im Laufe der letzten 500 Jahre hat sich ein ‚Kanon‘ von Lutherfesten herausgebildet, an dessen Spitze die Erinnerung an Luthers Geburt im Jahr 1483 und den ‚Thesenanschlag' von 1517 steht. Thema der Ausstellung „Luther imagines 17“ sind die verschiedenen Lutherbilder und -feste, wie sie vor allem im Spiegel der Kunstmedaille zum Ausdruck kommen. Sie verdeutlichen, dass jedes Zeitalter sein eigenes Lutherbild hervorbringt: Ist der Reformator im 16. Jahrhundert der gefeierte Propheta Germaniae, im 17. und 18. Jahrhundert „Lichtbringer“ und „Wiederhersteller der reinen Lehre“, so lädt sich seine Gestalt im 19. Jahrhundert nationalistisch auf und wird gleichzeitig zum Vorbild für das Bürgertum. Die Feiern im Kriegsjahr 1917 heroisieren Luther als deutschesten der Deutschen. 1983 gedenkt man auch in der DDR seines 500. Geburtstags. Schließlich bestätigt die Feier des Reformationsjubiläums am 31. Oktober 2017 ein Wort Goethes: Die „produktive“ Wirkung Luthers hält auch nach 500 Jahren noch an. - Zur Ausstellung ist ein vom Kurator Prof. Dr. Kay Ehling herausgegebenes Begleitbuch erschienen. - Geöffnet Di-So 1017 Uhr.

 

Speyer. Im Historischen Museum der Pfalz läuft bis zum 15. April 2018 die Ausstellung „Richard Löwenherz, König - Ritter – Gefangener“. Richard I. Löwenherz herrschte über England und große Teile Frankreichs. Kaum mit großem Prunk in London zum König gekrönt, begab er sich auf den Dritten Kreuzzug. Auf dem Rückweg fiel er in die Hände des staufischen Kaisers Heinrich VI. Über ein Jahr wurde er auf der Reichsburg Trifels, in Hagenau, Speyer, Worms und Mainz festgehalten. Nur gegen die Zahlung eines Lösegeldes von nie dagewesenem Ausmaß -23 Tonnen reinen Silbers - erlangte er die Freiheit zurück. Die Ausstellung folgt den Spuren des Herrschers von England nach Frankreich und auf dem Kreuzzug ins Heilige Land. Sie stellt die herrschenden Dynastien seiner Zeit vor und Richards Zeit in Gefangenschaft am Rhein und seine Rückkehr nach England. Einzigartige Exponate, darunter auch Münzen, veranschaulichen sein Leben und die Stätten seines Wirkens.

 

Unterlinden (Elsass). Das Museum Unterlinden zeigt bis 22. Januar 2018 eine Sonderausstellung mit dem Titel „Romains des villes, romains des champs?“ die 2014 von „Archéologie Alsace“ erstellt wurde. Sie stützt sich auf aktuelle Siedlungsfunde aus römischer Zeit, die bei Rettungsgrabungen in der Region gemacht wurden. Diese Ausstellung veranschaulicht die Raumnutzung, das Lebensumfeld, den Alltag und die sowohl häuslichen wie auch handwerklichen Tätigkeiten der Menschen und zeigt uns ein Bild dieser Bevölkerung anhand von Schmuckstücken und Alltagsgegenständen wie beispielsweise Toilettenbesteck, medizinisches Gerät oder Spiele, zudem gibt es Themen um Handel, häuslichen Kult und Bestattungsriten. Zahlreiche Tafeln erlauben dem Besucher, bei jedem Thema die ausgestellten Funde in einem größeren Kontext zu sehen. Unter den Highlights, die in dieser Ausstellung gezeigt werden, nimmt auch das 2004 in Bergheim gefundene Mosaik einen der vorderen Ränge ein; es verweist auf das 1848 gefundene Mosaik - Wahrzeichen des Museums -‚ dessen Ausstellung im Kloster Unterlinden seine planmäßige Zerstörung verhindern konnte.

 

Wien. Das Kunsthistorische Museum Wien zeigt bis zum 18. März 2018 "Zuhanden Ihrer Majestät. Medaillen Maria Theresias". Medaillen waren Massenmedien der Herrscherrepräsentation. Dank ihres handlichen Formats konnten sie das »Image« von Maria Theresia schnell und unkompliziert verbreiten. Die meisten Medaillen wurden unter dem direkten Einfluss des Kaiserhauses in Wien produziert und gingen zur weiteren Verteilung an den Hof, »zuhanden Ihrer Majestät«. Sie dienten als diplomatische Geschenke, waren ehrenvolle Auszeichnungen und begehrte Sammelobjekte. Heute gewähren sie Einblicke in die politischen Interessen und das Selbstverständnis der Monarchin. Anlässlich des diesjährigen 300. Geburtstages der großen Herrscherin zeigt die Ausstellung Stücke der weltweit exquisitesten Sammlung von Medaillen Maria Theresias des ehemals kaiserlichen Münzkabinetts. Über 200 Gold-und Silbermedaillen dokumentieren die Geburten ihrer Kinder, die dynastische Heiratspolitik, glanzvolle Huldigungen, den Kampf um das Erbe und innenpolitische Reformen. Zugleich zeugen sie vom Medaillenkult des 18. Jahrhunderts, der fürstliche Großzügigkeit und Macht zum Ausdruck brachte.

 

Winterthur. „Geld-+-Kirche - Das Kreuz der Kirche mit dem Geld“ heißt die Ausstellung, die das Münzkabinett Winterthur bis zum 15. April 2018 zeigt. Die Kirche hatte stets ein ambivalentes Verhältnis zum Geld. Zum einen war es Motor der kirchlichen Tätigkeit: Im Mittelalter war der Kirchenapparat die finanziell innovativste Verwaltung und eng mit dem Bank- und Kreditgeschäft verbunden. Gleichzeitig verknüpfte man die Erlangung des Seelenheils mit guten Werken, die auch mit Geld geleistet wurden. Die Moraltheologie dagegen sah Geld als Objekt der Schuld und Sünde und suchte mit großem intellektuellem Aufwand nach Wegen, aus dem «bösen» Geld ein gottgefälliges «gutes» Geld zu machen. Die Ausstellung „Geld + Kirche“ verfolgt verschiedene Aspekte dieses Spannungsfelds, das zahlreiche Spuren materieller Art hinterließ und Diskussionen beflügelte. Der Blick richtet sich auch in die Gegenwart, denn die Mechanismen der Sühne durch Geld sind auch heute noch dieselben. - Geöffnet Di-Mi, Sa-So 14-17 Uhr.