 | Monika Lücke
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| „Eines der schönsten Häuser Stolbergs steht in der Niedergasse 19“, so beginnt die Beschreibung der „Alten Münze Stolbergs (Harz)“ aus der Feder von Dr. Monika Lücke. Damit sind wir bereits bei der Person angekommen, die die Jury als Preisträgering des diesjährigen Eligius-Preises auswählte.
Dr. Monika Lücke, geboren 1958 in Berlin, studierte von 1976-1980 an der Martin-Luther-Universität Halle Geschichte. Eine Tätigkeit als Wissenschaftliche Assistentin auf dem Sektor der mittelalterlichen Geschichte bei Professor W. Zöllner schließt sich an. 1985 wurde sie mit der Dissertation „Studien zu den hochmittelalterlichen Volkskreuzzügen“ promoviert. Auch nach erfolgreichem Doktorat arbeitet Frau Dr. Lücke weiter als Wissenschaftliche Assistentin am Institut für Geschichte der Martin-Luther-Universität. Sie hält Lehrveranstaltungen in hoch- und spätmittelalterlicher Geschichte sowie in den historischen Hilfswissenschaften (Diplomatik, Paläographie, Sphragistik, Heraldik, Genealogie). Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen Kirchenarchive (u.a. Leichenpredigten), Hexenverfolgung in Sachsen-Anhalt, die Malerunternehmer Lucas Cranach d. Ä. und d. J. in Wittenberg, Topographie mitteldeutscher Städte und Münzstätte Stolberg. Zahlreiche Beiträge aus ihrer Feder weisen sie als Forscherin aus.
Die Deutsche Numismatische Gesellschaft freut sich, dass die Jury mit Frau Dr. Lücke eine Wissenschaftlerin auswählte, zu deren Schwerpunkten auch die Münzprägung und vor allem die Münzstätte Stolberg im Harz zählen. Das belegt ihr Beitrag „Die Alte Münze in Stolberg (Harz)“ in dem ansprechenden Band „… die Mark zu 13 Reichstaler und 8 Groschen beibehalten werde“. Die DNG gratuliert Frau Dr. Lücke zur Preisverleihung recht herzlich und wünscht ihr weiterhin erfolgreiches Forschen und Lehren. Der Preis wird Frau Dr. Lücke während des 5. Deutschen Münzsammlertreffens überreicht werden. Helmut Schubert
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